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Das politische Ziel der Freimaurerei

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Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 9:25

"Deutsche Führer als Freimaurer"

Die deutschen Logen lieben es, die Zugehörigkeit deutscher Fürsten und Geistesführer als Beweis für ihre nationale Zuverlässigkeit anzuführen. Sie verstehen es, mit diesem Blendwerk die öffentliche Meinung zu verwirren. Es ist darum nötig, an einigen ausgewählten Beispielen den wirklichen Sachverhalt darzustellen.
Nicht zu leugnen ist, dass u.a. Friedrich der Große, Goethe, Fichte Herder, Lessing, Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Friedrich III. den Logen angehört haben.

Aus welchen Gründen die Logen gerade auf die Zugehörigkeit der Fürstengeschlechter so großen Wert legten, darüber unterrichten uns folgende freimaurerische Stimmen:

„Es geschieht nur zum Schein, dass man den Fürsten die Leitung der Logenangelegenheiten übergibt, und die „Deputierten“ decken ihre eigenen Maßnahmen mit dem fürstlichen Namen.“

(Prof. Dr. Schletter in „Latomia“ 1865, S. 65)

„Die „Hohe Venta“ wünscht, dass man unter irgendeinem Vorwand möglichst Fürsten und Geldmagnaten in die Logen einführt, Fürsten aus regierenden Häusern. – Schmeichelt diesen nach Volksgunst haschenden, nehmt sie für das Freimaurertum ein. Die „Hohe Venta“ wird dann ihr möglichstes tun, um sie für die Sache des Fortschritts auszunutzen. Inzwischen werden sie als Lockmittel für die Dummen, die Ränkesüchtigen, die Städter und die Armen dienen. Diese armen Fürsten werden unsere Geschäfte besorgen und dabei glauben, ihre Sache zu vertreten. Sie geben ein vorzügliches Aushängeschild ab, und es gibt immer Dummköpfe, die sich bedenkenlos in den Dienst einer geheimen Gesellschaft stellen werden, deren Vertreter irgendein Fürst zu sein scheint.“

(Brief des Piccolo Tigre vom 18. 1. 1882, veröffentlicht in Poncin „Die Weltfreimaurerei“, S. 148).

„Unsere Häupter schlossen den Kreis der wahren Mitglieder dieser par excellence geheimen Gesellschaft enger und ließen, um sich die Duldung der Machthaber zu sichern, diese an den Maurerarbeiten teilnehmen, ohne sie mehr einzuweihen, als sie für richtig hielten. Sie sahen ruhig zu, wie die Freimaurerei anscheinend in eine fast bedeutungslose Wohltätigkeitsgesellschaft verwandelt wurde, die die Mächtigen der Welt vollständig in ihren Händen zu haben glaubten, und ließen erklären, dass Religion und Politik der Freimaurerei ganz fremd seien.“

(Albert Pike, Moral und Dogma, S.819)

„Die Freimaurerei muß ihre Kraft aus sich selbst schöpfen, und wenn sie das Unglück hat, gekrönte Schirmherren zu besitzen, so darf sie ihnen keinen höheren Einfluß einräumen, als eben die profane Stellung derselben erheischt.“

(Latomia, 1869)


Betrachten wir zunächst die Logenzugehörigkeit


Die deutschen Logen lieben es, die Zugehörigkeit deutscher Fürsten und Geistesführer als Beweis für ihre nationale Zuverlässigkeit anzuführen. Sie verstehen es, mit diesem Blendwerk die öffentliche Meinung zu verwirren. Es ist darum nötig, an einigen ausgewählten Beispielen den wirklichen Sachverhalt darzustellen.
Nicht zu leugnen ist, dass u.a. Friedrich der Große, Goethe, Fichte Herder, Lessing, Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Friedrich III. den Logen angehört haben.

Aus welchen Gründen die Logen gerade auf die Zugehörigkeit der Fürstengeschlechter so großen Wert legten, darüber unterrichten uns folgende freimaurerische Stimmen:

„Es geschieht nur zum Schein, dass man den Fürsten die Leitung der Logenangelegenheiten übergibt, und die „Deputierten“ decken ihre eigenen Maßnahmen mit dem fürstlichen Namen.“

(Prof. Dr. Schletter in „Latomia“ 1865, S. 65)

„Die „Hohe Venta“ wünscht, dass man unter irgendeinem Vorwand möglichst Fürsten und Geldmagnaten in die Logen einführt, Fürsten aus regierenden Häusern. – Schmeichelt diesen nach Volksgunst haschenden, nehmt sie für das Freimaurertum ein. Die „Hohe Venta“ wird dann ihr möglichstes tun, um sie für die Sache des Fortschritts auszunutzen. Inzwischen werden sie als Lockmittel für die Dummen, die Ränkesüchtigen, die Städter und die Armen dienen. Diese armen Fürsten werden unsere Geschäfte besorgen und dabei glauben, ihre Sache zu vertreten. Sie geben ein vorzügliches Aushängeschild ab, und es gibt immer Dummköpfe, die sich bedenkenlos in den Dienst einer geheimen Gesellschaft stellen werden, deren Vertreter irgendein Fürst zu sein scheint.“

(Brief des Piccolo Tigre vom 18. 1. 1882, veröffentlicht in Poncin „Die Weltfreimaurerei“, S. 148).

„Unsere Häupter schlossen den Kreis der wahren Mitglieder dieser par excellence geheimen Gesellschaft enger und ließen, um sich die Duldung der Machthaber zu sichern, diese an den Maurerarbeiten teilnehmen, ohne sie mehr einzuweihen, als sie für richtig hielten. Sie sahen ruhig zu, wie die Freimaurerei anscheinend in eine fast bedeutungslose Wohltätigkeitsgesellschaft verwandelt wurde, die die Mächtigen der Welt vollständig in ihren Händen zu haben glaubten, und ließen erklären, dass Religion und Politik der Freimaurerei ganz fremd seien.“

(Albert Pike, Moral und Dogma, S.819)

„Die Freimaurerei muß ihre Kraft aus sich selbst schöpfen, und wenn sie das Unglück hat, gekrönte Schirmherren zu besitzen, so darf sie ihnen keinen höheren Einfluß einräumen, als eben die profane Stellung derselben erheischt.“

(Latomia, 1869)


Betrachten wir zunächst die Logenzugehörigkeit


Friedrich des Großen

Gerade sie wird ja von Logen immer wieder ins Feld geführt. Und nach der Machtübernahme von 1933 tarnten sie sich hinter dem Namen „Christlich nationaler Orden Friedrich der Große“. Sie wollten damit den Glauben erwecken, als ob sein Denken und Handeln dem ihren entspräche.

Wie sah es wirklich damit aus? Lassen wir einige Quellen sprechen.

„Einen Eigennamen führte diese erste Loge (Hamburg) zunächst noch nicht. Später ward sie „Absalom“ genannt. Sie hielt allwöchentlich ihre Zusammenkünfte und nahm rasch an Mitgliederzahl zu. Eine von ihr bestimmte Abordnung nahm auf Wunsch der Brüder Graf zu Lippe-Schaumburg und Friedrich Christian Freiherr von Albedyll in der Nacht vom 14. zum 15. August 1738 im Gasthof „Zum Schloß Salzdahlum“ in Braunschweig den preußischen Kronprinzen Friedrich zum Freimaurer auf, ebenso seinen Adjutanten, den Grafen von Wartensleben. Kronprinz Friedrich richtete in Rheinsberg die erste preußische Loge, die man bald die Hofloge, auch noble Loge nannte, ein. Das war der erste Anstoß zur Begründung der Freimaurerei in Preußen. Über die Kosten der Braunschweiger Abordnung konnten sich die Hamburger Brüder nicht verständigen. Dieser Umstand veranlasste den ersten Zwist in einer deutschen Loge. Oft sind ihnen später solche Meinungsverschiedenheiten gefolgt. Die Hamburger Brüder konnten sich leider nicht einigen und teilten sich wegen der 438 Mark in zwei Gruppen.“

(Kneisner, in „Mitteilungen des Vereins Deutscher Freimaurer“ 17/18, S. 45.)

„Friedrich der Große beteiligte sich die ersten sieben Jahre seiner Regierung eifrig an der Logenarbeit.....“

(Bruder Wanner, „Des Maurers Wanderbuch“, 1913, S. 28.)

„König Friedrich II. (der Große) hat nur etwa 7 Jahre (von seiner Aufnahme im Jahre 1738-1744) selbst maurerische Arbeiten geleistet resp. persönlich daran teilgenommen. Von jenem Zeitpunkte ab hat sich der König persönlich von jeder direkten Teilnahme ferngehalten, indem er mit fast übermenschlicher Anstrengung sich den Mühen und Sorgen seiner Regierung und der Führung seines Heeres ausschließlich widmete.“

(Erklärung der „3 Weltkugeln“ in Findel „Die Geschichte der Freimaurerei“, Leipzig 1870.)

„Die Große National-Mutterloge zu den 3 Weltkugeln ist am 18. September 1740 unter der Autorität Friedrichs des Großen gegründet, der ihr erster Großmeister war. (Diese Angabe Bruder Wanners ist ein „Irrtum“. Friedrich ist niemals Großmeister der Loge zu den 3 Weltkugeln gewesen!) Derselbe hat sich aber niemals offiziell mit der Organisation und Gesetzgebung befasst.“

(nach Hasselbacher, S. 848)

„Ich merke an mir selbst, dass das Einweihen nicht jedermann hilft.“

(Friedrich der Große zu Maupertuis, Präsident der Berliner Akademie der Wissenschaften.)


Bald nach der Thronbesteigung erlitt die Logenzugehörigkeit des Königs Schiffbruch. Darüber berichtet uns der Freimaurer Ettmüller, Meister vom Stuhl im Orient Freiberg/Sachsen vom November 1875 aus der Feder des holländischen Bruder O. Benningkroek aus der Loge „Edel, oedigheid te S’ Hertogenbosch“ (Hasselbach 168.):
„Als unser hochgestellter Bruder eine Zeitlang Freiheit genug hatte, sich mit den Brüdern zu versammeln und mit ihnen zu arbeiten, war er Regierender Meister der Loge zu den drei Weltkugeln, welche aus nur 24 Mitgliedern bestand. Diese Brüder gehörten denn auch zu seinen vertrautesten und sehr geliebten Freunden, mit welchen er vorzüglich über wichtige Sachen zu beraten pflegte. Dazu gehörte auch Fredersdorf, sein geliebter Kammerdiener, welchem er bei seiner Thronbesteigung sofort ein Rittergut von 20 000 Thalern schenkte, und Walrave, einer seiner geschicktesten Ingenieure, welchen er zu seinem General zum Dienst ernannte. Ersterer blieb seinem Königlichen Meister getreu, Letzterer aber übte einen gemeinen Verrath an seinem Vaterlande, seinem Könige und der Freimaurerei. Nein, der Freimaurer wollte es von seinem Bruder nicht glauben, dass letzterer so schmutzig-undankbar sein könnte, er mochte, er konnte es nicht denken, dass die Grundtöne Licht, Liebe und Wahrheit so zertreten werden könnten. Und doch, man behauptet, man sucht zu beweisen und .... da bringt der Generalpostmeister einen Brief .... der König öffnet ihn, und, leider! es ist ihm nun deutlich: ein Mitglied seiner Bauhütte hat ihn schändlich betrogen und verrathen. Lange, sehr lange überlegt dann der Königliche Bruder, wie man den Schuldigen strafen wolle: und nach reiflicher Überlegung wählt er ein Mittel, des Fürsten, aber über alles des Freimaurers würdig. Auf seinen Befehl wurde eine Loge belegt. Mit Ernst und Würde sitzt er derselben vor und erklärt die Pflichten der Freimaurer gegen sich selbst und seinen Nächsten. Mit zitternder Stimme gibt er zu erkennen, wie schmerzlich es ihm sein würde, wenn unter den 24 Brüdern ein Bruder wäre, welcher sein Versprechen gebrochen, seine Pflichten geschändet und sich selbst und dem Orden zur Schande lebte. Ein feierliches Schweigen folgt. Sein Blick durchläuft die Reihen und er spricht weiter: „Einer von Ihnen ist ein des Todes Schuldiger in dem Orden, ein Verräter des Staates und ein Missethäter gegen mich als regierender Meister. Als König will ich das nicht wissen, als regierender Meister will ich es vergeben und als Bruder will ich die Hand bieten zur Erhebung des Unglücklichen von seinem tiefen Falle. Aber nur dann, wenn er seine Schuld bekennt und schwört, sich zu bessern. Thut er dieses, so will ich die Sache vergessen. Verschweigt er jedoch seine Schuld, dann lege ich den Hammer als regierender Meister nieder, trete in meine Rechte als Fürst und Herr und überliefere den Missethäter an die Gerechtigkeit.“

Erschrocken und wie vernichtet sehen die Brüder einander an. Aber Walrave, dem es nicht möglich schien, dass sein Verrath entdeckt sein könnte, bewahrte das Stillschweigen. Noch einmal, noch feierlicher und mit erhebendem Eindruck rief des Königs Stimme zum Bekenntnis, doch Walrave schwieg. In den Augen des Großen Freimaurers blinkten Thränen. Zum dritten Mal wurde die Warnung wiederholt, als aber auch diese Anmahnung fruchtlos bleibt, ergriff er mit einer vor Rührung zitternden Hand den Hammer und sprach: „Als Freimaurer habe ich meine Pflicht gethan. Mein Ziel ist erfüllt. Ich lege den Hammer nieder und schließe diese Bauhütte für ewig.“ Mit entblößtem Haupte führte er diese traurige Pflicht aus und entfernte sich, ließ aber sofort Walrave ins Gefängnis bringen (seine Missetat zu überlegen). Walrave wurde zu lebenslänglicher Gefängnisstrafe verurteilt.“

Die gleiche Schilderung lesen wir bei "Ihr Brüder", S. 4 nach Franz Ewald "Patriotismus und Freimaurerei", S. 10, 1896 bei Rudolf Abt, München. Walrave büßte seine Schuld (Verrat der Festungspläne der Festung Neiße an den österreichischen Fürsten Daun) auf der Festung Magdeburg. Der Freimaurer Dr. Schild erwähnt in „Aus des Freimaurers Heiligtum“ (Wittenberg 1887) als Grund für den Bruch Friedrichs des Großen mit der Loge den Attentatsversuch eines Baron von Warkotsch, den König in die Hände der Österreicher zu liefern.

Nach dem Bruch äußerte sich der König sehr wenig liebenswürdig über das Logenwesen. So schreibt er an den Prinzen Friedrich August von Braunschweig-Lüneburg 1777:

„Nach Ihrem Briefe scheint es, dass Ehrwürdige Durchlaucht der Masonnerie und Freimaurerei eine Wichtigkeit beilegen, die sie nicht hat. Zu der Zeit habe ich die Gesellschaften der Freimaurerei wie ein Spiel des menschlichen Geistes angesehen, die es nicht verdienen, dass man ihnen eine große Aufmerksamkeit widmet. Jedes Ding hat seine eigene Art betrachtet zu werden, und während man alle seine Sorgen auf solide Etablissements richtet, muß man sich nicht so stark an Gesellschaften hängen, die der Geschmack und die Mode des Jahrhunderts allein gebildet haben. Übrigens sehe ich nicht ein, wozu die Loge zu den 3 Weltkugeln eines eigenen Hauses bedarf. Die Versammlungen sind nicht so zahlreich oder so häufig, dass sie nicht ebenso gut in einem anderen Hause stattfinden könnten, und es hieße sie vor allen anderen Logen auszeichnen, wenn ich die Bitte gewähren wollte, die Ehrwürdige Durchlaucht beliebt hat, zu ihren Gunsten an mich zu richten .... Es wird mir immer sehr angenehm zu sein, den Herzog Ferdinand zu sehen, aber seien Sie so gütig, demselben anzudeuten, dass ich ihn innigst bitte, sich in meinem Lande nicht in die Freimaurerei zu mischen, weil mir das nicht passt, aus einer Spielerei eine ernste Sache zu machen.“

(Dr. Adolph Kohut, „Die Hohenzollern und die Freimaurerei“, S. 66/67, Berlin 1909.)

Darauf schreibt Prinz Friedrich August von Braunschweig nach der gleichen Quelle an den Herzog Ferdinand von Braunschweig:

„Er ist eifersüchtiger als je auf seine Autorität und man muß sehr vorsichtig sein, um seinen Zorn nicht zu erregen. Wenn er nur die Freimaurerei nennt, gerät er in Zorn und hat Aufwallungen.“
„Soviel steht indessen fest, dass er im späteren Alter vielfach die Logen durch Spott und beißenden Witz verfolgt hat.“

(Dr. Th. Schild, „Aus des Freimaurers Heiligtum“, 1887.)

Die Kabinettsordre vom 29.Januar 1779 (Original im Breslauer Geheimen Staatsarchiv – Rep. 199 MR IX 15 a -) hat folgenden Wortlaut:

„Mein lieber Etatminister von Hoym
.... hiernächst werde Ich gewahr, dass die Freymäurer hier, ihren logen untereinander, allerhand tituls, beylegen, welches Ich aber gantz desapprobire, und solches keineswegs gestatten will; denn es soll denen Frey-Mäurern zwar wohl erlaubt seyn, wenn sie zusammen kommen, und sich untereinander zu Vergnügen, aber sie müssen durchaus keine ernsthafte Sache daraus machen, und die logen müssen keine Tituls haben, und die Frey-Mäurer sollen selbigen schlechterdings keine tituls geben: Ich habe Euch daher hierdurch aufgeben wollen, hiernach Euch zu achten, und die dieserwegen nöthige Verfügungen so fort zu treffen, auch mit Nachdruck darauf zu halten, dass dieser Meiner Willens Meinung, auf das genaueste nachgelebet wird. Ich bin übrigens Eurer Wohlaffectionirter
König. Friedrich. Breslau, den 29. Januar 1779.“


Das zusammenfassende Urteil des Alten Fritz, das er 1786 zu seinem Leibarzt Zimmermann sagt, ist vernichtend:

„Die Freimaurerei ist die schlimmste aller geheimen Sekten.“

Die Logen aber rächten sich!

„Es ist schade, dass Friedrich II. seinen Eifer nicht so weit trieb, Großmeister aller deutschen oder wenigstens aller preußischen Logen zu werden: Seine Macht hätte einen beträchtlichen Zuwachs erhalten .... und viele militärische Unternehmungen hätten einen ganz anderen Verlauf genommen, wenn er sich niemals mit den Häuptern dieser Verbindung überworfen hätte.“

(Freimaurer Mirabeau in „Historie de la monarchie prussien sous Frédéric le grand », 1788, Band 3)


Die Freimaurer, möchten daher endlich damit aufhören, den Alten Fritz als großen Freimaurer in Anspruch zu nehmen.
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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 9:28


Johann Gottlieb Fichte


dessen „Reden an die deutsche Nation“ die deutsche Jugend zum Freiheitskampf gegen Bruder Napoleon I. begeisterte. Auch er Freimaurer, und zu mancher Loge musste sein Name Pate stehen!

Über seine Logenzugehörigkeit unterrichten uns mehrere Quellen, insbesondere sein Briefwechsel mit Varnhagen und Friedrich von Schlegel.

„Beim Weggehen aus der Loge begleitete mich Bruder Fichte. Wir sprachen viel über Freimaurerei, über Logenreformen, über den geringen Geistes- und Charaktergehalt der meisten Logenbrüder.“

(Aus dem Tagebuch von Bruder Feßler vom 21. 10. 1799.)

„Bruder Johann Gottlieb Fichte reichte schließlich, um jeden ferneren Streit zu vermeiden, in erbitterter Stimmung der Loge „Pythagoras“ im Jahre 1801 sein Lossagungsschreiben ein.“

(Grosse, Geschichte der Großen Loge von Preußen, S. 46.)

Die Jahreszahl scheint nicht zu stimmen, das Schreiben stammt bereits aus 1800. Denn so berichtet Bruder Feßlers Tagebuch am 7. 7. 1800:

„Heute schickte mir der vikarierende Meister Fichtes nervöses Lossagungsschreiben mit dem Fichteschen Klagelibell. So haben die lieben Brüder ihrem hinschwindenden Körper wieder einen tüchtigen Kopf abgeschlagen.“

„Der Eintritt Fichtes in den Freimaurerbund und in Royal York hätte von vorteilhafter Einwirkung werden können, wenn es ihm vergönnt gewesen wäre, sich vollständig in dem Bunde ein- und auszuleben. Feßler führte ihn allerdings bald dem Innersten Orient zu, dessen Oberredner er wurde, aber es entstanden zwischen den beiden Brüdern grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten, die in heftigen persönlichen Streit ausarteten und Fichtes Austritt zur Folge hatten.“

(Bruder Wanner, „Des Maurers Wanderbuch“, 1913, S. 60.)

Fichte hatte erkannt, was gespielt wurde:
„Das Wort „Humanität“ gehört zu den berüchtigtsten, die sich zu allen Beschönigungen des menschlichen Verderbens missbrauchen lassen. Durch vornehmen Klang die Aufmerksamkeit erwecken und doch im Grunde die Hörer in Dunkel und Unwissenheit hüllen.“

(Fichte in „Reden an die deutsche Nation“, Ausgabe 1824, S. 101.)

„Die Freimaurerei hat mich so ennuyiert und zuletzt indigniert, dass ich ihr gänzlich Abschied gegeben habe.“

(Fichte am 16. 8. 1800 an Friedrich von Schlegel.)

Sehr verehrte Herren Freimaurer, lasst endlich auch den Namen „Fichte“ aus eurem Munde!

Noch ein Klassiker:

„Deutschlands Logen .... hatten das große Glück, durch die großen Denker und Dichter unseres Volkes in ihrer Gedankenentwicklung bereichert zu werden. Lessing, Herder und Fichte schenkten ihnen nacheinander ihre geistigen Gaben. Goethe und der große Maurer ohne Schurz, Schiller, befruchteten den Gedankenkreis unserer Logenredner. Unsere Klassiker haben aus ihrem Reichtum die deutschen Logen mit einer Fülle edler Gedanken beschenkt. Saß auch sie aus der deutschen Freimaurerloge für ihr geistiges Schaffen Anregungen empfangen hätten, ist zwar mehrfach behauptet, aber nie mit Erfolg nachgewiesen worden. Das Umgekehrte ist richtig.“

(Kneisner in „Mitteilungen des Vereins deutscher Freimaurer“ 1917/18, S. 52.)
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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 9:30

Goethe

Seine Aufnahme erfolgte am 23. Juni 1780 durch einen der Großen des Weishauptschen „Illuminaten-Ordens“ in Deutschland, den Geheimrat Bode in Weimar. Der französische „Chef d’ Illuminat“ war Martinez Pasqualis. Obwohl Goethe in der Freimaurerei tief befangen war, hat er sich doch zuweilen sehr unfreundlich über sie geäußert. So schrieb er am 30. März 1805 bei der Beurteilung von Aufnahmegesuchen an Professor Eichstädt:

„Nr. 1 ist der schwächste Kumpan, und befindet sich im Zustande hohler Anbetung. Er würde sich am besten zum Bruder Redner in einer Freimaurerloge schicken, wo man hinter den Worten keinen Gehalt verlangt.“

(Nach Adolf Bartels „Freimaurerei und Literatur, S.39.)

Nach der gleichen Quelle Seite 34 äußert er sich am 22.6.1781 zu Lavater:

„Ich habe Spuren, um nicht zu sagen Nachrichten, von einer großen Masse Lüge, die im Finstern schleicht, von der Du noch keine Ahnung zu haben scheinst. Glaube mir, unsere moralische und politische Welt ist mit unterirdischen Gängen, Kellern und Kloaken unterminiert, wie eine große Stadt zu sein pflegt, an deren Zusammenhang und ihrer Bewohner der Verhältnisse wohl niemand denkt und sinnt, nur wird es dem, der davon einige Kundschaft hat, viel begreiflicher, wenn da einmal der Erdboden einstürzt, dort einmal ein Rauch aus einer Kluft aufsteigt, und hier wunderbare Stimmen gehört werden. Glaube mir, das Unterirdische geht so natürlich zu als das Überirdische, und wer bei Tage und unter freiem Himmel nicht Geister bannt, ruft sie um Mitternacht in keinem Gewölbe.“

„Die Freimaurerei macht durchaus einen statum in statu (einen Staat im Staate). Wo sie einmal eingeführt ist, wird sie das Gouvernement zu beherrschen und unschädlich zu machen suchen. Sie einzuführen, wo sie nicht war, ist niemals rätlich ....Hier in Weimar brauchen wir sie eigentlich gar nicht, und für Jena halte ich sie .... für gefährlich.“

(Goethe an Herzog Karl August am 31.12.1807.)

Karl August verbot darauf durch Verordnung vom 22.3.1808 die Errichtung einer Loge in Jena.
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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 9:31

Schiller

Der „große Maurer ohne Schurz“, hat keiner Loge angehört.

Er wurde, wie er an Körner schreibt, von Bode sondiert, ob er nicht Freimaurer werden wolle. In seiner männlichen Art rät Körner seinem Freunde mit den wahrhaft denkwürdigen Worten davon ab, die nur in Hinsicht auf den Terror der Gehormsamspflicht verstanden werden können:

„Der edelste Zweck in den Händen einer Gesellschaft, die durch Subordination verknüpft ist, kann nie vor einem Missbrauch gesichert werden, der den Vorteil weit überwiegt.“

Schiller selbst weist seinerseits in einem Briefe an Körner auf die Trostlosigkeit hin, dass man „wie in eurem maurerischen Orden im ersten und zweiten Grade Dingen glauben darf oder gar soll, die im dritten und vierten wie unnütze Schalen ausgezogen werden.“
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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 9:33

Herder

Lehrling in der Rigaer Loge schreibt an den Göttinger Gelehrten Heym am 9.1.1786:

„Ich hasse alle geheimen Gesellschaften auf den Tod und wünsche sie, nach den Erfahrungen, die ich aus und in ihrem Innersten gemacht habe, zum Teufel; denn der schleichendste Herrschbetrug und Kabalengeist ist´s, der hinter der Decke kriecht.“


Lessing

Über Lessings Logenzugehörigkeit berichtet der Freimaurer Mönckeberg (nach A. Bartels Seite 13):

„ ..... Er hatte schon durch seinen Eintritt in die Loge die Freimaurerei so satt bekommen, dass er nie wieder, weder in Hamburg noch Braunschweig, zu bewegen war, die Loge zu betreten. Als Brüder ihn zum Besuch der Loge drängten, antwortete er:

„Ich habe keine Lust, mit Narren zu konferieren.“



Freiherr von Stein

„Stein, selbst ein Freimaurer wusste von der Freimaurerei weiter nichts, als dass die Maurer gut essen und trinken.“

(Bruder A. Wolffstieg, Leiter der Bibliothek des Preußischen Landtags in „Der freimaurerische Gedanke in großer Zeit“.)
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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 9:34


Kaiser Wilhelm I.


Auch Kaiser Wilhelm I. gehörte der Maurerei an, er hat an seinem „Maurerglauben“, wie Bismarck seine Einstellung nannte, bis zum Tode festgehalten und den Logen seinen kaiserlichen Schutz gegeben.
Hätte er gewusst, was die „Freimaurerzeitung“ auf sein Rundschreiben an die Berliner Großlogen, dem König die Treue zu halten, antwortet!

„Unsere höchstgestellten Brüder scheinen zum Teil eine ganz eigentümliche Meinung von der Freimaurerei zu haben und sie statt eines Bundes von Gleichberechtigten für einen bequemen Schemel zu halten, der für schwache Beine wohlgeeignet ist.“

Bald schon zog eine Trübung über das Logenverhältnis des Königs. Darüber erzählt ein Freimaurer in „Die Freimaurerei im Spiegel deutschen Lebens“, Seite 9:

„1864 erhob König Wilhelm auf einer Großmeisterversammlung Einspruch dagegen, dass Männer in die Logen aufgenommen würden, die die Regierung bekämpften, und erklärte, wenn das weiter geschähe, müsste er die Logen schließen.“

Da wurden sie vorsichtiger. Und so durften sie denn auch beim Besuche des Kaisers in Hannover am 4.9.1881 vor ihm erscheinen. Über diesen Besuch berichtet die „Festschrift zum 150. Stiftungsfest der Johannisloge zur Zeder in Hannover“, Seite 41:

„Bei ihrem Eintritt wurden sämtliche Personen aus der Umgebung Seiner Majestät auch aus den Vorzimmern entfernt und nur der Geheimsekretär Bruder von Borck vermittelte die Audienz. Derselbe klopfte maurerisch an das Arbeitszimmer des Kaisers, der gleich darauf im militärischen Anzug erschien. Es erfolgte die gegenseitige maurerische Begrüßung durch das Halszeichen, worauf die Brüder in ehrfurchtsvoller, gewöhnlicher Stellung vor dem allerhöchsten Protektor verharrten..... Bei der Unterredung zeigte sich, dass der Kaiser nicht einmal über die Stellung des Königs Ernst August und des Königs Georg V. von Hannover zur Freimaurerei unterrichtet war.... Im übrigen waren diese Fragen allgemeiner Natur, Sachen von einschneidender Wichtigkeit berührte der Kaiser nicht.“

Über den politischen Einfluß der Freimaurerei auf die Entschließungen des Kaisers führt Bismarck bittere Klage.
Was für „Politiker“ zuweilen die Gunst des Kaisers missbrauchten, erfahren wir aus seinen „Gedanken und Erinnerungen“

(Cotta 1920, 1. Band, S. 233/34):

„In der Neigung zu unterirdischen Verbindungen nahm er (der preußische Botschafter Usedom in Florenz) in Turin einen angeblichen Mazzinisten, in der Tat österreichischer Spitzel, als Privatsekretär an, gab ihm die Akten zu lesen und den Chiffre in die Hände. Er war Wochen und Monate von seinem Posten abwesend, hinterließ Blanquets, auf welche die Legationssekretäre Berichte schrieben; so gelangten an das Auswärtige Amt Berichte mit seiner Unterschrift über Unterredungen, die er mit dem italienischen Ministern gehabt haben sollte, ohne dass er diese Herren in der betreffenden Zeit gesehen hatte. Aber er war ein hoher Freimaurer. Als ich im Februar 1869 die Abberufung eines so unbrauchbaren und bedenklichen Beamten verlangte, stieß ich bei dem Könige, der die Pflichten gegen die Brüder mit einer fast religiösen Treue erfüllte, auf einen Widerstand, der auch durch meine mehrtägige Enthaltung von amtlicher Tätigkeit nicht zu überwinden war und mich zu der Absicht brachte, meinen Abschied zu erbitten.“
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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 9:35

Kaiser Friedrich III.

Auch der Sohn des greisen Kaisers, Friedrich III. war Angehöriger der Freimaurerlogen. Über seine Rolle, die er dort spielte, berichtet „Die Freimaurerei im Spiegel deutschen Lebens“, S. 21:

„Es ist kein Geheimnis, dass der spätere Kaiser Friedrich einer der Förderer der humanitären, liberalen Ausgestaltung der Logen war und sich später hauptsächlich deshalb von ihnen zurückzog, weil seinen liberalisierenden Bestrebungen hartnäckiger Widerstand entgegengesetzt wurde.“

Er legte großen Wert auf die geschichtliche Erforschung der Herkunft der Freimaurerei. Wie er dabei hintergangen wurde, erzählt die „Bauhütte“, 1888, Seite 158:

„Unter dem streng geheim gehaltenen und mit großer Wichtigtuerei als Schätze ausgegebenen Dingen befand sich auch die Bundeslade des Ordensmeisters. In bekannter, leutseliger Weise erzählte der Kaiser einstmals, wie er trotz ängstlichen Sträubens des Ordenrates diese Lade zu öffnen befahl, weil man doch die geheimen Schätze des Ordens kennen müsse. Es geschah. Und nun denken Sie sich, meine Brüder, was war darin? Nichts, gar nichts!“

Er legte deshalb bereits am 1. März 1874 sein Amt als Ordensmeister nieder:

„Mein Name soll nicht dazu dienen, Unhaltbares mit diesem Schilde zu decken!“


Über den Besuch der hannoverschen Logen bei Kronprinz Friedrich Wilhelm lesen wir in der „Festschrift zum 150. Stiftungsfeste der Johannisloge zur Zeder in Hannover“ am 20.9.1927 auf Seite 43 folgendes:

„Hierauf wurde die Deputation durch den Bruder von Bock eine Treppe höher zu Se. K.K. Hoheit dem Kronprinzen geführt. Auch hier wurde die Dienerschaft wie auch der persönliche Adjutant entfernt, und nachdem Se. K.K. Hoheit eingetreten, hielt Bruder Schütte ebenfalls die Ansprache und schloß mit der Versicherung der Zuneigung, Liebe und Hochachtung der deutschen Bbr. Freimaurer. „Mögen Se. Köngl. Hoheit, wie Sie seinerzeit die deutschen Truppen geführt, so auch der Führer der deutschen Freimaurer sein!“

An dieses Wort knüpfte der Kronprinz zu längerer Erwiderung an. Mit der Führung und dem Folgen sei es eine eigene Sache, weil die Verschiedenartigkeit der Systeme und die inneren Differenzen zwischen den Lehrarten der einzelnen Großen Logen dies sehr erschweren, auch seien viele Dinge vorhanden, welche erst der Klärung bedürften.
Von der Mehrzahl der Mitglieder des Bundes werde die Freimaurerei als eine nebensächliche Beschäftigung angesehen, die profanen Berufsgeschäfte nehmen die Brüder zu sehr in Anspruch, als dass sie sich eingehender der Freimaurerei widmen könnten. Er bedaure das und begrüße es jedesmal mit Freuden, wenn sich jemand tiefer und gründlicher mit der Sache beschäftige. Im allgemeinen werde die Freimaurerei viel zu oberflächlich behandelt, es sei notwendig, sie durch geschichtliche Studien mehr zu ergründen und den Kern von der Schale zu sondern. Die Freimaurerei sei eine so großartige Institution, an der nie und nimmer zu rütteln sei, allein es müsse der Schein vom Wesen getrennt werden.

Welche Stellung er selbst zur Freimaurerei einnehme, wissen die Bundesbrüder aus dem mancherlei von ihm gehaltenen Ansprachen, welche in die Öffentlichkeit gedrungen; diese Stellung nehme er auch jetzt noch ein. Sein Streben, eine größere Vertiefung und Klarheit in die Sache zu bringen, werde in den Erfolgen sehr beeinträchtigt durch die verschiedenartigen Strömungen in den Großen Logen. So habe man bislang namentlich immer behauptet, die höheren Grade und ihre geheimen Lehren und Wissenschaften seien von Schweden zu uns gekommen; er könne versichern, dass dies nicht der Fall, im Gegenteil sei konstatiert und auch von den Schweden anerkannt, dass die sogenannte schwedische Maurerei von Deutschland nach dort verpflanzt worden. Woher sie aber eigentlich gekommen, wisse man eben nicht; sei ja doch auch die Ansicht gesprochen, dass der Ausdruck écossais von acacia herzuleiten wäre als eine Korrumpierung dieses Wortes. Nicht zu verkennen sei, dass Anklänge aus dem Altertum in der Freimaurerei vorhanden sind, allein ob sich daraus eine direkte oder indirekte Abstammung aus dem Orient etwa über Cypern schließen lassen, wisse man eben nicht.
In diesem seinem Streben, Klarheit in solche Sachen zu bringen, so äußerte sich Se. K.K. Hoheit weiter, sei er nicht glücklich gewesen; er wolle nur eins zum Beweise erwähnen. In Darmstadt habe man von alten Akten gesprochen, er sei auch vor dem Schranke gewesen, in welchem sie aufbewahrt werden; allein er am anderen Morgen sich dieselben habe ansehen wollen, sei der Schrank erbrochen gewesen: die Akten waren entfernt, nur Deckel und Inhaltsverzeichnisse waren vorhanden; wo sie geblieben, wisse man nicht.

Auf Frage, ob K.K. Hoheit befehlen, dass eine Arbeitsloge angesetzt werden solle, welche er mit seinem Besuche zu beehren gedenke, antwortete er ablehnend: der Aufenthalt in Hannover sei kurz und jeder Augenblick mit militärischen Dispositionen besetzt, es sei ihm deshalb leider unmöglich, zu kommen. Sonst ergreife er gern und mit Freuden jede Gelegenheit, sich im Kreise der Bundesbrüder zu bewegen und seine Ansichten zur allgemeinen Kenntnis zu bringen, es liegt ihm daran, solche bekanntzugeben.

Nachdem K.K. Hoheit erfragt hatte, dass zwei der hiesigen Logen unter Royal York und eine unter der Großen Landes-Loge arbeite, wunderte er sich, dass trotzdem ein Vertragen, ein Verkehr in Liebe und Freundschaft statthabe. Bruder Schütte erklärte, dass die Loge „zur Ceder“ unter den obwaltenden Umständen nur die drei Johannisgrade bearbeite. „Dabei bleiben Sie“, versetzte der Kronprinz, „diese drei Grade enthalten alles Schöne, was die Freimaurerei zu bieten imstande ist.“ Derselbe äußerte ferner, als er den sechsten und siebten Grad bekommen, sei ihm alles durcheinander gegangen; der Prince of Wales, welcher 33 Grade habe, habe ihm auf seine Frage, was denn der Inhalt dieser vielen Grade sei? geantwortet, das wisse er selbst nicht.“

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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 9:37

Kaiser Wilhelm II.

Von den Kaisern von Deutschland war Wilhelm II. der erste, der nicht Freimaurer war. Es fragt sich immer, ob die Karte Europas heute nicht ganz anders sein würde als sie ist, wenn der Kaiser Freimaurer gewesen wäre.“

(„Schweizerbanner“ vom 19.1.1929.)

„Der junge Kaiser weigert sich, dem Bunde beizutreten.
Wilhelm II. möchte Deutschland wieder zum Mittelalter zurückführen, er kann mit solchen Bestrebungen nur das Ende der Hohenzollern beschleunigen. Es ist kein weiter Weg von Ludwig XIV. zu Ludwig XVI. In unserem mit Elektrizität und Dampf arbeitenden Zeitalter wäre es leicht möglich, dass das Volk, um den Abstand zu verkürzen, einige Stufen überspränge. Wir Freimaurer werden und nicht einschüchtern lassen. Weil der Kaiser sich nicht einweihen lassen will, werden wir das Volk einweihen; und wenn das Kaiserreich uns verfolgt, werden wir in Deutschland die Republik errichten.“

(Bulletin maconnique de la grand loge symbolique eccosais vom 2. September 1888.)
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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 9:40

Freimaurerei als Wegbereiter der Weltrevolution 1789


Wo immer das Leben der Völker durch widervölkische Revolutionen erschüttert wurde, hat die Freimaurerei die Hand im Spiele gehabt, vorbereitend, durchführend und nutznießend. Das Musterbeispiel einer Freimaurerrevolution ist die französische Revolution am Ende des 18. Jahrhunderts. Lassen wir über sie die Quellen sprechen.

So sagt der französische Hochgradmaurer Bernardin:

„Die Freimaurerei war es, die unsere Revolution vorbereitet hat, die größte von allen Volksheldengesängen, die die Weltgeschichte in ihren Jahrbüchern verzeichnet hat. Und der Freimaurerei kommt die erhabene Ehre zu, diesem unvergesslichen Ereignis die Formen geliehen zu haben, in der ihre Grundsätze Fleisch geworden sind.“

„Von 1772 bis 1789 arbeitete das Maurertum die große Revolution aus, die der Welt ein anderes Gesicht geben sollte. Alsdann durchsetzten die Freimaurer die Volksmassen mit den Leitgedanken, die sie sich selbst zu eigen gemacht hatten.“

(Bericht aus der Vollsitzung der angesehenen Logen Paix es Union und La libre conscience im Orient von Nantes am Montag, den 23.4.1883, S. 8.)

„Die bedeutendsten Männer der französischen Revolution hatten sich in einer einzigen Werkstätte zusammengefunden und zwar in der Pariser Loge „Les amis reunis“ .... die Brüder Concorcet, Marat, Mirabeau, Sieyes, Clacieres, Boiffy, Dupont, Robespierre und Gregoire“.

(Bruder Leopold Wolfgang in „Revolutionen, Weltkrieg und Freimaurerei“, Heft 10 der Freimaurerzeitung „Am Bau“, München 1921, S. 6.)

„Im 18.Jahrhundert fand der ruhmreiche Stamm der Enzyklopädisten in unseren Tempeln eine begeisterte Zuhörerschaft, die zum ersten Male den bisher den Massen noch unbekannten Wahlspruch betonte: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Die Saat des Umsturzes ist schnell in diesem erlesenen Kreis emporgeschossen.
Unsere berühmten Maurerbrüder d’Alembert, Diderot, Helvetius, d’Holbach, Voltaire, Condorcet haben die geistige Entwicklung vollendet, die neue Zeit vorbereitet. Und als die Bastille in Trümmern ging, da hatte das Freimaurertum die hohe Ehre, der Menschheit die Rechtsverfassung zu geben, die es mit so viel Liebe ausgearbeitet hatte.

Unser Bruder de la Fayette war es, der zuerst den Entwurf einer „Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte“ zum Zwecke der Bildung des 1. Kapitels der Konstitution überreichte. Am 25.8.1789 wurde sie endgültig von der gesetzgebenden Nationalversammlung, der mehr als 300 Freimaurer angehörten, angenommen, fast wörtlich so, wie der Text der unsterblichen Erklärung der Menschenrechte lange vorher in der Loge beraten und dann festgelegt war. In dieser für die Zivilisation entscheidenden Stunde war das Freimaurertum das Gewissen der Welt, und in die verschiedenen von den Mitgliedern der Versammlung aus dem Stegreif vorgetragenen Anträge hat es das wohlerwogene Ergebnis seiner ausgedehnten, in seinen Werkstätten abgehaltenen Beratungen hineingetragen.“

(Bonnet, Sprecher im Konvent des Großen Orients in Paris, nach Poncins, S. 38.)

Aus der Feder des Freimaurers Diakonus Dr. Fischer lesen wir in der Freimaurerzeitung Nr. 2 Berlin 1851:

„Ja, meine Brüder, die Demokratie ist ein Kind der Maurerei und wir müssen sie anerkennen als unser Kind, und unser Beruf ist es, das Kind heranzuziehen zu aller Kraft und Schönheit.“

Auch Voltaire selbst, der mittlerweise von seinem Tuskulum am Genfer See nach Paris zurückgekehrt war, wurde in den Bund aufgenommen. Am 17. Februar 1778 gab die Loge „Les Noeuf Soeurs“ in Gegenwart von 250 Brüdern dem 84 jährigen das Licht. Der Historiker Abbé Cordier de St. Firmin, der mit 13 anderen Geistlichen der Loge angehörte, meldet den Philosophen als Suchenden an. Lalande Graf Straganoff, Kammerherr der Kaiserin von Russland, und andere Brüder bereiteten diesen im Vorraum in vorgeschriebener Weise auf die Einweihung vor. Nachdem dann Voltaire, auf Benjamin Franklin gestützt, in den Tempel eingetreten war, beantwortete er eine Reihe von philosophisch-moralischen Fragen und leistete den Eid. Hierauf wurde er mit dem Schurz des verstorbenen Helvetius bekleidet. Voltaire führte ihn an die Lippen, strich mit zarten Fingern über das Leder, bevor er ihn umband.

Der mehrfach genannte Großredner Wilhelm Blumenhagen (Loge „Zum schwarzen Bären“ in Hannover) verrät:

„.... Wir sahen im Jacobinismus und Terrorismus, einen brudermörderischen Egalité, einen bluttrinkenden Robespierre an geschändeten Altären das schlachtende Beil zum Meisterhammer machen und Königsmord und Gottesleugnung predigen; ja der Dolchritter, als höchster Grad in Italien und Frankreich zur Stuartszeit gebildet, bekam jetzt sein grässliches Amt in der Wirklichkeit, und die Brüder, in der Loge schon abgerichtet, in einer schwarzen Höhle das Eisen in eine menschliche Puppe zu stoßen, zeigten jetzt die wohlgeübte Fertigkeit und den Gehorsam des wackern Lehrlings.“

(Wilhelm Blumenhagens maurerischer Nachlaß, S. 297ff., bei Bruder Thiemann-Hannover 1840.)

„Ein Dunkel, undurchdringlich und dicht, liegt auf dem frühern Walten der Freimaurer, aber als es dämmerte in ihren Werkstätten, wer sieht da nicht verwundert ihre Spuren, ihre rechtwinkelichten Fußstapfen, als Karl der Zweite in London den Väterthron wieder erhielt, als die Stuarts um ihr Schottland kämpften, als Bayerns Illuminaten die Mordfackeln für die ganze Welt schwangen, als Frankreichs gräuelvolle Umwälzung furchtbar-still bereitet ward?....“

(Wilh. Blumenhagens maurerischer Nachlaß, S. 21., bei Bruder Thiemann-Hannover 1840.)

Unter der Schreckensherrschaft der Freimaurer Danton, Robespierre und Marat ließ dann König Ludwig XVI. am 21.1.1793 sein Haupt auf der Guillotine. Darüber Pater Abel in seiner Wiener Konferenz 1898:

„Im Jahre 1784 berief die große eklektische Loge in Frankfurt am Main eine außerordentliche Versammlung. In ihr brachte ein Mitglied das Todesurteil Ludwigs XVI., Königs von Frankreich, und Gustavs, des Königs von Schweden, zur Abstimmung. Dieser Mann hieß Abel, er war mein Großvater.“

Nach der darauf selbstverständlichen Beschimpfung durch das Zeitungsblatt La Nouvelle Presse libre antwortet Abel in der nächsten Konferenz:

„Auf seinem Sterbebett hat mir mein Vater als seinen letzten Willen ausdrücklich hinterlassen, dass ich mich bemühen solle, die Schmach, die ihm und unsere Familie angetan worden wäre, wieder gutzumachen. Wenn ich diese testamentarische Bestimmung meines Vaters, datiert vom 31.7.1870, nicht verpflichtet wäre, auszuführen, hätte ich nicht so gesprochen, wie ich es getan habe.“

(Nach Poncins, S. 46.)

La conjuration antichrétienne von Delassus, Band 1, S. 176, berichtet nach der gleichen Quelle :

„Am 7. April 1785 ließ Kardinal Mathieu, Erzbischof von Besancon, einem seiner Freunde ein Schreiben zugehen, das Herrn Leon Pagus zugestellt und von diesem veröffentlicht wurde. Man liest hier: Im Jahre 1784 wurde in Frankfurt eine Freimaurerversammlung abgehalten, zu der auch zwei angesehene Persönlichkeiten von Besancon, Herr de Raymond, Postdirektor, und Herr Marie de Boulegney, Präsident des Parlaments, eingeladen worden waren. In dieser Versammlung wurde die Ermordung des Königs von Schweden und Ludwigs XVI. beschlossen. Der Überlebende der beiden oben genannten Herrn erzählte es an Herrn Bourjon, Präsident der Ehrenkammer des Hofes, der sich des Rufes großer Aufrichtigkeit, Anständigkeit und Geradheit erfreute. Er hat diesen Vorgang öfter mir und anderen erzählt.“

Eine tiefe Tragik beschattet das Schicksal der unglücklichen Königin Marie Antoinette, die ihrem Gatten auf das Schaffot folgte. Sie kannte die wahren Anstifter all des Elends und schrieb darüber an ihren Bruder Kaiser Leopold II. nach Wien:

„Nimm Dich nur in acht vor dem ganzen Freimaurerbund. Man wird Dich ohne dies gewarnt haben; auf diesem Wege hoffen all diese Ungeheuer von Dir in allen Ländern zum selben Ziele zu gelangen. Gott beschütze mein Vaterland und Dich selbst vor solch einem Unglück!“

Doch war ihr Warnen vergeblich gewesen, Leopold wurde am 1.3.1792 von dem Bruder Abt Martinowitz und Bruder Ankarström durch Gift ermordet.

Auch die Erstürmung der Bastille war von Freimaurern geleitet:

„Am 13.7.1789 um 11 Uhr vormittags versammelten sich die Verschworenen in der Kirche Petit St. Antoine. Tagesbefehl: Die Truppen werden fortgeschickt, eine Bürgergarde aufgestellt. Die Sitzung wird geleitet von Dufour, Rechtsanwalt und Unterführer im Grand Orient und von Villeneuve, Vertreter der Loge „Zur Mäßigung“.
Am andern Tage, als alles zum Angriff fertig ist, schickt der Aufstandsausschuß vier Abordnungen zum Kommandanten der Bastille mit der Aufforderung, die Tore zu öffnen und sich zu ergeben. Die erste Abordnung besteht aus Bruder Ethis de Cosmy, Bruder Unterarzt Batlon, Bruder Sergeant Billeford. In der 3. Abordnung sind vertreten: Abbee Fauchet und Shignard, in der 4. Poupart de Beauborg, de Milly, Jasmin, sämtlich Freimaurer.
Den Angriff auf die Bastille kommandieren ebenfalls Freimaurerische Brüder. Unter ihnen Moreton de Chabrillau, Loge zur Redlichkeit. Der Ausschuß, der nach der Einnahme der Festung die Nationalversammlung hiervon in Kenntnis setzt, besteht u.a. aus den Brüdern Garrau de Coulon, La Feutrie und Morillon.
Empfang durch Bruder Deleutre, Verhandlungsführer Bruder Heruyn. Einquartierung der Kommunisten in der Bastille durch Bruder Chevalier de Laizer, Vorsteher der Loge „Die Zukunft der Freunde des Ruhmes“.

(Copin Albancelli in „Die geheime, gegen Frankreich sich erhebende Macht“, nach Poncins, S. 52.)

Unter den 603 Mitgliedern der Nationalversammlung befanden sich 477 Freimaurer.
Der 14. Juli aber wird noch heute als französischer Nationalfeiertag begangen.

Das volle Eingeständnis brachte die Sitzung der Abgeordnetenkammer vom 1.7.1904. Aus ihr sei folgende Aussprache wiedergegeben:

„Marquis de Rosanbo: Das Freimaurertum hat im geheimen, aber beharrlich, an der Vorbereitung der Revolution gearbeitet.

Jumel: In der Tat, dessen rühmen wir uns.
Rosando: Wir sind also vollständig einig darüber, dass das Maurertum allein der Urheber der Revolution gewesen ist und der mir jetzt gespendete, sonst selten zuteil werdende Beifall der Linken beweist ihre Übereinstimmung mit mir darin, dass das Freimaurertum die Revolution gemacht hat.
Jumel: Wir geben es nicht nur zu, wir verkünden es ganz offen.“

(Henry Delassus, La Conjuration antichrétienne, nach Poncins, S. 33.)

Graf Haugwitz, preußischer Minister, kannte die wahren Zusammenhänge, er war ja selbst führender Freimaurer (Provinzialgroßmeister in Breslau) gewesen. In seiner Denkschrift für den Fürstenkongreß in Verona 1822 schreibt er:

„Es war im Jahre 1777, dass ich die Leitung der Landeslogen von Preußen, von Polen und von Russland übernahm.....
Ich habe hierbei die feste Überzeugung gewonnen, dass alles, was seit 1788 in Frankreich geschah, also die Revolution und die Ermordung des Königs und alle ihre weiteren Schreckenstaten nicht in dieser Zeit allein beschlossen wurden, sondern dass alles schon vorher in Zusammenkünften, durch eingehende Unterweisungen und eidliche Bindungen vorbereitet worden ist. ....Untrügliche Anzeichen lassen auch nicht den geringsten Zweifel daran, mit welcher Schlauheit alles eingeleitet und durchgeführt wurde.“

Die Gegenwehr der mitteleuropäischen Mächte erlag dem Verrat bei Valmy am 21.9.1792.
„Ende Mai 1792 waren preußische und hessische Truppen auf dem Wege nach Paris, um dort die Revolution niederzuschlagen und die königliche Familie aus ihrer Gefangenschaft zu befreien. Müller von Hausen dürfte Recht haben, wenn er schreibt: „Wäre dieser Plan gelungen, wozu alle Vorbedingungen getroffen waren, so hätte die Weltgeschichte einen anderen Verlauf genommen.“ Das Oberkommando der verbündeten Heere war dem Herzog Ferdinand von Braunschweig anvertraut, der mit 80 000 Mann den 53 000 Franzosen unter den Generalen Dumouriez und Kellermann bei Valmy gegenüberstand. Allein statt zu einer Schlacht kam es nur zu einer belanglosen Schießerei, worauf sich die Heere mehrere Tage untätig gegenüberstanden, um dann einen Waffenstillstand auf unbestimmte Zeit zu schließen. In seinem Buche „Le Secret de la Franc-Maconnerie“ fällt Max Doumic das Urteil: „Wenn Friedrich-Wilhelm Napoleon gewesen wäre, so würde der Braunschweiger am Abend des 12. September erschossen worden sein.“ Allein während bei Valmy Illuminaten verhandelten, hatte man den Hang des Königs zum Übersinnlichen benützt, ihn durch einen Trick umzustimmen. Damit nahm die französische Revolution ihren bekannten Verlauf.“

Moltke ergänzt in seinem Buche „Die Tragödie an der Marne“, S.42:

„Als das zur Niederwerfung der freimaurerischen Revolutionsregierung in Paris gegen Frankreich marschierende preußische Heer im September 1792 vor Valmy stand, sah es sich, 80 000 Mann stark, einem Haufen von 50 000 zerlumpten Sansculotten unter Dumouriez gegenüber. König Friedrich Wilhelm II. gab den Angriffsbefehl. Seine freimaurerische Umgebung veranstaltete jedoch eine spiritistische Sitzung, in der dem okkult-verstrickten König der Geist Friedrichs des Großen vorgeführt wurde. Dieser Geist gab dem König die Anweisung, sich nicht in die Kriegsführung einzumischen, der preußische Oberbefehlshaber, der Herzog Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig, verstände das besser. Die Folge war, dass dieser Hochgradfreimaurer freie Hand erhielt, mit seinem Freimaurerischen Bruder Dumouriez verhandelte und das preußische Heer, ohne anzugreifen, in die Heimat zurückführte. Die Freimaurerregierung in Paris war gerettet. Napoleon hat über den Tag von Valmy gesagt: „Ich hätte es nie gewagt, in den von Dumouriez eingenommenen Stellungen zu verbleiben. Es sei denn eine geheime Abmachung dabei gewesen.“

Der eigentliche Nutznießer der französischen Revolution war der Korse Napoleon I. Seinem Aufstieg verdankte er nicht nur seinem Glück, sondern auch seinem „flammenden Stern“. Er hat ihn sich nicht nur erkämpft, sondern auch „erklopft“. Den Beweis liefert Bruder Fischer in „Freimaurerische Systeme“, S. 61:

„Napoleon I. nahm entschiedenen Anteil an der Freimaurerei und wendete seinen Einfluß dem Großen Orient zu.“

Jena und Auerstädt gliederte auch Preußen in die napoleonischen „Vereinigten Staaten von Europa“ ein. Das westelbische Gebiet wurde zum großen Teile zum Königreich Westfalen unter dem Freimaurer Jerome Napoleon vereinigt.

Wie verhielt sich damals die deutsche Freimaurerei?

„In einer Sitzung des Vereins deutscher Freimaurer in den Tagen der Jahrhundertfeier von 1913 in Breslau ist es offen ausgesprochen worden, dass die Logen Süd- und Westdeutschlands sich damals schändlich geführt hätten.“

(„Die Freimaurerei im Spiegel deutschen Lebens“, S. 19.)

„Manche Logen im damaligen besetzten Gebiete westlich der Elbe hatten es ziemlich eilig, ihre Verbindung mit Berlin zu lösen, Anschluß an Kassel, die „Capitale du Royaume de Westphalie“ zu suchen und die Gunst und Schirmherrschaft des französischen Bruder Jérome zu erbetteln. Die alte Loge „Friedrich zur Freundschaft“ in Kassel erneuerte man unter dem Namen „Hieronymus zur Treue“ und fühlte gar nicht, wie man sich mit dem Wort Treue selbst verhöhnte.

In der Loge zu Nordhausen feierte man, wie es in den Akten vom 13.11.1808 heißt, den Geburtstag „unseres Durchlauchtigsten Bruders und Protektors“ (Jérome).

(„Die Freimaurerei im Spiegel deutschen Lebens“, S. 18.)

Der edle Major von Dörnberg wollte sich dem Fremdjoch nicht beugen. Er sammelte die freiheitsdurstigen Hessen um sich und führte sie im April 1809 gegen Kassel. Der Aufstand wurde den Franzosen vorzeitig bekannt, er endete unter den Schüssen des französischen Hinrichtungskommandos auf dem Forst bei Kassel. Heute wissen wir, wie es kam.

„Rede von der Ausschließung einiger unwürdiger Brüder, gehalten in der Königlichen Loge Hieronymus Napoleon zur Treue im Orient von Cassel von dem Redner Bruder Merkel, worin es u.a. heißt: „Ein Maurer, zwar nur Lehrling noch, aber immer doch ein Maurer, war das Hauptwerkzeug geworden in der Furienhand der blinden Rachsucht, das Hauptwerkzeug, um uns einen König zu entreißen, der, hätten wir ihn wählen dürfen, von uns erkoren sein würde, einen König, der nicht nur unser Bruder heißt, der es in der schönsten Bedeutung des Begriffes ist.“ usw.; andere echte Brüder, obgleich auch nur Lehrlinge, haben dagegen ihren Beitritt zur Verschwörung nicht nur verweigert, sondern selbst dem Zwange widerstanden, „ich mein den Bruder Rodemann zu Homberg und Führer zu Felsberg, beide Maire in jenen damals aufrührerischen Städten. Ja, ein dritter Bruder Lehrling Ehrenstallmeister von Malsburg war sogar der erste, welcher den geliebten Monarchen von der nahenden Gefahr unterrichtete.“ Dann kommt das Anathema! „Hinweg nun den Blick, für immer hinweg von jenen verabscheuungswürdigen Rebellen: v. Dörnberg und Martin dem Sohne! Zum letzten Male seien ihre Namen jetzt genannt! ausgetilgt aus unseren Listen nicht nur, selbst aus unserem Gedächtnisse seien sie auf ewig!“ Mit großer Befriedigung schließt dann der Bruder Merkel seine prächtige Rede: „Glücklich genug sind wir, meine geliebten Brüder, dass unsere Staatsgewalt in den Händen eines so edlen, so liebenswürdigen, so großmütigen Monarchen sich befindet, der selbst von unserem Bunde ist. Ihm schalle von neuem unsere reinste Huldigung! Unser Logen-Name schon spricht beständig unseren Schwur aus! Wir heißen, wir sind, wir wollen bleiben die Königliche Maurer-Loge Jérome Napoleon zur Treue!“

(Aus der Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde, Neue Folge, 37. Band, Kassel 1914.)

Und Berlin?

„Die französische Besatzung Berlins führte zahlreiche französische Brüder nach der preußischen Hauptstadt, auch eine militärische Loge, deren Meister vom Stuhl Paullet dann auf seinen Wunsch in die Großloge aufgenommen und zu deren Ehrenmitglied ernannt wurde. Der damalige französische Gouverneur General Hullin gehörte ebenfalls dem Freimaurerbunde an. Auf seine Anordnung wurde das Logengebäude von Royal York von jeder Einquartierung befreit. Eine andere französische Loge, die „Reunion des amis“ hielt seit 1807 ihre Arbeiten im Tempel von Royal York ab.“

(Grosse, „Geschichte der Großen Loge“, S. 56.)

Erst Stein, Scharnhorst und Gneisenau machten dem schändlichen Spiel ein Ende. Sie bauten den Staat, das Heer neu und trieben die Franzosen über die Grenze.
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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 9:46

Der Vatikan

Ende des zweiten Weltkriegs waren die meisten Monarchien aus den Angeln gehoben. Ein Teil des Planes der Illuminati war geschafft. Aber was war mit dem Katholizismus?

Auf den ersten Blick glaubt man, daß siebzehn Jahrhunderte der Stabilität kaum zu beeinflussen waren, doch ein näherer Blick zeigt anderes.

Der Geheimdienst des Vatikans war seit jeher der Jesuitenorden. Diejenigen, die glauben, die Jesuiten seien nur eine weitere harmlose religiöse Organisation gewesen, möchte ich etwas auf die Sprünge helfen. Der Einweihungsschwur in den 2. Grad verlangt den Tod aller Protestanten und Freimaurer. Sie waren z.B. die leitende Kraft hinter dem Massaker an den Hungenotten und waren auch für das Köpfen zahloser Protestanten und Freimaurer im 16. und 17. Jahrhundert in England verantwortlich. Der Jesuitenorden wurde im Jahre 1534 von Ignatius von Loyola gegründet, der, wie auch die drei ersten Ordensgeneräle, jüdischer Abstammung war.

Die Macht des Generals der Jesuiten (des Leiters) ist so stark, daß man ihn den "schwarzen Papst" nennt.

Während des zweiten Weltkrieges wurde die katholische Kirche stark durch andere Geheimlogen infiltriert. Das waren unter anderen die OSS (der Vorläufer des CIA), MI 6, Mitglieder der italienischen "Black Nobility", Freimaurer und die P2-Loge (Propaganda Due), welche alle unter dem Schirm des "Komitees der 300" standen. Die "P2"-Loge ist die stärkste italienische Freimaurerloge. In ihr eingegliedert ist die "Große Vatikan-Loge", welche den Anlaß zum "P2-Skandal" 1976 gab, als im Vatikan eine Liste der Loge mit den Namen und Eintrittsdaten von 121 hohen Würdeträgern der Kirche auftauchte, darunter Kurienkardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Prälaten und Laien. Anstatt die Personen auf der Liste zur Rechenschaft zu ziehen, wurde eine regelrechte Hexenjagd auf die Publizisten dieser Liste gemacht. Jeglicher Kommentar erübrigt sich hier. Unter den Namen waren ebenfalls die von Kardinalstaatssekretär Jean Villot, Vatikanaußenminister Agostino Casaroli, Kardinal Sebastiano Baggio, Kardinal Ugo Poletti und dem Leiter der Vatikanbank, Bischof Paul Marcinkus.

Die Illuminati unterstützen, wie schon erwähnt, beide Seiten in Kriege verwickelter Nationen. Dies wurde Ende des zweiten Weltkrieges immer klarer. Allen Dulles (CIA-Chef) hatte z.B. Geheimtreffen mit SS-Führer Gehlen.
Es wurden Arrangements gemacht, SS-Offiziere durch die Deckung der katholischen Kirche in die Schweiz zu schmuggeln. Einige SS-Offiziere nahmen den Priestertitel an und wurden in andere Länder gebracht, vorwiegend, Argentinien, Paraguay und die USA. Nach dem Krieg war es Gehlens Aufgabe, den Sender "Radio freies Europa" zu organisieren. Ein großer Teil der SS wurde nach dem Krieg direkt in den CIA übernommen.

Ein anderes interessantes Mitglied des "Komitee der 300" war Joseph Retinger. Nach dem Krieg unterstützte ihn der CIA darin, Verträge mit dem Vatikan zu schließen. Er gewann unter anderem Dr. Luigi Gedda, medizinischer Berater des Papstes Pius VII. und Führer der katholischen Aktivitäten für sich. Durch Gedda gelang es ihm, die vorher mit dem OSS (Office of Strategic Services = Büro für strategische Dienste), dem Vorläufer des CIA, zusammengearbeitet hatte.

Retinger traf sich ebenfalls mit Prinz Bernhard der Niederlande, dem italienischen Premierminister, Sir Collin Grubbin, Direktor der SOE (Special Operations Executive, britischer Geheimdienst) und CIA-Direktor General Walter Bedell.

Prinz Bernhard war vor dem Krieg bei der SS und hatte anschließend eine Anstellung bei der I.G. Farben. Später heiratete er in das Haus Oranien-Nassau ein und übernahm einen Posten bei der Shell Oil. Diese Gruppe war der Kern , der sich im Mai 1954 im Hotel De Bilderberg in Oosterbeek, Holland traf und als die "Bilderberger"-Gruppe bekannt geworden ist. Komitee-der-300-Mitglied Prinz Bernhard der Niederlande wurde der erste Direktor der "Bilderberger".

Einer der CIA-Leute mit größerem Einfluß in der katholischen Kirche war Kardinal Spellman. Er half unter anderem dem CIA beim Sturz der Demokratie in Guatemala 1954. Spellman war auch derjenige, der Vater Paul Marcinkus aus Chicago mit dem Papst bekannt machte. 1971 wurde Marcinkus Erzbischof und Chef der Vatikanbank. Marcinkus entwickelte auch enge Bindungen zu dem freimaurerischen P2-Logen-Mitglied Michele Sindona und zu Roberto Calvi. Der Großmeister der P2-Loge war Licio Gelli. Calvi, Chef der Ambrosiano Bank, half dem Vatikan, über $100 Mio. für die polnische Solidaritätsbewegung zu transferieren. Dieser war auch später in den großen Ambrosiano-Bank-Skandal verwickelt. 1982 fand man Calvis Leiche von der Blackfriars Brücke in London hängend. Er hatte zwei Ziegelsteine rechts und links in der Tasche und hatte die Beine zu einem rechten Winkel zusammengeschnürt. Das war ein Ritualmord der Freimaurer. Dieses besondere Merkmal wurde jedoch in den Zeitungen verschwiegen. Sindona wurde Berater in der Vatikanbank. Die P2-Loge hatte viele Verbindungen zum Vatikan, zu Opus Dei und dem CIA. Die P2-Loge hatte ebenfalls viele Mitglieder, die hohe Positionen in der italienischen Regierung einnahmen.

Im Jänner 1966 veröffentlichte das "Look"-Magazien den Artikel:
"Wie die Juden das Denken der katholischen Kirch veränderten." Darin beschreibt man im Detail die geheimen Beratungen zwischen der jüdischen B'Nai Brith-Loge und Kardinal Bea, der die katholische Kirche repräsentierte. Der Vatikan ist vermutlich die reichste Organisation der Welt. Ein Großteil des Vermögens wird durch Rothschild-Banken gehalten. Es gibt keine Zweifel, daß der Vatikan über Jahre hinweg vom "Komitee der 300" übernommen wurde. Das erklärt, warum Bush, Gorbatschow und andere Führer den Papst so oft besuchten."

Diese wenigen Beispiele sind auch nur die Spitze des "Vatikan-Eisberges".
Ein Anderes wäre noch die Ermordung des Papstes Johannes Paul I. (Albino Luciani), dessen Todesanzeige in der mexikanischen Tageszeitung "El Informador" von der westmexikanischen Großloge der Freimaurer aus Versehen einen Tag zu früh aufgegeben wurde! (aufgegeben am 3. Juni 1963, Papst Johannes starb am 3. Juni 1963 um 19:49 Uhr).

Paps Johannes Paul II., (der jetzige Papst) hat ebenfalls eine interessante und sicherlich erwähnenswerte Vergangenheit. Über ihn schreibt William Cooper, der zwölf Jahre für die "Naval Intelligence" (den Geheimdienst der Navy) gearbeitet hat, in seinem Buch "Behold a Pale Horse", daß er während des zweiten Weltkrieges in Deutschland für die I.G. Farben an der Produktion des Gases für die Gaskammern der KZs mitgearbeitet haben soll. Zu Ende des Krieges, aus Angst, er würde durch die Mitarbeit an Kriegsverbrechen hingerichtet werden, soll er dann in den Schutz der katholischen Kirche in Polen geflohen sein. Dort soll er dann geblieben sein und später eine ähnliche Entwicklung wie die Eisenhowers gemacht haben, nur dauerte es etwas länger bis er später als Kardinal Wojtyla zum heutigen Papst wurde.

Er bedankte sich auch gleich bei seinen Freunden, indem er am 27. November 1983 die "Codex Iuris Canonici" weltweit ausgesprochene Exkommunikation der Freimaurer aufhob. Daß der heutige Papst mit der freimaurerischen Geheimsprache vertraut ist, beweist nicht nur "offensichtlich" der "Freimaurer-Handschlag" (spezieller Handschlag, mit dem sich die Eingeweihten untereinander zu erkennen geben), sondern auch seine Rede in einer Generalaudienz am 15. September 1982. Hier sprach er anläßlich des Todes des libanesischen Präsidenten Gemayel von Jerusalem, der Stadt Gottes, und sagte dann wörtlich:"Jerusalem kann auch die Stadt des Menschen werden" (City of man). Die "Stadt des Menschen" ist ein Schlüsselwort der Illuminati für die Weltdiktatur:

Am 18. April 1983 empfing der Papst die gesamte, etwa 200-köpfige Triliterale Kommision in einer öffentlichen Audienz. Diese Geheimorganisation wurde im Juni 1973 von David Rockefeller und Zbigniew Brzezinski gegründet und in Anbetracht der Tatsache eingesetzt, daß so etablierte Organisationen wie z.B. die UNO viel zu langsam daran arbeiten, eine "Weltregierung" zustande zu bringen. Diese elitäre Organisation hat zum Ziel, die Spitzenkräfte der Industrie- und Wirtschaftsgiganten, d.h. der Trilateralen Nationen - Vereinigte Staaten, Japan und Westeuropa - in einem Pool zu vereinen und die endgültige Schaffung der "Neuen Weltordnung" zu forcieren. Sie bietet der aus verschiedenen Richtungen der Freimaurerei kommenden Elite weltumspannende Treffmöglichkeiten geheimer Zusammenarbeit und soll dem Einfluß der "Bilderberger" eine breitere politische Basis geben. Die meisten europäischen Mitglieder hatten langjährige Kontakte zu den Rockefellers. Sie hat ca. 200, im Gegensatz zu den Bilderbergern ständige Mitglieder.

Und daß sich Papst Johannes Paul II. mit diesen Leuten nicht zum Kaffetrinken getroffen hat, können Sie sich je selbst denken.

(Text ist aus dem Buch "Geheimgesellschaften Band 1)


Vatikan von Freimaurern unterwandert

Das deutsche Staatsfernsehen bestätigt die sog „Verschwörungstheoretiker“ und katholischen Fundamentalisten: Bisher wurde es nur in den Büchern von „rechtsradikalen“ und „katholisch-fundamentalistischen“ Büchern und Zeitschriften behauptet. Jetzt war es sogar im Fernsehen 3Sat zu hören, nämlich, daß der Vatikan von Freimaurern unterwandert sei. In dem vom Fernsehen schriftlich verbreiteten Text, wird zwar dann etwas abgewandelt nur von einer „Absplitterung der kriminellen Freimaurerloge P2“ geredet, vielleicht um sich nicht dem Zorn der gesamten Freimaurerei auszusetzen.

Anlaß der Fernsehsendung vom 16.6.2003 war der Mord an dem frisch ernannten Kommandeur der Schweizer Garde, Estermann und 2 anderen Soldaten der Schweizer Garde am Vatikan. Die Moderatorin erklärte es gäbe im Vatikan eine jahrzehntelange Fehde zwischen freimaurerischen Kardinäle und dem Opus Dei. Die Logen wären seit Jahrzehnten die herrschende Clique gewesen. Jetzt sei Estermann zum Kommandeur der Schweizer Garde ernannt worden. Die Schweizer Garde beim Vatikan muß man als eine Art Sicherheitsdienst verstehen. Ihre Kommandeure haben zwar keinen Einfluß aber einen großen Einblick in alle Vorgänge am Vatikan. Estermann sei aber von „Opus Dei“ in den Vatikan gekommen.

Die Freimaurer hätten ihn ermordet, damit ihre Machenschaften nicht ans Tageslicht kämen. Die 2 andere Soldaten der Schweizer Garde seien ebenfalls von Freimaurern ermordet worden, weil sie unliebsame Zeugen des Mordes an Estermann waren. Der Vatikan hat jede Untersuchung verhindert und verschiedene Versionen verbreitet, nach denen die 3 schweizer Gardisten sich gegenseitig umgebracht hätten. Eifersucht sei im Spiel gewesen und ausserdem habe der ebenfalls ermordete Gardist Tornay dem Estermann sein Amt nicht gegönnt.

(Wahrscheinlich war der Moderatorin die Brisanz dieser Aussage nicht bewusst)

Quelle: PHI


Auszug aus einem Interview der Taz:

Tom Wolf: Was ist mit den Katholiken? 1983 erklärte Kardinal Ratzinger noch, Mitglied einer Freimaurerloge zu sein, sei eine "schwere Sünde".

Hans Hasselmann: Wir haben kein offizielles Problem mit der katholischen Kirche. Viele Brüder sind katholischen Glaubens.

(Hasselmann ist Freimaurer und "zugeordneter National-Großmeister" der
"Großen National-Mutterloge Zu den drei Weltkugeln")



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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 9:54


Doch eigentlich handelt es sich hier um Satan. Aus dem Wort Satan lässt sich auch Schaden, wie auch Schatten ableiten. Doch ursprünglich stammt der Name von Seth. Es handelt sich hier um einen ägyptischen Gott und den Gegenspieler von Horus. Warum? In der Freimaurerei herrscht nun einmal der ägyptische Kult.
Der Forscher für magische und okkulte Erscheinungen Dr.Stanislaus Hinterstoisser schreibt in einem Brief über die kultischen Aktivitäten der Freimaurer folgendes: "Es ist kein Geheimnis, daß ich während meines langen Lebens verschiedenen freimaurerischen, magischen und sufistischen Sekten beitrat, um mehr von deren Aktivitäten zu erfahren. Es waren verschiedenartigen Organisationen, denen ich beitrat; die meisten von ihnen waren nicht mehr als "semi-rotarische" Gruppen mit ein bißchen Mummenschanz drumrum; andere dagegen waren wirklich politische Verschwörungen, die so effektiv waren, da sie aus dem Dunkel heraus operierten; wieder andere besaßen ein beträchtliches magisches, manchmal auch höchst gefährliches, Wissen. Die Ägyptischen Freimaurer gehören in die zuletzt genannte Kategorie und haben bis zu einem gewissen Grad andere Zweige der Freimaurerei mit ihren Pyramidenritualen beeinflußt. Die Ägyptischen Freimaurer sind enger mit der Großen Loge des Orients, mit Sitz in Frankreich, verbunden, einer nicht so harmlosen Organisation, die ursprünglich von Weishaupts Illuminaten ins Leben gerufen wurde und welche eng mit der Gesellschaft der Jakobiner verknüpft ist, zu der jeder einzelne Anführer aus der Französischen Revolution gehörte und in der heutzutage Personen wie Präsident Giscard D`Estaing und sein selbsternannter Gegenspieler Mitterand Mitglied sind."

Daher handelt es sich bei Seth in keinsterweise um einen Ziegenbock, sondern um Anubis - den Gott der Unterwelt Ägyptens. Er verkörpert den Schatten, die Dunkelheit und ganz allgemein das Böse.


Links steht Horus, in der Mitte der Mensch und rechts daneben Anubis.
Sekündlich muß sich der Mensch entscheiden, ob er sich der guten (Horus)
oder der dunklen Seite (Anubis) zuwenden will.


Anubis ist als der "Hundsköpfige" zu bezeichnen. In der Esoterikszene und Präastronautik sind Anubis und seine "Gefolgsleute" als "die Annunaki" bekannt.

Es handelt sich daher bei den Handzeichen nicht um die Darstellung eines Ziegenbocks, sondern um die Darstellung eines Hundskopfes. Man sollte die schwarzmagische Bedeutung dieses Handzeichens und die Schwingung die daraus entsteht nicht unterschätzen. Es werden dadurch dunkle Kräfte aus anderen Dimensionen, mögen diese nun geistig oder körperlich sein, herbeigerufen. Unbedarfte sollten damit nicht umgehen. Nicht umsonst existiert das Sprichwort: "Die Geister die ich rief, werde ich nun nicht los".

(W.F.G.-Gruppe)
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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 9:58

Struktur u. Ziele der Freimaurerei


Die Freimaurerei – Überstaatlich und geheim wird sie genannt. Denn ihr Wirken findet seine Schranken nicht an den Grenzen eines Volkes oder Staates, sondern wie ein unheimliches Spinnengewebe zieht sie sich durch alle Völker hindurch und lastet wie ein Albdruck auf allen; und die Gesetze und Ziele für ihr Handeln stammen nicht aus den Lebensgesetzlichkeiten eines Volkes, sondern aus volkloser, ja volkverneinender Haltung.

Die Tarnkappe ist die Harmlosigkeit, ein gewisser „gesellschaftlicher“ Schimmer und hochtönendes Wortgeklingel; damit fängt man bis heute zahlreiche Ideologen. Auch solche, die aus der Freimaurerei ein günstigeres Fortkommen erhoffen (Geschäftsmaurer), finden sich in großer Zahl.

Der ehemalige englische Ministerpräsident Lord Baconsfield, der ursprünglich Disraeli hieß, und der zu ihren geheimsten und wissenden Führern gehörte, kennzeichnet ihr eigentliches Wirken:

Die neuere Geschichte Europas kann nur der schreiben, der in die Geheimnisse der Geheimbünde eingeweiht ist .... Die Staatsmänner dieses Jahrhunderts haben es nicht allein mit Regierungen, Kaisern, Königen und Ministern zu tun, sondern auch mit den Geheimgesellschaften. Diese Gesellschaften können schließlich alle politischen Arrangements zunichte machen, sie haben überall Agenten, skrupellose Agenten, die Morde schüren, und sie können ein Blutbad herbeiführen, wenn sie es für zweckmäßig halten.“
(Rede am 20. 9. 1876 in Aylesbury).


Auch der damalige englische Ministerpräsident Baldwin legte den Finger auf diese schwere Wunde des politischen Lebens:

„Ich mache alle Anstrengungen, um Europa nicht in ein verbrecherisches Abenteuer zu stürzen, wohin mich ein blinder Fanatismus und eine gefühllose Gier verleiten möchten.

Aber die Staaten, auch die Krone Englands, sind nicht mehr Herren ihres Geschickes! Mächte, die unserem Zugriff entgleiten, lassen in meinem Lande wie anderswo ihre Sonderinteressen und einen abgeirrten „Idealismus“ spielen. Wehe dem, der den Krieg hervorruft! Aber ich fürchte, dass meine Anstrengungen an diesem dunklen Willen, der mich treibt, ihn zu überstürzen, zerbrechen.“

(W.F.G.-Gruppe)

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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 10:06



Die Illuminatenstadt

Nehmen Sie einen Stadtplan von Karlsruhe. Ihnen wird schon beim ersten Blickdarauf die eigentümliche Stadttopologie auffallen. Das Karlsruher Schloß steht in der Stadtmitte. Davon gehen 33 große Straßen strahlenförmig aus. Sie erinnern sich, daß 33 eine Illuminatenzahl ist? Die zwei Strahlen, die in Ost-West-Richtung verlaufen, sind auffällig breiter. In dem obersten Kreisteil befinden sich 13 Strahlen. Zur Erinnerung, auch 13 ist eine Illuminatenzahl! Südlich des Schlosses bilden die Strahlen eine Pyramide. Diese Pyramide wird durch zwei große Querstraßen dreigeteilt! Zusammen mit den 13 Strahlen, die gleichsam um die Spitze der Pyramide ausgehen, haben wir hier die dreigeteilte Illuminatenpyramide mit dem strahlenden Auge in der Spitze. Genau in der Mitte dieser Illuminatenpyramide steht auf dem Marktplatz eine richtige Steinpyramide, das Wahrzeichen von Karlsruhe. Unter dieser Steinpyramide ist Markgraf Karl Wilhelm begraben. Er war ein Illuminat im Rat der 300. Die Steinpyramide steht genau am Ort, die seiner Position innerhalb des Illuminatenordens entspricht. Suchen sie nun auf der Karte den Bundesgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht. Ersterer liegt im linken Sockel der Pyramide, letzterer direkt links vom Pyramidenauge. Die beiden höchsten juristischen Instanzen in Deutschland sind also direkt den Illuminaten untergeordnet. Rechts vom Illuminatenauge liegt die Universität. Die Karlsruher Uni ist führend in der Forschung der Künstlichen Intelligenz und der Überwachungssoftware, wo die Werkzeuge für den zukünftigen Orwellschen Schreckensstaat erforscht werden.

Etwas außerhalb des Stadtkerns, jedoch immer noch im Einflußbereich der Strahlen des Illuminatenauges, befinden sich Industriekonzerne, die symbolisch für den Kapitalismus stehen, wie zum Beispiel Mercedes Benz... Auch der südlichste Führerbunker liegt in diesem Illuminatenbannkreis. Vielleicht ist auf Ihrem Stadtplan auch das Wappen Karlsruhes verzeichnet. Sie werden dann sehen, daß es sich um ein rotes Schild handelt. Werden Sie nicht auch an Rothschild, den Oberilluminaten, erinnert? Auf dem Schild ist ein abwärtsgerichteter goldener Balken. Er steht für die Abwärtsideologien. Auf dem Balken steht in schwarzer Schrift FELICITAS. Felicitas ist lateinisch und heißt Treue. Dies soll auf den Karlsruher Orden der Treue hinweisen, der den Illuminaten heimlich unterstellt war. Das Stadwappen symbolisiert, daß Karlsruhe Rothschild in Treue ergeben ist.

Warum haben die Illuminaten gerade Karlsruhe für ihre Hauptstadt ausgesucht?

Betrachten Sie den Namen Karlsruhe. Er bedeutet, daß hier Karl der Große ruht. Erinnern Sie sich, daß Karl der Große der Bruderschaft der Schlange angehörte? Er hat für Illuminaten eine Schlüsselposition, da er der Begründer der Rosenkreuzer in Worms war.

Warum wurde Karlsruhe genau an seiner heutigen Position erbaut?

Um diese Frage zu beantworten, holen Sie sich eine Karte von Europa. Verbinden Sie mit einem Lineal die Steinreihen in der Bretagne mit Nantes, Troyes, Orleans, Nancy und der Kathedrale von Chartres. Die Linie geht weiter durch die Burgruinen Fleckenstein (Burgen, die auf -stein enden sind meist auf heiligen keltischen Hinkelsteinen erbaut), durch Bergzabern (Berg-Zauber) und durch Weisenburg (die Burg der Weisen). Sie mündet schließlich in dem Örtchen Stein, 20 Kilometer östlich von Karlsruhe. Dort stand auf dem heutigen Hagsfeld (Feld des Gottes Hagal) der Europäische Omphallos, der durch einen gigantischen heiligen Stein gekennzeichnet war (daher auch der Name des Örtchens). Diese gerade Linie geht längs der zwei Ost-West-Strahlen genau durch das Auge unserer Illuminatenpyramide in Karlsruhe. Alle diese Orte haben unter Esoterikern eine starke mystische Bedeutung: Sie hängen direkt oder indirekt mit der Legende von der Suche nach dem heilgen Gral (Kral) zusammen. Die Suche nach dem heiligen Gral (Kral) steht symbolisch für die Suche nach transzendentalem Wissen. Wenn die Illuminaten Karlsruhe auf der Grals- (Krals-)linie erbaut haben, unterbinden sie die Suche bei den Europäern. Statt dessen pachten sie den Gral (Kral), also das magische Wissen alleine für sich. Daraus ergibt sich auch die zweite tiefere Bedeutung des Names Karlsruhe. Denn Karlsruhe kann auch als Kralsruhe gelesen werden. Es ist der Ort, wo der heilige Gral (Kral) ruht.

Der Ort, wo die Illuminaten das magische Wissen der Europäer begruben.

Legende

Beim Besuch eines preußischen Generals in Karlsruhe wurde diesem die Stadt gezeigt. Als es am Schloss vorbeiging, bemerkte der General „das Schloss Sanssouci sei viel größer“. Es ging weiter zum Rathaus dort wieder eine Bemerkung, „das Berliner Rathaus ist viel größer“. Als man an der Pyramide angelangte, berichtete man ihm, dass dies hier die größte Pyramide der Welt sei. Auf Nachfragen des Generals, wie dies denn sein könnte, erhielt er die Antwort:

Aus Platzgründen musste der größte Teil der Pyramide eingegraben werden und man hat nur die Spitze herausschauen lassen.

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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 10:12

Die Geschichte der Entstehung der Logen

Die älteren Geheimbünde freimaurerischer Natur arbeiteten als Orden der Tempelherren, Illuminaten, Rechabiten, Rosenkreuzer usw. Als Gründungsjahr wird von der Freimaurerei zumeist das Jahr 1717 angegeben. Aber das beruht auf einem „Irrtum“. Wilhelm Blumenhagen, Großredner der Loge „Zum schwarzen Bären“ in Hannover bei Beginn des 19. Jahrhunderts, schiebt den Ursprung der Freimaurerei in die Zeitwende (Rede 1821):

„....So war es, als Ritter Alban vom Usurpator Britanniens, Cerausius Caracalla, den Freibrief im Jahre 280 n. Chr. für seine Gesellschaft der Bauherrn erhielt, - die erste Spur unserer Brüderschaft, die mit dem christlichen Bunde der Agape gewiß schon in innigster Verbindung stand, und aus ihrem südlichen Garten in das westliche Inselland verpflanzt worden war...“

(Wilh. Blumenhagens maurerischer Nachlaß, S.303, bei Bruder Thiemann, Hannover 1840).

Daß schon damals die Richtung dieselbe war wie heute, berichtet der gleiche Redner über die Logen in der Jahrtausendwende:

„.... Ergriffen von der Größe ihres begonnenen Werkes, begeistert von der hohen, göttlichen Idee des Planes, nannten sie es den Bau des Welttempels, nannten es Salomons Riesenkirche und gaben dem Herrn der Erden und Völker den Titel ihres Bauherrn, das Werk leitenden, höchsten Meisters.“

(Wilh. Blumenhagens mauererischer Nachlaß, S. 303, bei Bruder Thiemann, Hannover 1840.)

Der Freimaurer Viktor Weber (Loge zum Schwarzen Bären in Hannover) erzählt im „Kurzen Abriß der Geschichte der Freimaurerei im Orient von Hannover“ (1931), Seite 1:

„Daß die Freimaurerei in ihrer heutigen Form im wesentlichen auf den im Jahre 1717 vollzogenen Zusammenschluß der vier aus den alten Bauhütten der Werkmaurer in London hervorgegangenen Logen zurückzuführen ist, dürfte bekannt sein. Hierbei muß jedoch der irrigen Auffassung entgegengetreten werden, dass der Johannistag des Jahres 1717 der Geburtstag der Freimaurerei überhaupt sei. Der Zusammenschluß und die endgültige Umstellung auf die symbolische Maurerei muß vielmehr als eine Weiterentwicklung der schon seit Jahrhunderten, wenn auch früher zu anderen Zwecken vorhanden gewesenen maurerischen Logentätigkeit angesehen werden.“


„Deutsche“ (altpreußischen) Logen

Über die Gründung der „deutschen Logen“ sagen deren Schriften aus:

„Die Gründung unserer Loge erfolgte durch französische Freimaurer.“
(Br. Rudolf Grosse, Geschichte der großen Loge von Preußen 1909, Seite 7)

„Durch das Patent (1768) gewann die Loge La Royal York de l’Amitié eine feste in maurerischer Beziehung nur von der Großen Loge von England abhängige Stellung Diese wurde von ihr für die Mutterloge aller Logen und für den Mittelpunkt aller Maurerei gehalten; nur die von dieser konstituierten oder anerkannten Logen erkannte auch unsere Loge als gerechte, gesetzliche Logen an und hielt sich fern von jeder näheren Verbindung mit anderen Logen. Dadurch gelangt es ihr, dass sie von den Irrungen und Wirrungen, in welche die deutsche Maurerwelt durch das System der strikten Observanz geriet, ganz verschont blieb. In treuem Anschluß an die englische Großloge, war sie bestrebt, soviel in ihren Kräften stand, für die Ausbreitung der englischen Maurerei, d.i. der direkten Abhängigkeit der Logen von der Mutterloge in England zu wirken.“

(Grosse, Geschichte der Großen Loge von Preußen. Seite 13.)

„Marlboroughs Züge brachten einen englischen Weltbürgerbund, einen Menschenverein nach Deutschland. Durch die bleibende Verbindung von England mit Hannover ging das weiter. So verbreitete sich eine Verbindung, die ganz öffentlich geheim ist und weit geheimer tut als sie nötig hätte, ein Bund, den fast jeder kennt, der nicht darin gewesen, und fast keiner begreift, der doch in ihm das Licht will gesehen haben, ein Verein, der es wie der Strauß macht, der den Kopf versteckt und meint, ihn sähe keiner. So erwuchs die Bündlerei in Deutschland, die unser Letztes vom öffentlichen Leben zerstört hat. Schmalz, ein erfahrener Mann im Bündlerwesen, sagt, dass immer nur die an die Spitze kämen, die nicht viel Geist hätten. Seit Friedrich (gemeint ist Friedrich der Große) sich als Thronerbe hatte aufnehmen lassen, war kein Halt. Nun floß alles von Brüderlichkeit über, besonders nach dem Siebenjährigen Krieg, als Friedrich das Ding satt hatte. Sowie die ausgedienten Kleider der Hauptstadt in die kleinen Orte wandern, so ging es auch damals.“

(Friedrich Ludwig Jahn, Merke zum deutschen Volkstum 1833).

Der erste Stuhlmeister der Freimaurer in der Stadt Hannover war deren Gründer, der Türke Mehmet, dessen Vater in den Türkenkriegen 1670 vor Ofen gefangengenommen und nach Hannover gebracht wurde.

(Nach Viktor Weber, Kurzer Abriß der Geschichte der Freimaurerei im Orient von Hannover 1931, Seite 3 / 4.)


Humanitäre Logen

Die sogenannten humanitären Logen werden am besten durch den Landesgroßmeister der altpreußischen Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland, Graf zu Dohna, gekennzeichnet: „Nicht irgendein einzelnes, besonders hervorstechendes Ereignis, wie etwa seinerzeit die Wiederaufnahme der freundschaftlichen Beziehungen zum Grand Orient de France, hat den Austrittsentschluß der Altpreußen, der in der Landesloge völlig, in den beiden anderen Großlogen nahezu einstimmig gefasst ist, zur Reife gebracht, sondern sie allgemein durchgedrungene Überzeugung, dass es so nicht weitergehen könne, und dass man den Internationalismus, Interkonfessionalismus und Pazifismus entschlossen absagen müsse, weil nur eine von christlichen und deutschem Geist beseelte Freimaurerei befähigt sei, die Wiederaufrichtung des gesunkenen Volkes anbahnen helfen. Natürlich wollen es die humanitären Großlogen nicht wahr haben, dass sie international gesinnt seien, haben sie doch auf dem Großlogentag des Jahres 1920 zusammen mit den Altpreußen einmütig erklärt: Die deutsche Freimaurerei steht auf nationalem Boden. Aber solche Erklärungen haben geringen Wert, wenn die Großmeister und Großlogen nicht die Macht haben, ihre Logen, ihre Brüder und ihre Presse zu nötigen, sich diesen Erklärungen entsprechend zu verhalten....“

(Der Herold. Zeitschrift für Brr. Freimaurer Nr. 3 vom 1.2.1923).


Der Großlogenbund

Die Großlogen waren jedoch nicht voneinander unabhängige Gebilde, deren jede ein Sonderdasein führte. Sondern sie standen sämtlich untereinander in der Bruderkette des Großlogenbundes vereinigt.

„Während seiner Amtszeit (Link) kam im Jahre 1839 zwischen den Großmeistern der drei preußischen Großlogen der Großmeisterverein zustande, der noch heute (1909) besteht. Der Hauptzweck dieses engeren Vereins beruht in der Vorberatung aller für das gemeinsame Interesse der Freimaurer in den preußischen Staaten ersprießlichen Beschlussnahmen.“

(Grosse, Geschichte der Großen Loge von Preußen, S. 60)

Der Großmeister-Verein, der nur die drei altpreußischen Logen umfasst, erweiterte sich dann zum Großlogenbund, der alle in Deutschland arbeitenden Logen vereinigte.

„Auf dieser ersten Konferenz (der Großmeister aller deutschen Großlogen) zu Pfingsten 1868 zeigte sich eine derartige Übereinstimmung der Urteile, dass Bruder Schnackenburg sie als das Bild eines einigen Deutschlands auf dem Gebiete der Freimaurerei bezeichnen konnte. Auf dem fünften Großmeistertage wurde das Statut des Großlogenbundes endgültig festgelegt und als Zweck und Aufgabe des Bundes darin ausgesprochen: .... die Einigkeit und das Zusammenwirken der Logen in Deutschland zu wahren und zu fördern und den außerdeutschen Großlogen gegenüber eine gemeinsame maurerische Haltung einzunehmen.“

(Grosse, Geschichte der Großen Loge, S. 70).

Diese Fassung wurde auf dem fünften Großmeistertag 1872 als Grundlage in das Statut des Großlogenbundes aufgenommen. Die Richtlinie für die gemeinsame Haltung zu den außerdeutschen Logen gibt § 6:
„Darüber zu bestimmen, ob seitens der deutschen Großlogen neue Verbindungen mit außerdeutschen Großlogen anzuknüpfen und bereits geknüpfte wieder aufzulösen sind, ist lediglich Sache des Großlogenbundes. Der deutsche Großlogenbund erklärt die Verschiedenheit der Hautfarbe und Rasse für kein Hindernis der Anerkennung einer Großloge oder Loge....“

Im Grundgesetz der Großen Loge von Preußen 1906 heißt es im § 18:

„Die Große Loge Royal York von Preußen unterhält ein freundschaftlich maurerisches Verhältnis zu den vom deutschen Großlogenbunde anerkannten Großlogen und unabhängigen Logen. Zu diesem Zweck wählen sie gegenseitig Vertreter, die für die Aufrechterhaltung des brüderlichen Einvernehmens zu wirken haben.“

„Alle Brr. Freimaurer, welche sich als ordentliche Mitglieder einer anerkannten Johannisloge ausweisen, werden in allen Tochter- und Bundeslogen der deutschen Großlogen zu den Arbeiten und Versammlungen –mit Ausnahme der Beratungen über innere Angelegenheiten – in dem Grade, den sie selbst besitzen,
als besuchende Brüder zugelassen.“

(Grundgesetz Royal York. 1906, § 377).

Zwar behaupten die Logen gern, dieser Großlogenbund sei ein ganz lockerer Verband ohne irgendwelche Bedeutung. Doch unterrichtet uns der Freimaurer Kneisner in „Mitteilungen des Vereins deutscher Freimaurer“ 1917/18, S. 54 anders:

„Daß eine der acht Großen Logen sich vor den anderen nicht erhob, dafür sorgte der deutsche Großlogenbund. Sein Gesetz beugte die Willkür und etwaigen Herrschaftsgelüsten der einzelnen großen Logen vor.“

In den gemeinsamen Tagungen scheint es jedoch nicht immer sehr friedlich gewesen zu sein. Boten sich doch Reibungsflächen geistiger, wirtschaftlicher und persönlicher Natur in Fülle.
Endlich wurde am 22. Mai 1922 das Band gelöst.

Folgender Brief gibt davon Kunde:

„An den geschäftsführenden Großmeister des deutschen Großlogenbundes, Ehrwürdiger Br. Hagedorn, Hamburg.
Ehrwürdigster Großmeister! Geliebte Brr.!
Unter Bezugnahme § 35 des Grundgesetzes des deutschen Großlogenbundes erklären die Unterzeichneten drei altpreußischen Großlogen, nämlich die Große Nationalloge in den preußischen Staaten, genannt zu den drei Weltkugeln, die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland, die Große Loge von Preußen, genannt zur Freundschaft, ihren Austritt aus dem deutschen Großlogenbunde. Die Gründe werden in der maurerischen Presse bekanntgegeben.“

Die Gründe wurden niemals mitgeteilt.
Der Beschluß der Trennung wurde in den deutschen Zeitungen und den unteren Graden veröffentlicht, von ihnen verbreitet und – geglaubt!
Doch schon ein Blick hinter die Kulissen dieses Theaters lässt die nicht zu übertreffende Unehrlichkeit gerade in der altpreußischen Maurerei erkennen. Der die Trennung mitteilende Brief trug bereits die Unterschrift:

„Mit Hochachtung und Bruderliebe begrüßen wir Sie als Ihre treuverbundenen Brr. Habicht, Müllendorf, Zimmer.“

Und ein Aufsatz von Bruder Paull, Karlsruhe, lässt die Trennung als wesenlos erscheinen:

„Die Freimaurerei hat Feinde ringsum. Dürfen wir bei dem wütenden Ansturm unserer Feinde uns zerfleischen oder auch nur den Anschein der Uneinigkeit, d.h. verschiedener Endziele erwecken? Das Unerhörte, das Unglaubliche ist geschehen: Weltliche, bürgerliche Gerichte sind aus unseren eigenen Reihen angerufen worden, um die Frage zu entscheiden, ob die christliche Freimaurerei andere Endziele habe, andere Zwecke verfolge als die humanitäre. Wenn wir die Folgerungen durchdenken, welche sich aus diesem Prozeß ergeben können, dann kann es uns um die Zukunft der deutschen Freimaurerei bange werden. Dann drängt sich uns die Befürchtung auf, dass wir uns in einer schweren Schicksalsstunde der deutschen Freimaurerei befinden. Wir erkennen jetzt die große Lehre des Johannisfestes (24. Juni Anm. von WFG): Einigkeit, Einigkeit in der deutschen Freimaurerei! Alle Lehrarten umschlingt das gemeinsame Band der Johannismaurerei. .... Die christliche Freimaurerei hat niemals behauptet, dass die humanitäre Freimaurerei durch Zulassung von Nichtchristen die Zwecke und Ziele der Freimaurerei verändert habe...... Daß die preußischen christlichen Großlogen und später auch die humanitäre „Großloge von Sachsen“ aus diesem Großlogenbunde wieder ausgetreten sind, hat, wie jeder Freimaurer weiß, nicht seinen Grund darin, dass eine Änderung der idealen Zwecke und Ziele der Freimaurerei stattgefunden hätte.
Denn die gegenseitige Anerkennung der beiden Richtungen hat durch diesen Austritt bekanntlich keine Änderung erfahren. Gegenseitige Anerkennung aber bedeutet in einem Gesinnungsbunde, den die deutsche Freimaurerei auch nach diesem Austritt immer noch darstellen will und tatsächlich auch darstellt, gleiche Zielsetzung.“

(„Am Rauhen Stein“. Maurerische Zeitschrift der Großen Loge von Preußen 1926, Heft 8 und 9. Als Handschrift [nur für Mitglieder gedruckt]).

Pfarrer Hans Willken von der Großen Landesloge der Freimaurerei stellt die Kanzel in den Dienst freimaurerischer Werbung. Er verkündet bei der 150. Jahresfeier der Provinzialloge von Niedersachsen in der Michaeliskirche in Hamburg über die Trennung:

„Meine Brüder, wer den Krieg mitgemacht hat, der weiß aus Erfahrung, wie vor dem Angriff oftmals Stoßtrupps von den Freiwilligen gebildet wurden, die die Aufgabe hatten, Bresche zu schlagen in die feindliche Stellung und dem nachfolgenden Gros die Bahn frei zu machen.....
Wir christlichen Freimaurer sollen auch so ein Sturm- und Stoßtrupp sein, nicht um uns zu isolieren, und von den übrigen abzuschließen, aber um ihnen die Bahn zu brechen. Den Weg zur Höhe frei zu machen .... darin vor allem liegt unsere Bedeutung, unsere Berechtigung, aber auch unsere Verantwortung.“

(Niedersächsisches Logenblatt vom 1.7.1927 [Als Handschrift für Brüder gedruckt]).

Und in der Zeitschrift „Am rauhen Stein“ (Große Loge von Preußen) 1927, Heft 8/9, heißt es:

„..... aber es ist zugleich auch eine Einstellung, dass wir freundlich mit Freimaurern anderer religiöser Richtung leben und arbeiten, getreu nach dem wahren Worte des großen preußischen Feldherrn: Getrennt marschieren, vereint schlagen.“

Und dann fiel der Vorhang über dieses „schöne“ Schauspiel. Der „Theaterleiter“ trat vor die Rampe und verkündete:

„Der deutschen Großlogenbund ist wieder vollzählig. Am 15. September 1927 fand im Logengebäude der Großen Nationalmutterloge zu den drei Weltkugeln ein bedeutsames Ereignis statt. Nach mehrjähriger Unterbrechung, zum ersten Male nach dem Ausscheiden der Altpreußen aus dem Großlogenbunde tagte eine Konferenz sämtlicher neun deutschen Großmeister. Die Einladung hierzu war von dem Großmeister der drei Weltkugeln, Bruder Habicht, ergangen, der auch die Tagung leitete. Im Mittelpunkt der sehr regen Aussprache stand die Betonung der so dringenden Notwendigkeit der Einigkeit der deutschen Freimaurer. Es ist überaus erfreulich, dass nachdem eine Zeitlang zwischen einzelnen Obedienzen fast Bruderzwist herrschte, nun die Einsicht gesiegt hat, dass es der freimaurerischen Sache nur schwersten Schaden bringen kann, wenn neben dem Ansturm von außen auch zwischen den Systemen noch Zwietracht herrscht. Durch die persönliche Fühlungnahme konnten die leidigen Missverständnisse, von denen in der letzten Zeit soviel die Rede war, endlich behoben werden. Insbesondere hat die Konferenz keinen Zweifel an der einmütigen Auffassung gelassen, dass die gut deutsche Gesinnung keiner einzigen Großloge fürderhin mehr bezweifelt werden darf. Einen wichtigen Schritt nach vorwärts bedeutet auch der Beschluß, die seit dem Kriege unterbrochen gewesenen Beziehungen zur schweizerischen Großloge „Alpina“ wieder aufzunehmen. Auch in einer Reihe anderer Fragen wurde Einmütigkeit festgestellt. Es wurde beschlossen, möglichst bald wieder zusammen zu kommen, um alle die deutsche Gesamtfreimaurerei berührenden Probleme stets sofort lösen zu können.“

(Wiener Freimaurerzeitung, 9. Jahrgang, Nr. 9 vom September 1927.)

Man beachte dabei das Bekenntnis zur Gesamtmaurerei und die Wiederaufnahme der Beziehungen zur Schweizer Loge „Alpina“, über deren Wirken im 1.Weltkrieg die damalige Oberste Heeresleitung ein sehr eindeutiges Urteil abgeben kann, und die ihrerseits 1926 einen Freundschaftsvertrag mit dem Suprême Conseil in Lausanne abschloß.
Zu dieser Erklärung gibt Müllendorf (Große Landesloge der Freimaurerei) im Niedersächsischen Logenblatt vom 27.10.1927 Nr. 3 folgende Erläuterung:

„Die Zusammenkunft der Großmeister ist nicht etwa durch die Ludendorffsche Schrift veranlasst worden. Sie war lange vor dem Erscheinen dieser Schrift geplant, um sich über die Verwaltung der gemeinsamen Stiftungen und anderer mündlich schneller zu erledigenden Angelegenheiten auszusprechen.“

Der Meister vom Stuhl der Loge „Goethe“ in Zehlendorf bestätigte nach den Mitteilungen des Abgeordneten Henning am 20. Januar 1928 vor versammelter Loge, dass engere Fühlungnahme und Zusammenarbeit mit den humanitären Logen tatsächlich wieder eingetreten ist.
Es geht also nicht mehr an, dass die Freimaurer der altpreußischen Logen für sich eine Sonderstellung und eine bessere Behandlung fordern.
Alle Logen Deutschlands bilden eine Einheit und verdienen und erhalten daher dieselbe Behandlung:

Gleiche Brüder, gleiche Zylinder.

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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 10:20


Gibt es eine Weltfreimaurerei?

Diese Frage bewegt alle Menschen, die sich die Erforschung der Freimaurerei zur Aufgabe gestellt haben, aufs stärkste. Sie hat noch keine klare Beantwortung gefunden.

Die Lage dürfte so sein:

Gemeinsam ist allen Maurern die weltanschauliche Grundlage, die sich im Brauchtum und im politischen Ziele äußert. Gemeinsam ist allen Maurern der Wunsch, diese Einheit in einem geschlossenen Weltmaurerbund förmlich zum Ausdruck zu bringen. In diesem Sinne besteht das Wort des Landesgroßmeisters der Großen Landesloge der Freimaurerei von Deutschland, Graf Stanislaus zu Dohna-Schlodien, zu Recht:


„Es gibt nur eine Freimaurerei“.

Doch ist die organisatorische Fassung zunächst noch nicht gefunden; man hat sie als Ziel aufgestellt und vorbereitet durch möglichst enge Verbindungen der Logen der Erde untereinander.

Das mögen einige maurerische Quellen belegen:

„Die maurerische Idee und Aufgabe wird bleiben: Daß das menschliche Geschlecht eine Bruderkette werde, teilend Wahrheit, Licht und Recht.“

(Freimaurer Wilhelm Ohr, „Der französische Geist und die Freimaurerei.“)

„Es gibt keine nationale oder konfessionell orientierte Freimaurerei, sondern nur eine reine unteilbare (!). Was dagegen predigt, befindet sich in vollendetem Irrtum, der oberflächlich und von Blindheit geschlagen sich durchsetzen möchte. Laßt uns ein Menschenbund und keine Sekte sein.“

(Nr. 5 der Zeitschrift „Auf der Warte“ vom 1.3.1925, Seite 35. H. 17.)

„Wie jene Turmbauer zu Babel wollen die Freimaurer bis in den Himmel hinaufbauen; wie jener Zimmermann aus Galiläa, der zum Eckstein geworden ist, wollen sie einen einzigen großen Dom über alle Länder und Völker der Erde hinweg wölben.“

(Freimaurer Hornesser, „Deutsche und ausländische Freimaurerei“, 1915, Seite 13.)

„Das Freimaurertum ist überall eine geschlossene Einheit, keineswegs durch das Ritual, dieses stellt nur eine zufällige Gemeinschaft dar; keineswegs durch die Rechtsprechung, die gleicherweise nur eine Formsache ist; keineswegs durch die auf Äußerlichkeiten beruhende Gemeinschaft seiner Mitglieder, denn diese werden in Unkenntnis der Lehren der Kunst gehalten. Es ist geschlossen in seinem wahren Geist der Geheimlehre; es ist geschlossen in dem Streben nach einem Ziel und Zweck, einheitlich in seinem Licht und seinen Lehren, einheitlich in seiner Philosophie und seinem Orden; es bildet somit eine Familie, eine Körperschaft, eine gemeinsame Bruderschaft, einen einheitlichen Orden, eine einheitliche Welt durch seinen Katholizismus, der den wahren Katholizismus ersetzen soll, den Christus eingesetzt hat.“

(Artur Preuß, „Studien der Freimaurerei Amerikas“, S. 302, nach Poncin 157.)

Wertvolle Beiträge zur Frage der Weltfreimaurerei liefert der Großredner der Loge „Zum schwarzen Bären“ in Hannover Wilhelm Blumenhagen in seinem maurerischen Nachlaß, verlegt 1840 bei G. A. Thiemann-Hannover:

Nur der engherzige Maurer hält seine Loge für den scharf begrenzten Bauplan seiner Maurerarbeit und wagt mit blödem eiteln Auge nicht über die Wände hinaus zu schauen, die er selbst mit gestellt. Der wahre Bündner, der den großen Plan erkennt und begeistert worden durch seine Größe und Herrlichkeit, der sich und seinen Nachbarn kein bequemes Wohnhaus zu bauen erzielt, sondern arbeiten will am Riesenbau für eine Menschheit, für seine ganze Mitwelt zum Preise des Herrn der Geisterwelt, schauet hinaus über Berg und Meer, und erfreut sich am muntern Kellenklang der Brüder, die draußen bauen, frei ihre Säulen und Wände stellen, dass der Dom ein mächtiges Haus des Herrn werde, die ganze Erde überwölbend, und allen, die das Weib gebar, ein Schirmdach bereitend. Wir begrüßen deshalb herzlich und in hoher Maurerachtung alle Werkstätten auf dem Erdenrund.“ (S.394)

„Und nicht wir, die wir uns in dieser Halle zur Bruderkette verknüpfen, feiern allein dieses Erinnerungsfest. Nein, soweit sittliche und geistige Kultur ihre blühenden Saaten ausbreitete, von den Palmenhainen des Orients bis zu den Nebelbergen westlicher Inseln, bis zu den ewigen Schneefluren des Nordens sind in dieser Stunde Tausende versammelt mit demselben Gefühle, mit denselben heißen Entschlüssen, zu forschen mit Kraft nach Wahrheit, zu kämpfen den Seelenkampf für Recht und Menschheit, und über Alpinenfirnen, über stürmende Meere, über unabsehbare Wüsten hin reichen sich überall die Söhne der Witwe die reine Maurerhand entgegen, und der kräftige, vertrauende Weihegruß:
„J....“ – das heißt „Er wird festsetzen!“ – muntert die Brüder wechselseitig auf zur Arbeit am Bau der Gottesstadt.“ (S. 3.)

„Der Maurer ist nicht Deutscher, nicht Norman, nicht Türk, er ist nur Mensch, nur Erdenbürger. Nicht Völkerzwiste kümmern ihn, sondern als ruhiger Weltbürger erwartet er, wie er des großen Meisters Zirkel misst und seine eiserne Wagschale steigen oder sinken wird, in stiller Ergebung erwartet er, was aus dem Schreckensgetümmel für die Menschheit Ersprießliches geboren wird.“ (S. 279, geschrieben 1813!)

„Unser Bundestag, das fest unseres Glaubens, ruft uns, eines Glaubens, welcher der Menschliche heißen darf, weil er den Unterschied der Völker, der Meinungen nicht kennt, und wie der Samariter für jede Wunde Öl hat, die er bluten sieht, bete das Herz der blutenden Brust zum Allah, Jehova oder zum Brama.“ (S.2)

„Türk, Neuseeländer, Jude und Christ kann auf diese Worte schwören, dass er fleißiger bauen will und emsiger wirken.“ (S.6)

„In dieser Stunde schlingt sich die endlose, unsichtbare Kette der Bruderliebe sichtbar um die ganze Erdkugel; die festesten, kräftigsten, edelsten Männer schlagen überall ihre Hände zusammen, und ein kleiner, geschlossener Kreis von treuen Herzen haftet an dem Anderen. Ein lebendiger Kranz hängt sich an den Anderen, und rund um den Ball, den der große Weltschöpfer zur Wohnung der Menschen bestimmte, schlingt sich, aus tausend bunten, reichen, lebendigen Kränzen gewoben, die kolossale Bruderkette als der glänzendste, unvergängliche Demantreif .... Der Johannistag ist ein gemeinsames Fest der Menschheit, ein gemeinsamer Sabbath, ein großes Brudermahl, zu dem sich alle Brüder der Erde niedersetzen....“ (S. 59, 60.)


Bruder Robert Fischer schreibt in „Erläuterungen der Katechismen der Johannis-Freimaurerei“, I. Lehrlingskatechismus 1908, S. 63 ff.:

„23. Die Freimaurerei ist allgemein, sie erstreckt sich über den ganzen Erdboden und alle Brüder auf demselben machen nur eine Loge aus. In einer Loge muß man aufgenommen sein, um Mitglied des Freimaurerbundes zu werden. Aber damit ist, wenn jene Loge eine gerechte und vollkommene, also eine allgemein anerkannte ist, auch der Weg gegeben in alle Logen des weiten Erdenrundes, damit ist die Kette geschlossen mit allen Brüdern., wo sie sich auch befinden mögen, und die Wohltaten des Bundes fallen jedem Bruder Freimaurer zu. Deshalb werden ihm die „Merkmale“ (z.B. Handzeichen) mitgeteilt, damit er sich, unkundig der Landessprache in den fremden Ländern, als Jünger der Königlichen Kunst zu erkennen gebe. So ist die Freimaurerei eine Gesellschaft, die sich nicht bindet an einzelne Länder und nicht verkettet mit einzelnen Nationen, ja in ihrer wahren Gestaltung weder Religion noch Farbe unterscheidet, sondern allüberall, wo ein Verständnis und Bildung dafür vorhanden, das wahrhafte Menschentum aufrichten will, das Abstand nimmt von den Unterschieden des sozialen Lebens und in jedem Menschen das gleichberechtigte und gleichverpflichtete Geschöpf des Himmels Vaters erkennt. Wo sich der Druck der Hand bietet, wo das Zeichen gegeben wird, da öffnet sich das Herz des Maurers, und ein jeder ist geborgen und soll wohl aufgenommen sein, wo er sich in eines anderen Maurers Nähe befindet. Selbst Feind gegen Feind sollen achten das große Not- und Hilfszeichen, das in äußerster Lebensgefahr vor Augen tritt, und den Bruder erkennen, der seines Nächsten Hilfe bedarf, um vom Tode errettet zu werden. Alle Brüder auf der Erde machen nur eine Loge aus, bilden nur eine Genossenschaft.....Ein Geist der Liebe verbindet sie alle für die Sache der Menschheit, und in diesem Sinne gibt es nur eine Freimaurerloge, deren Fußboden die weite Erde, deren Decke der Himmel ist.“

Das Streben nach dem Weltmaurerbunde ist alt. Bereits im „Konstitutionsbuch“ finden wir (nach Hasselbacher, S.120) im Anhang, Ziffer 3 „Anrede des Großmeisters der Frey-Maurer in Frankreich, an die zu Paris versammelte Loge. Im Jahr der Frey-Maurerey 5740“ (d. i. 1740 christl. Rechnung), Seite 127-140:
“Die ganze Welt ist nichts anderes als eine große Republik, worin jedes Volk eine Familie, und jeder Einwohner ein Kind abgibt. Diese wesentlichen Grundregeln, welche aus der Natur des Menschen entnommen sind, wieder hevorzubringen und auszubreiten, ist unsere Gesellschaft aufgerichtet worden... um ... mit der Zeit eine ganz vernünftige Nation aufzurichten, worin man... ein neues Volk hervorbringen wird, welches alle Nationen, woraus es besteht, gewisser Maßen durch das Band der Tugend und Wissenschaft verknüpffet“.

Das Gesetzbuch der Loge „Zur Freundschaft“ im Zirkel Berlin, Manuskript für Brüder der Loge, Berlin 1901, Seite 6, bestimmt:

„3.Verfassung.“

Vollkommen isolierte Logen gibt es nicht; jede Einzelloge und jeder engere Logenbund (Großloge) tritt von selbst

a)in den National-Logenverband

b)in den Gesamtlogenverband der ganzen Erde (Universal-Großloge)
ein, welcher seinen lebendigen Ausdruck durch die neu erstrebenden allgemeinen (internationalen) Maurerkongresse und auf denselben zu wählenden obersten Beamtenkollegien erhalten soll.“

Seite 7:
„ ..... In derselben Weise steht die National-Großloge unter den Gesetzen der Universal-Großloge....“

§10. „Die Internationalen Maurerkongresse, beziehentlich die an deren Stelle stehenden Großlogenversammlungen, wählen die Abgeordneten für den alle 5 bis 7 Jahre wiederkehrenden Internationalen Maurerkongreß, welcher allein die Befugnis hat, gegenwärtiges Gesetz .... zu ändern.
Der Internationale Maurerkongreß .... bildet den obersten Gerichtshof zur Aufrechterhaltung des allgemeinen Bundesgesetzes ... und die obersten Appellationsinstanzen für strittige Stellen zwischen den ihm untergeordneten Bundesteilen.“

Seite10.
§ 21. „Gegenwärtiges allgemeines Bundesgesetz ist den Gesetzbüchern aller Bundesteile als integrierender Bestandteil voranzudrucken.“


„Zirkelkorrespondenz“ der Großen Landesloge 1876, 7. Jahrgang, Heft 1, Seite 74:

„..... aber alle Universitäten (Großlogen) sind gleichmäßig verpflichtet, den von ihnen von altersher als K.K. (Königliche Kunst) überlieferten rituellen und geistlichen Inhalt festzuhalten und bilden dadurch, wie auch Nationalitäten sie spalten und Meere sie trennen mögen, eine dauernde geistige Einheit.“

„Der Deutsche Großlogenbund erklärt die Verschiedenheit der Hautfarbe und Herkunft für kein Hindernis der Anerkennung einer Großloge oder Loge.“ („Gesetze usw. des deutschen Großlogenbundes“, Ausgabe nach dem Stande der Gesetzgebung am 1. August 1911, Seite 16. Heft 192.)


Nicht nur die Wiener Loge unterhält Beziehungen zu den altpreußischen, den humanitären, den Pariser, den tschechischen Logen und zum Bne-Brith, und wird so zu einem freimaurerischen Mittelpunkt, sondern auch die altpreußischen Logen legen Wert auf enge Fühlung zu dem Pariser Logen.

„..... dass die unter der Großen National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“ (altpr.) in Berlin arbeitende Deutsch-russische Loge „Zum großen Licht im Norden“ mit der unter der „Grand Loge de France“ in Paris arbeitenden Loge „Astree“ in regem gegenseitigen Verkehr steht.“ („Leuchte“, 1923, S. 7.)

Am 26.3.1907 wurde als Vertreter der Grande Loge de France bei der Großen Landesloge der Bruder von Protzen, als Vertreter der Großen Landesloge bei der Grande Loge de France der Bruder Gustav Mesureur bestimmt.
Auf die Einlandung der drei altpreußischen Großlogen an die Brüder der Grande Loge de France nahmen 1907 20 (!) französische Brüder an den Arbeiten der preußischen Logen in Berlin teil. In der Großen Landesloge leitete hierbei Bruder Rosenthal die Arbeiten!

„In den letzten Jahren wurde der hauptsächlich von den Royal Yorklogen im Elsaß ausgesprochene Wunsch, einen näheren amtlichen Verkehr mit den französischen Brüdern zu pflegen, beraten und dies hatte den Erfolg, dass der Verkehr mit der 1893 reorganisierten Großloge von Frankreich angeknüpft wurde. Im Mai 1908 besuchte eine Abordnung von Brüdern dieser Großloge die drei Berliner Großlogen. Dem amtlichen Verkehr mit dem Großorient von Frankreich stehen noch einige Hindernisse entgegen. Doch findet ein Besuch deutscher und französischer Brüder über die Grenzen hin statt. Zur engeren Verbindung mit den englischen Brüdern haben die gegenseitigen Besuche der Abgeordneten der drei preußischen Großlogen in London und der englischen Großloge in Berlin, namentlich der im Mai 1913 erfolgte Besuch englischer Brüder unter Lord Amphtill viel beigetragen.“

(„Des Maurers Wanderbuch“, 1913, S. 65.)

„Die Großloge von Sachsen übersendet Ihnen den aufrichtigen Wunsch, dass Sie noch lange der König der Freimaurerei, nicht nur bloß in Italien, sondern in der ganzen Welt bleiben und als solcher den mächtigsten Feind der Könglichen Kunst bekämpfen mögen.“

(Brief an Lemmi, Großmeister in Italien. Rivista 1895.)

Gerade die Freimaurerei in Deutschland war ein geeigneter Nährboden für den Gedanken der weltmaurerischen Verbrüderung.

„Alle Verteidigungsschriften können die Erkenntnisse nicht erschüttern, dass die Gedanken der Weltfreimaurerei gerade in deutscher Ausprägung, in deutschen Seelen gemäß der ganzen Veranlagung des deutschen Menschen unheilvolle Verwirrung anrichten mussten und das kümmerliche Wachstum seines Volksbewusstseins, seines Nationalempfindens geschädigt und gehemmt haben.“

(„Die Freimaurer im Spiegel deutschen Lebens“, Verlag Gründe Briefe, Steglitz, S.14.)

„Es war eine schwere Schuld der altpreußischen Logen, dass sie zu spät erkannt haben, dass nicht nur nationale Gesinnung, sondern auch nationale Arbeit die erste Pflicht einer jeden deutschen Gemeinschaft ist, dass sich in dem großen Mahlstrom des Lebens heute keiner mehr auf eine Insel der Seligen retten kann, sich im Tempel stiller Arbeit hingeben, sich mit spitzfindigen Symbolisierungen und Deutungen hebräischer Passwörter und Zeichen vergnügen und behaglich in einem See von Gefühlsschwärmereien plätschern darf. Diese schuld ist umso größer, als die gesamte andere Freimaurerei Politik trieb, und zwar gegen den Bestand unseres Reiches, und sie wird geradezu tragisch dadurch, dass sie „tumben“ deutschen Freimaurer Arm in Arm, Hand in Hand Brüderküsse tauschend mit diesen auf ihr Verderben sinnenden „Brüdern“ dahingingen. Wahrlich, wenn man sich in diese Ungeheuerlichkeit versenkt, und dann z.B. hört, dass die Großloge von Hamburg noch im Mai 1914 jenen Brutherd alles Unheils des Weltkrieges, die Serbische Großloge, anzuerkennen beantragt, so kann man wohl verstehen, dass Männer mit heiß empfindendem deutschem Herzen, es einfach nicht glauben können und wollen, dass es jetzt anders ist.“

(„Die Freimaurer im Spiegel deutschen Lebens“, Seite 59)

„Auch in der deutschen Freimaurerei regte es sich; lauter wurden die Stimmen, die sich gegen die nationale Knochenerweichung durch das Weltfreimaurertum und gegen völkische Rückgratlosigkeit wehrten. Aber die Entnervung und Verwirrung der ursprünglich deutschen Art war schon zu weit fortgeschritten, als dass sich diese Stimmen durchsetzen konnten.“

(„Die Freimaurer im Spiegel deutschen Lebens“, Seite 23)


So konnte es denn den Politikern der übrigen Maurerverbände nicht schwer fallen, die deutschen Maurer zu übertölpeln und in ihren deutschfeindlichen Plan einzuspannen.

„Es ist für uns Deutsche eine eigenartige Erscheinung, dass überall, wo die Freimaurerei einen starken politischen Einfluß ausgeübt hat, sich auch ihre Länder bereitwillig haben in den Weltkampf ziehen lassen gegen Deutschland und seine Verbündeten. Die Weltfreimaurerei ist die geschworene Feindin deutschen Wesens.“

(„Die Freimaurer im Spiegel deutschen Lebens“, S.69)

Der treibende Gedanke ist in allen Fällen auf Umsturz und Vernichtung gerichtet, weil nur aus den Trümmern der bestehenden Zustände sich die Macht dieses großen Geheimbundes erheben kann. Wir stehen also vor der englisch-romanischen Freimaurerei wie vor einer geheimen Weltmacht, die alle ihre Kräfte vereinigt gegen Alles, was dem echten Symbol des „Großen Baumeisters der Welt“ treu bleibt; und das ist vor allem das deutsche Volk“....

„Das Unbegreifliche an dem Ergebnis meiner Untersuchungen ist, dass die gesamte Entente-Freimaurerei als geschlossene Macht gegen Deutschland zusammensteht und von einer Zentrale aus geleitet wird, so dass von einzelnen Logen oder Groß-Orienten nicht in der Welt unternommen wird, was nicht dem einheitlichen Plane des Ganzen entspräche.“ .....

„Wenn wir sehen, dass ein neuer Gedanke und Plan stets zu gleicher Zeit in allen Ländern auftaucht und überall sofort in Angriff genommen wird, so wird uns dies Beweis genug sein, dass dieses einheitliche Wirken von einer geheimen Oberleitung angeregt ist, die eine fast unbeschränkte Macht über die Völker ausübt. Da dies nur durch tiefgehende Verständigung unter den geheimen Führern in den verschiedenen Ländern möglich ist, so müssen diese alle miteinander durch eine starke, den nationalen Interessen übergeordnete Idee verbunden sein.“

(Freymann im „Mecklenburger Logenblatt“ 1917, Sonderdruck S.4.)

Eine wesentlich engere Verbindung scheint jedoch zwischen den Hochgraden der Länder zu bestehen.

Und nicht erst von gestern auf heute!

Denn so berichtet bereits das Manifest des Vereinigten Direktoriums der Templer und Rosenkreuzer, Berlin 1794, Kap. VII, § 16:

„Eine einzige Kette umschlingt das ganze, nun so ungeheuer ausgedehnte Gewebe aller geheimen Grade und Systeme des Erdbodens. In einem einzigen Punkte der Allwissenheit fließen alle zusammen. Es ist nur ein Orden. Seine Bestimmung ist sein erstes Geheimnis und seine Entstehung nebst den Mitteln seiner Wirksamkeit sein zweites.“

Eine bereits bestehende Form der Vereinigung ist der 1875 gegründete Allgemeine Konvent der zu Lausanne vereinigten Obersten Räte des „Alten und angenommenen Schottischen Ritus“, dem sich der 1930 mit dem Sitz in Berlin gegründete Deutsche Oberste Rat anschloß.

Der Freimaurer Paul Wagler nennt in „Ludendorff auf dem Kriegspfade“, S. 45, als Weltgeschäftsstelle die Chancellerie de l’Assoc. mac intern. Vereinigung freimaurerischer Oberbehörden , zu denen die Großlogen-Leitungen der romanischen, holländischen, Schweizer und Wiener Logen gehören.

Die A. M. J. wurde 1921 von Henry Quartier de la Tente und dem Großmeister der „Alpina“, Reverchon, gegründet. Ihr Großkanzler ist Johann Mossaz (33. Grad), ihre Großkanzlei befindet sich in Genf, Rue de Lyon 61.
Sie gibt als ihren Zweck an, „die zwischen den freimaurerischen Mächten bestehenden Beziehungen aufrechtzuerhalten und neue Beziehungen anzubahnen....“

„Quartier de la Tente, der Antragsteller und eifrigster Propagandist, betont ausdrücklich, dieses Bureau solle Vereinigung der freimaurerischen Kräfte des ganzen Erdenrundes herbeiführen, um so einen Stützpunkt zu erhalten, mittels dessen die Freimaurerei die Welt aus den Angeln heben wird, um im Sinne des Großorients von Frankreich und unter seiner geistigen Führung die Errichtung der Weltrepublik herbeizuführen, und um nach Beseitigung alles dessen, was die einzelnen Logenverbände trennt, die gesamten Logen der Welt zu einer gewaltigen Armee zusammenzuschließen, die im Sinne der genannten Ideale zur Eroberung der Menschheit auszieht.“

(Congress mac. Intern. 1900, S. 38 ff. nach Freymann, S. 15.)

Neben der A. M. J. besteht unter dem erdrückenden Übergewicht der österreichischen Logen die Allgemeine Freimaurer-Liga in Basel, Byfangweg 13. Die Leitung hat der Dozent Dr. Fritz Uhlmann.
Eine besondere Art der „Weltfreimaurerei“ leistet sich die „Konstitution der Großen Landes-Loge von Schweden“ im 3. Kapitel, § 3:

„Die Welt, in neun Provinzen geteilt, wird durch einen Großmeister oder Salomo regiert, der vom Vater auf Sohn zur Regierung gewählt würde, um die Arbeiten den guten Weg zu leiten.“

Deutschland ist dabei die 7. Provinz.

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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 10:22

Die Loge als Geheimbund


Die gegen die Freimaurerei erhobenen schweren politischen Anschuldigungen treffen regelmäßig auf die gleiche Abwehr:

„Das kann nicht stimmen, denn sonst hätten wir in unserer Loge doch irgendetwas davon merken müssen. Wir wissen nichts!“

Dabei kann man daraus kaum den Vorwurf der Unwahrheit herleiten, denn sie wissen tatsächlich zumeist nichts von alledem und dürfen nichts davon erfahren.

Darin liegt gerade das Geheimnis des politischen Erfolges der Freimaurerei, dass sie der größten Masse ihrer Mitglieder als harmlose Geselligkeits- und Wohltätigkeitsverein erscheint, der zwar Ämter und Geschäfte zuschiebt, aber im übrigen kein Wässerlein trübt. Dabei merken die Betrogenen gar nicht, dass sie lediglich der gesellschaftlichen, staatlichen und wirtschaftlichen Sicherung der Freimaurerei dienen, damit diese ungefährdet ihre den unteren Graden verhüllten dunklen Wege gehen kann. Die Loge ist, - nicht nur den Profanen – sondern auch den unteren Graden gegenüber ein Geheimbund. Das betrifft zunächst das
Gebrauchtum.

„Die ganze Freimaurerei beruht, wie in den Zeiten der mittelalterlichen Bauhütte, ganz auf mündlicher Tradition; nur in den Bauhütten liegt unter strenger Verwahrung des Stuhlmeisters resp. des obersten Logenbeamten „Das Buch“, d. h. die einzige handschriftliche oder gedruckte Aufzeichnung des vollendeten Ablaufes der Feier und ihrer Symbolik, ein Ausschreiben auch nur einzelner Punkte zum Gebrauche außer der unmittelbaren Logenarbeit war schon in der alten Bauhütte verboten.“

(Freimaurer Paul Wagler, „Ludendorffs Angriffe auf die Freimaurerei“, Verlag des Vereins deutscher Freimaurer 1927, S. 15)

Wesentlicher aber ist die Verschleierung der politischen Ziele.

„Die drei ältesten Kunsturkunden der Freimaurerbrüderschaft“ Dresden 1810-1813, 3. Auflage, Leipzig 1849, schreiben auf Seite 296:

Das Ritual und die maurerischen Gesetze mussten alle, einem englischen Zunftgesetze gemäß, aufgeschrieben werden, die geheimen Verabredungen aber, welche durch die politische Nebentendenz 1746 an eingeführt wurden, konnten und durften da freilich nicht stehen“.

Der damalige Hochgradfreimaurer Prof. Dr. Ferdinand Katsch berichtet in seinem Buch „Die Entstehung und der wahre Endzweck der Freimaurerei“, 1897, im Verlag Mittler & Sohn:

„Der Hülle der Weltfreimaurerei bediente sich der Freimaurerbund nur vorübergehend, um seine wahren Absichten besser verhüllen und seine Zwecke wirksamer erreichen zu können....

Ein hervorstechender Zug am Freimaurerbund ist, dass er sich von jeher zur systematischen Irreführung sowohl des profanen Publikums, als selbst der Mitglieder des Bundes, vor welchen die wahren Absichten des Bundes verborgen bleiben sollten, systematischer Fälschungen bediente. Schon die Verfasser des Konstitutionenbundes von 1723, der freimaurerischen Haupturkunde und des freimaurerischen Grundgesetzes fälschten die historische Wahrheit in klarstem Bewusstsein der die Großlogen beherrschenden Zweckmäßigkeitsgründe.“

„Also nicht die in die Johannislogen umgewandelten Bauhütten bauen auf sich weitere Abteilungen in die Höhe, sondern umgekehrt, die Hüter der alten Kenntnisse legen die Bauhütten als schützenden Mantel und Schleier um sich herum.“

(„Die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland in ihrem Werden und Wesen“, herausgegeben von der Großen Landesloge der Freimaurerei von Deutschland, 1930.)

Sollte trotz aller Geheimhaltung aber doch etwas durchsickern, so sagt die Anweisung „Am rauhen Stein“, Maurerische Zeitschrift der Großen Loge von Preußen, 22 Jahrgang., Heft 8/9 (als Handschrift gedruckt für Mitglieder):

„Bei Abwehr benütze man die freimaurerische Literatur, aber nur soweit sie für die Öffentlichkeit bestimmt ist.“

Der Freimaurer Wilhelm Blumenhagen mahnt:

„Wie streng unsere Gesetze dieses Gelübde (der Verschwiegenheit) verlangen, welche Ausdehnung sie demselben geben, wissen Sie alle, meine Brüder! Nicht allein gegen den Profanen sollen wir schweigen, sondern auch der Meister hat Geheimnisse, die er dem Gesellen verbergen muß, so wie der Gesell schweigen muß über seines Grades Eigenthümlichkeiten vor dem Lehrlinge. Ja, die alten Verordnungen steigern das Gelübde noch höher, denn der Bruder Maurer soll über das, was in der Loge vorgegangen, welche er besuchte, eigentlich nicht einmal sprechen mit dem Bruder, welcher die Arbeit versäumte und nicht zugegen war.....“

(Wilhelm Blumenhagens maurerischer Nachlaß, S. 367, bei Bruder Thiemann, Hannover 1840.)
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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 10:30

Die weltanschauliche Grundlage der Freimaurerei

„Die Frage nach dem Wesen und der Aufgabe der Freimaurerei ist so alt wie unser Bund selber. Jedes Freimaurergeschlecht, angefangen von den Mitgliedern der ersten englischen Großloge, hat sich bemüht, das Wesen der Freimaurerei festzustellen und das Tätigkeitsfeld der Brüder richtig abzugrenzen. Eine große Anzahl Begriffsbestimmungen der Freimaurer ist im Laufe der Zeit entstanden. Sie stehen in den Bundesbüchern der Großlogen-Systeme; eine reiche Auswahl von Erklärungen findet man auch in dem „Allgemeinen Handbuch der Freimaurerei“ (ältere Ausgabe von 1863) zusammengestellt. Ich kann den Brüdern nur empfehlen, diese zahlreichen Versuche, Wesen und Ziel der Freimaurerei in Worte zu fassen, einmal hintereinander durchzulesen. Man gewinnt dadurch einen tiefen Eindruck von dem geradezu rührenden Eifer, mit dem sich die treuesten Freimaurer in die Königliche Kunst versenkt haben. Keine Definition gleich der andern, jeder entdeckt etwas Neues an und in der Freimaurerei; und doch erkennt man, daß alle diese Definitionen nach einem gemeinsamen Ziele hinstreben, dass sie gleichsam strahlenförmig auf einen Mittelpunkt zulaufen. Dieser Mittelpunkt bleibt verborgen; dieses Ziel selber lässt sich nicht mit bestimmten Worten aussprechen; bei jeder Erklärung des freien Wirkens, die bis heute unternommen worden ist, hat man das Gefühl, dass irgend etwas Wichtiges ungesagt geblieben ist, dass gleichsam nur das Peripherische, nicht das Zentrale der Freimaurerei in den Worten der Erklärer enthalten ist.“

(Freimaurer Hornesser, „Das Für und Wider der Außenarbeit“. Verein Deutscher Freimaurer, Leipzig 1919.)

Die Freimaurer namentlich der sogenannten altpreußischen „Christlichnationalen“ Logen gaben (und geben bis heute) der Öffentlichkeit gern als eine ihre Hauptaufgaben die Pflege der Humanität.

An, die als schönste Frucht der Wohltätigkeit zeuge. Was sagen die Schriften dazu?

„Wenn je eine Loge Wohltätigkeit ausübt, so geschieht das nicht aus Mitleid mit den Bedürftigen, sondern als Passagierzeug oder als Legitimationsgebühr.“

(„Bauhütte“, Berlin 1872, S.140)

„Die Firma der Wohltätigkeit dient bei den Maurern nur dazu, ein anderes zu verstecken.“


(„Latomia“, Juli 1863)

„Es ist in Abrede zu stellen, dass die Freimaurerlogen Wohltätigkeitsvereine sind. Um Wohltätigkeit zu üben, braucht man sich doch nicht einzuschließen, mit Schurzfell und Bändern zu behängen. Nein, wir bauen die Fundamente einer neuen Gesellschaftsordnung. Dazu brauchen wir das Geheimnisvolle zu unserem Zusammenhalt. Die Wohltätigkeit ist nur der Deckmantel, den man abwirft, sobald er nicht mehr notwendig ist. Das Gelöbnis der Geheimhaltung hätte auch gar keinen vernünftigen Sinn, wenn es sich nur um Wohltätigkeit handelte, die fürchterlichen Freimaurer-Eide wären gar nicht nötig.“

(„Kelett“, Amtliches Organ der Symbolischen Großloge von Ungarn, Juli 1911.)

Mit der Wohltätigkeit scheint es also nichts zu sein! Welches also ist der Zweck?

Die Freimaurerzeitung „Auf der Warte“ verkündet am 1. März 1925:

„Es gibt keine nationale oder konfessionell orientierte Freimaurerei, sondern nur eine reine, unteilbare. Was dagegen predigt, befindet sich in vollendetem Irrtum, der oberflächlich und von Blindheit geschlagen sich durchsetzen möchte.
Laßt uns ein Menschenbund und keine Sekte sein.“

„Kosmopolitismus, Internationalismus, Pazifismus sind eben nicht tot zu machen. Selbst Kant erlag der Idee, ein Lessing, ein Goethe. Ich bin überzeugter Christ, Protestant, Gemeindekirchenratsmitglied usw. Trotzdem halte ich eine christliche Freimaurerei für einen Nonsens. Ich bin seinerzeit aus den 3 Weltkugeln ausgetreten. Christentum gehört in die Kirche, nicht in die Loge. In die Loge gehört der Mensch, egal ob er Christ, Jude, Muhammedaner oder Buddhist ist. Das haben Goethe begriffen, Schiller, Hornesser, Bischoff usw. Wenn Sie die Freimaurerei dahin umgestalten wollen, dass Sie mit der Gleichheit alles dessen, was Menschenantlitz trägt, „brechen“, dann sind Sie – verzeihen Sie – kein Freimaurer.“ (Freimaurer Neumann im Verein Deutscher Freimaurer am 31. 3. 1924 an den ehemaligen Freimaurer Eskau. Eskau gehörte zu den ersten und schärfsten Bekämpfern des internationalen Geistes der Freimaurerei. Seine Versuche, völkischen Geist einzuführen, mussten selbstverständlich scheitern. Er wurde „wegen Bekundung einer der Freimaurerei feindlichen Weltanschauung“ aus der Großen Loge von Hamburg ausgestoßen.)

„Auf etwas anderes weisen uns weder die Grundgesetze, noch Symbole und Ritualien hin, und die Pflege des Christentums ist nie und nirgend von uns verlangt worden. Ebenso wenig ist es jemals als Aufgabe des Bundes angesehen, christliche Lehre und christliches Bekenntnis zu verbreiten; wohl aber verlangen maurerische Lehre und Symbole von uns, die Humanität zu verbreiten. Der Zirkel schlägt den Kreis um die ganze Menschheit, und diese soll eine Bruderkette werden.“

(Bruder Wanner, „Des Maurers Wanderbuch“, S.186.)

„Den Gottesglauben, wie ihn die Bibel lehrt, kennt die Freimaurerei nicht! Nur der Zusammenschluß wahrhaft edler Männer, die Unterschiede zwischen Nation und Volk nicht anerkennen, ist der Weg der modernen Freimaurerei.“

(Freimaurer Dr. Tschirn am 31. Mai 1928 in Plauen.)

„Wir finden daher auch von frühester Zeit eine große Sorgfalt angewendet, selbst in der maurerischen Sprache und Ausdrucksweise christlich-kirchliche Anklänge zu vermeiden; die ganze Symbolik ist eigentümlicher Art und zwar so gestaltet, dass sie jeder Mensch verstehen und annehmen kann, weil sie teils in der Natur und Wissenschaft, teils in der sich entwickelnden allgemein menschlichen Bildung begründet ist. Der „Allmächtige Baumeister der Welten“ wird in unseren Bauhütten angerufen, nicht der Vater unseres Herrn Jesu Christi, nicht der himmlische Vater; in keiner Bauhütte erblicken wir ein Kreuz, das bedeutungsvolle Zeichen der Christen, sondern statt dessen Winkelmaß, Zirkel, Senkblei, Wage, die Abbilder baugewerblicher Tätigkeit und zugleich Hinweisungen auf die Gesetze des Weltalls, welches der allmächtige Baumeister ordnet und leitet. Die maurerische Symbolik, sowie die maurerische Sprache ist nicht christlich, beides aber sind wesentliche Lebensbestandteile der Maurerei – mit welchem Recht darf und kann man also an ihr ein christlich-kirchliches Gepräge erkennen? Die allgemeinen Grundformen der Maurerei sind nicht christlich; in diesem Grundformen spricht sich aber das Wesen der Sache am deutlichsten aus; diese entscheiden daher auch bei der Beurteilung, nicht einzelne kleine Anklänge.
Johannes der Täufer, der altehrwürdige Schutzpatron der Maurer, war kein Christ, er aber ist derjenige, unter dessen Namen wird das größte Fest der Maurerwelt auf dem ganzen Erdenrund feiern. Wir tun dies in aller uns ziemenden Bescheidenheit, indem wir den Freund des himmlischen Bräutigams der Menschheit, nicht diesen Bräutigam selbst unseren Beschützer nennen. Wird nun in einigen Logen auch Johannes der Apostel geehrt, so geschieht dies besonders des Täufers wegen, weil der Apostel Johannes uns am meisten von dem Täufer berichtet, und das 1. Kapitel des Evangeliums war bei der Aufnahme aufgeschlagen, hauptsächlich wegen der Stelle: „Das Licht scheint in die Finsternis.“
"Wird aber der Lehrling, wenn er das Licht empfängt, auf das Licht in Christo hingewiesen? Denken wir unter dem freimaurerischen Licht bestimmt und allein das Christkirchliche Licht? Allerdings ist die Bibel das erste große Licht der Maurerei. Aber sie ist uns nur ein Symbol, und zwar das Symbol der Religion, ähnlich wie Zirkel und Winkelmaß Symbole sind, ohne das wir dieselben wirklich in Anwendung brächten. In gleicher Weise tun wir dies auch nicht mit der heiligen Schrift. Unsere ganze religiöse Anschauungs- und Sprechweise ist nicht biblisch, weder alt- noch neutestamentlich. Unsere Hinweisungen auf Salomons Tempel beruhen weniger auf der alttestamentlichen, als auf einer talmudischen Erzählung. Nirgends begegnen wir in den heiligen Schriften des neuen Testaments einer so folgerichtig und vollständig ausgeführten Bildersprache, welche überall an das Werk des Bauens erinnert, wie dies in der Freimaurerei der Fall ist. Wir wählen nicht Abschnitte aus der Bibel aus, um sie vorzulesen und zu erläutern. Wohl werden zuweilen biblische Sprüche angeführt, z.B. in den Katechismen; aber es geschieht dies äußerst selten. Die biblische Anschauungs- und Redweise im Ganzen ist für uns und unser Maurerwerk nicht tongebend. Die Bibel ist für uns das ehrwürdige und heilige Symbol der allgemeinen Religion, in welcher alle Menschen übereinstimmen. Geschichte und maurerische Symbolik bezeugen vollständig, dass die Maurerei nicht ein biblischkirchlich-christliches Gepräge an sich trage und dass wir daher nicht verpflichtet seien, Nichtchristen von unserem Bunde auszuschließen. Im Gegenteil sehen wir von England, dem Mutterlande unserer ehrwürdigen Kunst, vom ersten Ursprunge an durch die maurerische Symbolik und sodann auch mit Worten es klar ausgesprochen und immer von neuem bestätigt, dass die Maurerei ihre Mitgliedschaft nicht an das christliche Bekenntnis bindet. Wollen wir unserer Mutter widersprechen? Diese Mutter ist allgemein als treu und streng in religiös-christlichen Angelegenheiten anerkannt, dennoch aber duldet sie innerhalb der Maurerei keine religiöse Beschränkung.“

(Auszug aus der Freimaurerzeitung Nr. 51 vom Dezember 1852, Manuskript für Brüder, Redakteur Dr. Rudolf Richard Fischer, Verlag von Heinrich Weinedel in Leipzig.)


Mit der Gründung auf das Christentums ist es also auch nichts! Forschen wir weiter.

„Es gibt nur eine Freimaurerei oder keine. Läßt man ihr liberales Prinzip fallen, so ist sie zu bestehen nicht wert. Dann mag sie einem ehrsamen Logenphilistertum zur gemütlichen Unterhaltung den Führern zur Befriedigung ihrer Eitelkeit und Herrschsucht dienen, aber ihre Mission als Förderin der Volksbeglückung im weitesten Sinne ist sie untreu geworden.“

(Freimaurer Settegast, nach Bruder Buddecke „Das Freimaurerideal“, S. 20.)

Im gleichen Buch äußert sich der Freimaurer Krause auf Seite 17:

„Freimaurerei ist Leben im Geiste der Menschheit, und die Freimaurerbruderschaft ist der gesellige Verein, das Allgemein-Menschliche an sich selbst und an der ganzen Menschheit zu bilden. Daher ist Kosmopolitismus dem Bunde wesentlich. Patriotismus und Kosmopolitismus sind ohne einander nicht möglich, sondern finden sich immer zugleich. So löblich und schön es ist, sein Vaterland zu lieben, so geht doch jene Liebe und Tugend die Freimaurerbrüderschaft nichts an. Aber das allgemein Menschliche am Vatervolke gehört der Freimaurerei.“

Und Buddecke selbst führt in genannter Schrift aus:

„Im engen Zusammenhang mit dieser religiösen Vorstellung steht der kosmopolitische Gedanke des Freimaurertums. Dem Freimaurer ist die Erde als der Mutterschoß göttlichen Lebens in all ihren Teilen und Beziehungen lieb und teuer. Die Menschheit erscheint ihm trotz aller Rassen und persönlichen Unterschiede als ein großes und zusammenhängendes Gebilde mit einer gemeinsamen höheren Aufgabe ..... Was will demgegenüber Volksgefühl, Kulturverständnis, Geschichtskenntnis, oder gar ein patriotischer Rausch bedeuten?“

Und das Allgemeine Handbuch der Freimaurer verrät uns nach:

„Die Freimaurerei im Spiegel deutschen Lebens“, Verlag Grüne Briefe, Berlin, Seite 30:
„Die Freimaurerei ist die einzige Gesellschaft auf Erden, die sich die Pflege des Weltbürgertums zur Aufgabe gestellt hat. Demgemäß würden die Logen nur weltbürgerliche und allgemein menschliche Bestrebungen fördern und sich nicht bei vaterländischen und staatsbürgerlichen Bestrebungen beteiligen.“

Und ganz deutlich wird der Freimaurer Hornesser in „Freimaurerische Volkserziehung“, Verein Deutscher Freimaurer, 1919/20, Seite 66:
„Der Kampf der Anhänger des Humanitätsgedankens muß eine Bekämpfung alles Nationalismus sein.“


Und der Erfolg solch Geistes?

„Aber gerade die deutsche Freimaurerei ist im Geiste der Aufklärungszeit stecken geblieben. Sie hat den Grundsatz der „Humanität“ auf den Schild gehoben, ihn mit echt deutscher Gründlichkeit auf die Spitze treibend zum äußersten Ende gedacht und den heiligen Mutterboden des Volkstums unter sich selbst weggezogen, ihr eigenes Vaterhaus verachtet, um den „Menschheitstempel“ zu bauen.“

(Handbuch der Freimaurerei, „Die Freimaurerei im Spiegel deutschen Lebens“, Verlag Grüne Briefe, Seite 11.)


Und nun gehen wir dem „Humanitätsprinzip“ auf den Grund.

„Das Humanitätsprinzip, d.h. die Aufnahme von Bekennern aller Religionen, ist bei allen, dem englischen System entstammenden Lehrarten gegenwärtig in Geltung ..... Ebenso ist er’s seit 1873 in dem System der Großen Loge Royal York in Berlin das Humanitätsprinzip gesetzlich angenommen worden.“

(Bruder Bruno Fischer, Darstellung der freimaurerischen Systeme 1892, S. 27.)

„So ist die Freimaurerei eine Gesellschaft, die sich nicht bindet an einzelne Länder und nicht verkettet mit einzelnen Nationen, ja in ihrer Gestaltung weder Religion noch Farbe unterscheidet, sondern all überall, wo ein Verständnis und Bildung dafür vorhanden, das wahrhafte Menschentum aufrichten will, das Abstand von den Unterschieden des sozialen Lebens nimmt und in jedem Menschen das gleichberechtigte und gleichverpflichtete Geschöpf des himmlischen Vaters erkennt.“

(Bruder Fischer, I. Lehrlingskatechismus, S. 63/64.)

Na, na! Abstand von den Unterschieden des sozialen Lebens? Schon die Aufnahmegebühren dürften da einen Riegel vorschieben. Schon vor hundert Jahren lag diese Gebühr sehr hoch, wie uns folgender Auszug zeigt:

„Von Bruder ..... für Aufnahme 103,50 Mark erhalten (Logenkasse 80 Mark, Großloge 6 Mark, dienender Bruder 2 Mark, Witwen und Waisen 10 Mark, Grundgesetz 2 Mark, Grundlagen 3 Mark, Geschichte der Großloge 50 Pfennig.)
Kassel, den 8. Mai 1914. Loge zum aufrechten Löwen.“

„Deshalb sind gemeine Soldaten und Unteroffiziere, ferner Ladendiener in Detailhandlungen, Privatschreiber, Kanzlei- und Ratsdiener, Domestiken, Handwerksgesellen usw. zur Mitgliedschaft nicht geeignet.“
Auch dieser § 362 der Statuten von Kurhessen dürfte nicht auf die Verwischung der sozialen Unterschiede deuten.

Es scheint also zu stimmen, was ein Bruder der Kasseler Loge einst klagte:

„Rechts die Bruderhand, links der Preiskurant!“

Der hannoversche Freimaurer Körting beschwert sich in seinen „Erinnerungen aus dem Logenleben der Loge Zum Schwarzen Bären in Hannover“, Seite 26:

„Ja, meine Brüder, es ist ein melancholischer Gedanke: Wer der Loge materielles Gut hinterlassen hat, dessen Name lebt fort. Wer ihr nichts gegeben, als sein Herz, seine ganze Arbeitskraft, der ist von der nächsten Generation schon vergessen.“

Doch weiter!

„Unsere Aufgabe muß es natürlich sein, das Volksproblem zu humanisieren durch richtige Erziehung!“

(Bruder Alger aus der Loge „Pionier“, Zirkel 1913, S. 291.)

Und diese Erziehung wird durch alle Medien, sowie durch die Schul- und Kulturbildung vorgegeben und durchgeführt.


Brauchtum

Es seien hier – lediglich der Vollständigkeit halber – einige Belegstücke aus dem Brauchtum der Freimaurerei eingefügt.

„Ob nach Nord, nach West wir wallen
oder nach dem warmen Süd,
eine Heimat winkt uns allen,
wo das Licht im Osten glüht.“
(„Denk an den Tod“)

„Wo steht die Loge? Auf heiligem Grund, auf dem höchsten Hügel oder im tiefsten Tal oder im Tal Josaphat oder an anderen heiligen Orten – Wo finden Sie dieses Tal? – Im Gelobten Lande bei Jerusalem. – Wo da? – Nahe der beiden Spitzen eines hohen Berges. – Wie heißt dieser Berg? – Der Berg Sion. – Seine beiden Spitzen? – Die eine heißt Sion, die andere Moria. – Was stand auf dem Berge Sion? – Die Stadt Davids oder das königliche Schloß. – Was stand auf dem Berge Moria? – Der Tempel Salomos. – Hatte dieser Berg nicht mehr als zwei Spitzen? – Noch eine dritte, die von den beiden anderen mehr geschieden war. – Wie wird dieselbe genannt? – Der Berg Acra. – Welches Gebäude stand auf dieser dritten Spitze? – Dort war die Residenz israelitischen Fürsten und Könige nach der Rückkehr aus Babylon.“

(Bruder Bruno Fischer, I. Lehrlingskatechismus, S. 68/69.)

„Der Logenraum stellt die Welt dar. Eine richtig konstruierte Loge muß zwischen Ost und West gelegen sein und zwar aus drei Gründen: Erstens, weil die Sonne im Osten aufgeht und im Westen untergeht, zweitens, weil alle Bildung im Osten entstanden und nach Westen gegangen ist und drittens, weil die Stiftshütte in der Weise gelegen war.“

(Bruder Fischer, I. Lehrlingskatechismus, S. 125.)

„Der Meister steht im Osten, um die Loge zu eröffnen und die Arbeiten anzuordnen. Im Osten geht nicht nur das Tageslicht auf, vom Osten ist auch das geistige Licht, das Licht Kultur über die Erde gegangen.“

(Bruder Wanner, Des Maurers Wanderbuch, 1913, S. 222.)

„Wem widmen wir unsere geschmückte, mit Geräten und Kleinodien ausgestattete Loge im allgemeinen? – Dem König Salomo. – Warum? – Weil er der erste Großmeister war, der die Freimaurerei in gehörige Form brachte ....“

(Bruder Fischer, I. Lehrlingskatechismus, S. 89.)

„Der Stern ist im Gegensatz zum fünfeckigen Stern auf der Lehrlingstafel sechseckig, und der darin befindliche Buchstabe G wird in diesem Grade auf Geometrie gedeutet...... Der Buchstabe hat indes auch noch andere Bedeutungen, die höheren Graden vorbehalten sind.“

(Bruder Fischer, II. Gesellenkatechismus, S. 15/16.)

„In der Lehrart der Großen Landeslogen heißt es, das Losungswort (das nur beim Eintreten in die Meisterloge gegeben wird) sei Sch....h (Schiboleth) zum Gedächtnis der Gileaditen, welche sich von den Ephraimiten durch die rechte Aussprache dieses Wortes unterschieden, indem sie dasselbe nicht anders sprechen konnten als S....h.“

(Bruder Fischer, III. Meisterkatechismus, S. 28.)

„Was soll uns Johannes? Nichts anderes, als uns seinen friedsamen Namen leihen, damit wir unsere Feinde überrumpeln.“

(„Freimaurerzeitung“, Leipzig, Jahrg. 1875, S. 150.)

„In der Lehrart der Großen Landeslogen wird der Suchende nach Ablegung des Gelübdes zurück zum zweiten Aufseher geführt, der ihm das Siegel Salomos, das Siegel der Verschwiegenheit auf die Zunge drückt.... Das Siegel Salomos ist die dreieckige Platte der Kelle.... Darauf folgt die Lichterteilung, wobei alle Anwesenden den Suchenden die Degenspitze entgegenhalten.... Nunmehr wird der Suchende nach dem A. zurückgeleitet, wobei die symbolischer Vermischung seines Blutes mit dem Blute der Brüder stattfindet.“

(Bruder Fischer, I. Lehrlingskatechismus, S. 41.)


Bne-Brith-Orden (UOBB)
Die Gründung dieser Loge erfolgte im Jahre 1842 durch Henry Jones in Chicago, die erste europäische Loge wurde 1882 in Berlin durch den Kaufmann Fenchel eröffnet.

Die Loge zu den 3 Weltkugeln teilte über ihn mit:

„Der unabhängige Orden Bne-Brith ist eine Verbindung, der anzugehören keinem Mitgliede der deutschen Logen gestattet ist. Dieser Beschluß wurde 1887 auf dem Deutschen Großlogentage gefasst. Am 3. 6. 1906 wurde auf dem Frankfurter Großlogentage dieser Beschluß dahin geändert:

„Jede Großloge hat mit sich selbst auszumachen, ob sie den unabhängigen Orden Bne-Brith als geheime Gesellschaft betrachten will. In der Praxis ist es bei dem Beschluß von 1887 geblieben.“

Doch alle anderen Logen, weltweit, mussten Mitglieder des U.O.B.B. aufnehmen.
Die große Mutterloge des Eklektischen Freimaurerbundes in Frankfurt-Main beschloß, dass „...... freien Männern von gutem Rufe die Aufnahme in ihren Bund nicht verweigert werden kann, weil sie Mitglieder des U.O.B.B. sind.“

Nach dem Ausweis vom September 1925 bestand der U.O.B.B. in Deutschland aus 96 Logen mit 15 278 Brüdern.

Nachstehendes Verzeichnis damaliger Bne-Brith Brüder gibt ein Bild von der weltumspannenden Bedeutung dieser Loge:

Ballin, Rathenau (Loge 953 in Gladbach-Rheidt), Friedländer-Fould, Bleichröder, Katzenstein, Max und Paul Warburg. (Vortrag von Bruder Hensel).
Kurt Eisner (nach Bruder Heise).
Ernst Toller, Erich Mühsam, Gustav Landauer, Radek-Sobelsohn, Levine-Nissen, Max Levien, Tobias Axelrodt, Bela Kuhn (nach Wichtl).
Samuel Gompers (Präsident der amerikanischen Bruderschaft der Eisenbahner)
Itzig Tumultey (Geheimsekretär des Odd-Fellow-Br. Wilson), Bernhard Baruch (Direktor der amerikanischen Kriegsindustrie und Finanzberater Wilsons).
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Re: Das politische Ziel der Freimaurerei

Post  Manahuna on 09.04.11 10:38

Das politische Ziel der Freimaurerei

Die Freimaurerei ist ein Mittel zum Zweck. Der Zweck ist weltanschaulich die Neue Weltordnung zu erschaffen. Um dies zu erreichen, versucht man den Menschen z.B. die europäische Union schmackhaft zu machen, die sich vom Atlantik bis zum Ural erstrecken soll. Für diese Paneuropa-Union-Idee werben die Freimaurer schon seit fast hundert Jahren. Der am meisten in die Öffentlichkeit getretene Verfechter des Paneuropa-Gedankens war der österreichische Graf Nikolaus Coudenhove-Kalergi. Sein Vater war Graf Heinrich Coudenhove-Kalergi, der bedauerte, nicht vom anderem Volke zu sein. Seine Mutter war die Japanerin Aoyama, die ihn 1894 in Tokio gebar. Er verheiratete sich mit der Schauspielerin Ida Roland, geborene Klausner, die als Rednerin in der katholischen Aktion tätig war. 1922 trat er in die Wiener Loge „Humanitas“ und die Kapitelloge „Mozart“ in Wien ein. Der Freimaurer Edgar Herbst preiste ihn als den Führer der jungen Generation. In der in Stuttgart erscheinenden Freimaurerzeitung „Die Leuchte“ sang der Freimaurer Dr. Rackhorst sein Lob in den höchsten Tönen. Coudenhove-Kalergi gründete mit Hilfe der Logen die pan-europäische Union, die ihren Sitz bezeichnenderweise in der Wiener Hofburg, Marschallstiege, hatte. Leiter der deutschen Gruppe war der verflossene sozialdemokratische Reichstagspräsident Loebe, an die Spitze der österreichischen Gruppe trat der österreichische Bundeskanzler Dr. Seipel, Assiliierter des Jesuitenordens. Den Druck der Zeitung „Paneuropa“ übernahm die „Gesellschaft für graphische Industrie“ unter Leitung Herrn Rosenbaum „Loge Humanitas“ und Herrn Gróak „Loge Lessing“. Auch die amerikanischen Logen gründeten ein Hilfskomitee des Paneuropabundes. Unter den Mitgliedern waren der ehemalige amerikanische Botschafter Strauß und der Bankier Felix Warburg hervor. Der französische Freimaurer Herriot hielt in der Pariser Sorbonne gelehrte Vorlesungen über Paneuropa.

Über die paneuropäische Tätigkeit der Logen unterrichtet uns die damalige Wiener Freimaurerzeitung von 1923 in Nr. 9/10:

„Die Tätigkeit der Großloge und ihrer Logen ist in diesem Jahre eine besonders rege. Schon jetzt zeigt sich, welch glücklicher Gedanke es war, allen Logen ein gemeinsames Thema zum Studium aufzugeben, eine ganze Reihe interessanter Vorträge bildeten höchst beachtenswerte Beiträge zum Friedensproblem. Wohl der hervorragendste dieser Vorträge – die wundervollen Ausführungen des Bruder Coudenhove-Kalergi über die Nation als Kirche – wurde auch einem weiteren Kreise zugänglich gemacht. Auf Einladung des Bruders Großmeisters sprach der junge Gelehrte dessen Ideen schon viele Tausende begeisterter Anhänger haben, im überfüllten Saale des Konzerhauses zu einer andächtig lauschenden Menge von Angehörigen und Freunden unserer Brüder. Der große Beifall, den Bruder Coudenhove-Kalergi und die Veranstaltung fanden, wird die Großloge wohl ermuntern, auf diesem Wege fortzuschreiten.“

Der ehemalige Freimaurer im 33. Grad Dr. Konrad Lerich berichtet im „Tempel der Freimaurerei“ Seite 33:

„Es wird über die Forderung der Paneuropa-Bewegung diskutiert, es werden die dazu nötigen Schritte beschlossen und einzelne Brüder, je nach ihren Fähigkeiten und Ingerenzen mit den Detail-Aufgaben betraut, deren Durchführung in beiden Grundgesetzen Gehorsam und Verschwiegenheit unterworfen ist. Vom „Kapitel Mozart im Tale von Wien“, das vom Suprême Conseil pour la France eingesetzt wurde, war seinerzeit die pan-europäische Idee ausgegangen, da der Urheber dieser Bewegung Graf Coudenhove-Kalergi Mitglied der österreichischen Hochgrade war. Das Kreuz, welches das Wahrzeichen der Paneuropa-Vereinigung in seinem Kreisfelde zeigt, ist in der Symbolik des Rosenkreuzer-Kapitels vorgebildet.“

Die Kongresse des Paneuropa-Bundes wurden stets in sehr feierlichem Rahmen gehalten:

„Ein blauer Vorhang mit der goldenen Erdkugel und dem roten Kreuzband darüber fiel über eine Szenerie, auf der sich Deutsche und Franzosen umarmten, es gab Tränen, Küsse; das große Versöhnungsfest, das einige Tage vorher gefeiert war, konnte in dieser Aufmachung wiederholt werden......“

So schildert Dr. Theil, Hauptschriftleiter des Siebenbürgisch-Deutschen Tageblattes, den ersten Paneuropa-Kongreß in Wien 1926.
Gold und Blau sind Logenfarben, die den Sänger des Liederbuches für „Royal York“ 1910 auf Seite 63 begeistern:

„Den Gold und Azur schmücken in dieser Feierstund, ihn, der mit Kraft und Weisheit regieret unseren Bund .... hoch lebe unser Meister und hoch die Maurerei.“


Der zweite paneuropäische Kongreß, der im Oktober 1927 unter der Leitung des freimaurerischen Außenministers Dr. Gustav Stresemann stand, zeigt die paneuropäischen Wirtschaftspläne. Er umfasst in seiner Tagesordnung:


„1. Rationalisierung und Kartellisierung der europäischen Industrie (d.h. Auflösung der nationalen Wirtschaft wie sie z.B. von dem Freimaurer Walter Rathenau in Deutschland bald nach dem ersten Weltkriege im sogenannten Loucheurplan für die Stahl- und Kohlenindustrie Deutschlands und Frankreichs in Angriff genommen war).

2. Übergang der europäischen Landwirtschaft zu intensiver und qualitativ höherer Bearbeitung unter Beteiligung des internationalen Kapitals. (D.h. Wiederauslieferung der deutschen Bauern an die Hochfinanz).

3. Systematische Überführung der europäischen industriellen Reservearmee in die reichen, gesunden, aber an Arbeitskräften armen südamerikanischen Staaten. (D.h. Loslösung des ohne seine Schuld erwerbslos gewordenen deutschen Arbeiters aus Familie und Volk, aus Heimat und Vaterland und seine Überführung in die Heimatlosigkeit).“



Das „gemeinsame Thema“ findet nach der Denkschrift des Freimaurers Briand über die „Vereinigten Staaten Europas“ (17.5.1930), die er im Auftrage von 27 Staaten für den Völkerbund und nach der Zustimmung der deutschen Reichsregierung vom 15.7.1930 schrieb, festere Gestalt in der Sitzung der Großen Loge von Paris im September 1933:

„Den Logen werden folgende Probleme zum genauen Studium vorgelegt:
Welche Maßnahmen der internationalen Solidarität haben wir zu ergreifen, um die Lebenskraft der freimaurerischen Kräfte, die bis in ihr Mark durch den Radikalismus gewisser Parteien oder den Despotismus gewisser Regierungen bedroht sind, zu retten und zu stärken.
Die Hauptthemen befassen sich mit Paneuropa


a) politisch: Wäre es nicht ersprießlich zu prüfen, welche gemeinsamen politischen Gesichtspunkte zwischen den wichtigsten Völkern schon bestehen, und zu sehen, was man ohne unnütze Reibungen noch hinzufügen könnte (parlamentarische Vertretungen, Abstimmungsmethoden, Ministerwahlen usw.) Ist es möglich, die Völker- und Sprachenvorurteile zu bekämpfen?

b) wirtschaftlich: Es wäre interessant, die Produktion Europas (die landwirtschaftliche, industrielle, bergbauliche, kaufmännische, seehandelsmäßige usw.) zu studieren und dann zu schematisieren. Ebenso den großen Verlauf des Güteraustausches und des Konsums zu studieren, die Rückwirkungen der verschiedenen Zollsysteme auf das wirtschaftliche Elend Europas aufzuzeigen .... Würde eine Aufhebung der Zollschranken nicht auch eine psychologische Befriedung der Gemüter bewirken, wenn eine solche Maßnahme auch im einzelnen die nationale Verteidigungskraft einzelner Völker berühren würde?

c) kulturell (Unterricht): Kann man die Schaffung einer großen internationalen Kommission erreichen, die sich aus Mitgliedern des Unterrichts aller 3 Grade (Volks-, Mittel- und Hochschulen) und der Familienväter zusammensetzt und die beauftragt werden könnte, vor allem einen Plan des Volksschulunterrichts, dann Mittel- und endlich Hochschulunterrichts auszuarbeiten, aus dem die partikularistischen und nationalistischen Voreingenommenheiten verbannt werden können? Zudem welche Methoden wären anzuwenden, um von den verantwortlichen Mächten in jeder Nation ein Erziehungs- und Unterrichtssystem zu erlangen, das in Übereinstimmung mit den pazifistischen Wünschen jedes Volkes steht.“



Auf die Frage, wie es im Kriege mit solcher Wirtschaftsverflechtung bestellt sein würde, erhielt man die Antwort: In Paneuropa ist ein Krieg unmöglich, denn die letzte Ursache der Kriege ist die Verschiedenartigkeit der Völker. Man muß also zur Wirtschaftseinheit Europas auch eine einheitliche Bevölkerung schaffen. Dies forderte auch Coudenhove-Kalergi.

Für Paneuropa wurde auch eine einheitliche Sprache vorbereitet, denn der am 30.8.1913 in Bern gegründete freimaurerische „Weltbund“ erklärte das vom Russen Lazarus Zamenhof verfertigte Esperanto zu seiner Sprache.

Paneuropa bedeutet also die Auslöschung der nationalen Wirtschaft zugunsten des internationalen Konzerns und die Auflösung der Völker und deren Kulturen. Das ist Paneuropa!

Doch die freimaurerische Idee greift über Europa hinaus. Paneuropa ist nicht das letzte Ziel. Über dieses unterrichten uns folgende Stimmen:

„Wir sind auch Verfechter der Interessen der Menschheit, die Verbrüderung der Völker Europas schwebt auch uns als Ideal vor, und wir wären die ersten, die der Beseitigung der Grenzen der Vereinigten Staaten Europas zustimmen, zu einer allgemeinen Republik.“

(Revue masonnique 1908, S. 137.)

"Die Freimaurerei wird ihr Ende erlangt haben, wenn es dahin gekommen sein wird, daß es keine Parteien irgendwelcher Art unter den Menschen mehr geben wird, wenn Ein Hirt sein wird und Eine Herde; dann wird der Bund der Freimaurer aufgehen in die Menschheit. Der Bund der Freimaurer hat eine gewaltige Kraft, die zunimmt von Jahr zu Jahr, bis zur Allmacht geworden ...."

(Bruder Oswald Marbach. „Agenda B“, Ritual und Material für Beförderungs- und Unterrichtslogen im Gesellengrade. Verlag Bruder Bruno Zechel, Leipzig 1894, S. 22.)

„Seit 40 Jahren ist es der Traum meines Lebens gewesen, durch gemeinsame brüderliche Arbeit nicht nur die Freimaurerei, sondern die Demokratien im allgemeinen zu vereinigen, um sich gegenseitig zu verstehen und eines Tages die Weltrepublik ins Leben zu rufen.“

(„Wiener Freimaurerzeitung“ IV, 6/7, S. 8.)

„Wir proklamieren die Weltrepublik, die Niederlegung der Grenzen, die Existenz eines einzigen Gesetzes: Menschenrechte, welches unsere glorreichen Vorfahren von der Großen Revolution verkündeten.“

(Lozano, spanischer Freimaurer auf dem Weltkongreß in Rom 1914.)

„Der Tag wird kommen, an welchem bei allen Völkern, die weder ein 18. Jahrhundert noch ein 1789 hatten, die Monarchien und Religionen zusammenstürzen. Dieser Tag ist nicht mehr fern. Das ist der Tag, den wir erwarten.... Dann werden alle Großlogen und alle Großoriente der ganzen Welt sich in einer allgemeinen Verbrüderung zusammenfinden. Die Spaltungen und die Landesgrenzen, durch welche die Freimaurerei getrennt ist, werden dann verschwunden sein, das ist das glanzvolle Zukunftsideal, das uns vorschwebt. Unsere Sache ist es, den Tag der allgemeinen Verbrüderung zu beschleunigen.“

(Congres mac. Internationale du Centenaire, Paris 1889, S. 147, nach Freymann a.a.O., S. 15.)


So heißt denn folgerichtig der Trinspruch des Präsidenten des Grand Orient 1923 :

„Auf das Wohl der französischen Republik, der Tochter der französischen Freimaurerei, auf das Wohl der Weltrepublik von morgen, der Tochter des Weltfreimaurertums.“

(Convent des Großen Orients 1923, S. 403.)

Damit ist nach dem eigenen Eingeständnis der Freimaurerei und mit ihren eigenen Worten das große politische Ziel festgelegt:

Die Weltrepublik! (THE NEW WOLRD ORDER)

Aber die Erreichung dieses Zieles dürfte nicht ganz leicht sein, denn noch sind ja die Völker in ihrer Eigenart da und durchaus nicht bereit, zugunsten dieses Freimaurertraums zu verschwinden. Darum ist der Weg zur Weltrepublik nicht friedlich, er führt durch Blut und Tränen, durch Not und Tod und bitterstes Elend hindurch: Er heißt:

Die Weltrevolution!

Sie verkündet das Bulletin der Großen Loge von Frankreich 1922:

„Die Freimaurerei wird diese größte Revolution, die Weltrevolution zustande bringen“.

Und der Großorient von Frankreich verkündet (nach Poncin S.33) in seinem Einladungsschreiben zur Internationalen Freimaurerei-Tagung am 16. und 17.Juli 1889:

„Die Freimaurerei, die die Revolution von 1789 vorbereitete, hat die Pflicht, ihr Werk fortzusetzen. Die augenblickliche Volksstimmung drängt dazu!“

„Der treibende Gedanke ist in allen Fällen auf Umsturz und Vernichtung gerichtet, weil nur auf den Trümmern der bestehenden Zustände sich die Macht dieses großen Geheimbundes erheben kann.“

(Bruder Freymann, „Auf den Pfaden der internationalen Freimaurerei“, S.4.)

Weltrepublik und Weltrevolution! Genau so klang es auch aus dem Kominternkongreß in Moskau als Ziel des Bolschewismus. Das Geheimnis Beider, der Freimaurer und des Bolschewismus, der nie wirklich untergegangen ist, ist eben das Gleiche. Radek Sobelsohn

(Mitglied des Großen Orients von Frankreich) wurde im Sommer 1935 beauftragt, in Russland die Freimaurerlogen wieder aufzuziehen.

„Wir sind Verschwörer! Wir verschwören uns jeden Tag gegen die bestehende Gesellschaftsordnung. Zögern wir nicht, unsere zerstörenden Kräfte bis zum Übermaß zu gebrauchen. .... Wir haben nicht zu fragen, was wir an der Stelle des Zerstörten zu setzen haben.“

(Aus der Feder des Freimaurers Maeterlinck in der Freimaurerzeitung „Der Zirkel“ 1898, S. 65.)

Hören wir noch folgende Stimmen über die Verbindung von Freimaurerei und Bolschewismus:

„Wir können nur durch den Klassenkampf zu den Zuständen gelangen, wie sie die Freimaurerei anstrebt.“

(„Zirkel“ Nr. 37 vom 6. Februar 1907, S. 323.)

„Unser Endziele sind der Kosmopolitismus, der Atheismus und der Kommunismus.“

(„A Szabadkömüvesség Bünei, S.73.)

Aus der gleichen Quelle lesen wir:

„Die Verbindung mit der sozialkommunistischen Partei muß aufgenommen werden, da deren Ziele sich mit den revolutionären der Freimaurerei decken. Die ungarische Freimaurerei hat mit allen revolutionären Organisationen Verbindung und muß sich in Identität mit dem Weltproletariat stellen.“

Kein Wunder, dass Karl Marx am 17. Februar 1845 Mitglied der anarchistischen Loge „Le Sozialist“ in Brüssel und Kürbis-Kerenski Bruder des 30. Grades des Großorients von Frankreich wurde.
Der weltanschaulichen und der Personengleichheit entsprach denn auch die förmliche Verbindung:

„Die Logen (Frankreichs) fordern die Wiederaufnahme der Beziehungen mit den Sowjets.“

(Amtlicher Bericht der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland, Oktober 1922, S. 286.)

Darum ist auch nach den Worten des Freimaurers Freymann in „Auf den Pfaden der internationalen Freimaurerei“ 1917,
S. 40 (Amtliches Mecklenburgisches Logenblatt) „der Anarchist und Revolutionär Lenin der konsequente Vertreter der politischen Ideale der internationalen Freimaurerei in Russland.“

Und in Trotzkis Tagebüchern lesen wir:

„Ein Schreibheft von mehreren hundert Seiten eng beschrieben, war fast ganz ausgefüllt von meinen Notizen über die Freimaurerei, ihre Ursprünge und ihre Entwicklung in den verschiedenen Ländern Europas. - ..... in Süddeutschland nahm die Freimaurerei offen revolutionären Charakter an. Sie (die Freimaurer) selbst verfolgten dabei nicht das Ziel, ein neues Gebäude zu errichten, sondern nur in das schon bestehende Parlaments- oder Ministeriumgebäude einzudringen. .... Mein Studium der Freimaurerei hat mir genügend Waffen in die Hand gegeben, um die dienenden Funktionen der Ideen im geschichtlichen Prozeß zu verstehen.... So seltsam das auch scheinen mag, wurde die Geschichte der Freimaurerei die letzte Brücke, die nicht zum Marxismus führte.“

„Vernichtet den Feind, wer es auch sei, vernichtet die Machthaber durch üble Nachrede und Verleumdung. Aber vor allem, vernichtet ihn schon im Laufe seiner jugendlichen Entwicklung. An die Jugend muß man sich heranmachen, sie muß man verführen, sie müssen wir, ohne dass sie etwas ahnt, unter der Fahne der geheimen Bünde schulen. Um allmählich, aber sicher auf diesem gefahrvollen Wege vorwärts zu kommen, sind vor allem zwei Dinge von unbedingter Notwendigkeit. Man muß unschuldig scheinen wie die Tauben, aber klug sein wie die Schlangen. Eure Väter, eure Kinder und selbst eure Frauen dürfen niemals das Geheimnis erfahren, das ihr im Busen tragt, und wenn es euch beliebt, häufig zur Beichte zu gehen, um das forschende Auge des Glaubensrichters besser täuschen zu können, so seid ihr mit vollem Recht befugt, gänzliches Stillschweigen zu bewahren.“

(Ständige geheime Anweisung an die Mitglieder der „Hohen Venta“ in Italien nach Poncins „Hinter den Kulissen der Revolution“, S. 98)

In einer Logensitzung, die die dem Groß-Orient von Frankreich angehörende Loge „Internationale“ im Tempel Nr. 2 in der rue Cadet 16 unter dem Vorsitz des Freimaurers Caron veranstaltete, erklärte der Sprecher, Bruder Rousseau, zynisch:

„Wir befinden uns in einer vollkommen revolutionären Periode. Das Programm der Volksfront ist weit überschritten. Die Streiks sind ausgebrochen, um die Hände der Regierung zu stärken. Wenn die Regierung sich auch vor allem als Volksfront-Regierung ausgibt, so werden die marxistischen Gewerkschaften sie vor eine vollzogene revolutionäre Tatsache stellen. Der Schein ist dadurch für die Regierung gerettet.“

„Wir, mein teurer Nubio, wir allein können die Aufmerksamkeit der Welt erregen. Dem Katholizismus ist noch weniger bang als dem Monarchen vor dem spitzigen Dolche. Aber diese beiden Grundlagen der sozialen Ordnung (Kirche und Monarchie) können unter der erdrückenden Last der Korruption fallen. Ermüden wir also nie, die Menschen zu entsittlichen. Tertullian sagt mit Recht, dass das Blut der Märtyrer ein Same neuer Christen sei. Nun aber ist es in unseren Aktionslogen fest beschlossen, dass wir keine Christen mehr wollen. Also lasst uns keine Märtyrer machen, sondern das Laster in den Volksmassen generalisieren. Sie müssen das Laster mit allen 5 Sinnen einatmen, in sich hineintrinken, sich damit voll sättigen. Die Welt ist immer bereit, obszöne und schlüpfrige Lehren aufzunehmen. Machet erst die Herzen lasterhaft und ihr werdet keine Katholiken mehr haben. Der beste Dolch zur Ermordung der Kirche, der beste Stoß in ihr Herz ist die Entsittlichung. Also ans Werk!“

(„Schweizerbanner“, IV. Jahrgang, Nr. 5, Zürich, den 1.3.1929.)

Eine weiterer Schritt zur „Weltrepublik“ war die Errichtung des Völkerbundes, heute als Vereinte Nationen bekannt.
Das diese Organisationen Gründungen der Freimaurerei sind, geben sie selber zu.

Der Freimaurer Lennhof-Loewy schrieb in der „Wiener Freimaurerzeitung“ 1927 Nr. 6:

„Gewiß, in einem Punkte haben die Leute, die Zusammenhänge zwischen Freimaurerei und Völkerbund vermuten, Recht. Der Völkerbund als solcher ist freimaurerischer Konzeption entsprungen..... Das ist ein Aktivum der Freimaurerei, auf das sie stolz sein darf.“

„Die Frage des Völkerbundes (heute Vereinte Nationen) ist nicht nur eine politische, sondern letzten Endes auch eine ethische, eine Erziehungsfrage, an der die Freimaurer aller Länder mitarbeiten müssten. Geboren aus dem Geiste unseres Menschheitsbundes, ist sie in ihren letzten Folgerungen die Verwirklichung unserer Ideale und daher ist niemand berufener, die Menschen zu diesem Bunde zu erziehen, diesem ethischen Pazifismus Wegweiser und Führer zu sein, als das universelle Freimaurertum, das zu solcher Arbeit sich geschlossen die Hand reichen muß.“

(„Leuchte“ Dezember 1918.)

Der Weltkongreß 1926 in Belgrad, der unter Teilnahme von Bruder Müffelmann an dem Tage stattfand, an dem der Freimaurer Stresemann in den Völkerbundspalast einzieht, befiehlt:

„Der Begriff „Vaterland“ ist veraltet. Er muß durch „Weltvaterland“ ersetzt werden, das von einem Organ in der Art des Völkerbundes zu regieren ist. Der heutige Völkerbund besteht fast ausschließlich aus Brüdern, also Freimaurern, die es begreifen, dass der Nationalismus sich überlebt hat.“

Man erkennt,

„..... dass es nur auf dem Wege über solchen Pazifismus auch im Leben der Völker einst zur Vereinigung aller Vaterländer und hoffentlich auch zu den heute noch traumhaften Vereinigten Staaten Europas und der Welt kommen werde.“

(Richtlinien für das maurerische Leben auf der Jahresversammlung am 30. Mai 1923.

„Wiener Freimaurerzeitung“ Nr. 5, S. 3ff.)

Wie der Übergang vom Völkerbund über Pan-Europa zur Weltrepublik sich vollziehen soll, verrät uns der Beschluß des Großen Orients vom September 1925:

„1. Der Völkerbund eine Vorstufe Pan-Europas und ein Bund der Völker.

2. Die Delegierten des Völkerbundes von den Parlamenten und wirtschaftlichen Vereinigungen gewählt und nicht von den Regierungen ernannt.

3. Der Völkerbund die Befugnis, die bewaffneten Kräfte der Staaten anzufordern.

4. Die Beschlüsse des Völkerbundes als Staatsgesetze ohne Besprechung in den gesetzgebenden Körperschaften durchzuführen.

5. ......

6. Eine internationale Verfassung zu schaffen, dem Völkerbunde gesetzgebende, ausführende und richterliche Gewalt zugesprochen.“


(Sig. Veri IV 1086.)
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