Dream Warrior

Show + Schau hin

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Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 16:07

An dieser Stelle möchte ich auf einen Künstler aufmerksam machen, der Vision, kosmisches Bewusstsein, Spiritualität und TiefenSichtweisen zu einer KunstForm formt, die mich zutiefst berührt und inspiriert. Seine EinBlicke, die er vor allem in Bildern dem Betrachter präsentiert, können im Betrachter TiefenWirkungen erzielen, die in Verbindung mit Erkenntnissen und Meditation zu einem wirklich sehr tiefen Verständnis von Leben und Wirklichkeit führen können, meines Erachtens auch führen werden.

Viel Freude damit und ein sanftes Hineingleiten in eine 'andere' Welt, die Teil von uns ist.


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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 16:19




www.silent-light.de

Das Werk von Stefan Laug umfasst Lichtarbeit auf besonderer Art.
Ein tieferes Eintauchen in seine Arbeiten inspirieren den Menschen,
im Einklang mit sich und der Welt ZU SEIN.

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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 16:21



http://www.taenze-ndl.de/


An der Pforte zu dieser schönen Idee begegnen uns folgende Worte:

Seit Anbeginn der Zeit ist es Menschen ein tiefes Bedürfnis, gemeinsam zu singen, zu musizieren und zu tanzen. Alle Kulturen haben ihre Lieder und Geschichten, Feste, heilige Tänze und Gebete hervorgebracht.
Die "Tänze des Universellen Friedens" sind Teil dieser zeitlosen Tradition des Heiligen Tanzes. Sie sind ein freudiger, multikultureller Weg, um in uns und anderen das Herz zu berühren. Bei den Tänzen verwenden wir heilige Worte - auch Mantren genannt - Gesänge, Musik und Bewegungen aus den vielen Traditionen dieser Erde und wirken dadurch für den Frieden und die Integration Einzelner und Gruppen. Bei den Tänzen suchen wir vergeblich nach Darstellern und Publikum: Wir alle formen den Kreis gemeinsam!
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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 16:24

Wunderschöne Foto-Galerien.
Eine Reise nach Lateinamerika.




http://www.latinfotoguide.com

Eine schöne Reise!
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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 16:27




http://www.shamaya.at/

Maya-Bilder
Mandalas
freie Werke
Aurabilder
Gedichte
SalbenRezepte
Geschichten

von Helga Brunner
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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 16:31

Ulrich Schaffer hat mich schon oft mit seinen Texten sehr tief berührt.
Besonders sein Werk
Visions...Gedanken für eine neue Welt
möchte in diesem Zusammenhang
Dir, liebe/r Wander/in
ans Herz legen.
Aus diesem Grund möchte ich diesen Künstler hier den Augen des Seelenwanderers vorstellen.

Er ist Fotograf und kombiniert seine Bilder mit wunderschönen Texten,
die das SeelenHerz öffnen und Hoffnung und Trost vermitteln.



http://www.ulrich-schaffer.com

Unmittelbar vor uns

Unmittelbar vor uns und in unsichtbaren
- nicht an fernen Orten
und nicht in einer anderen Zeit -
liegt eine neue Welt, die erreichbar ist.

Aufmerksamkeit entdeckt sie,
Hoffnung führt sie herbei,
Liebe gibt ihr Gestalt.

Wir brauchen Augen, die Wunder sehen können,
ein Herz, das an Verwandlung glaubt,
und den entschiedenen Glauben,
dass Leben der Plan für diesen Planeten ist,
nicht Tod.

Der Weg dorthin
beginnt in deinem und meinem Leben.

Es ist Zeit, ihn zu wagen

von Ulrich Schaffer
entnommen aus: Visions...Gedanken für eine neue Welt, Seite 7

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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 16:34

Ein Künstler der besonderen ART! Vielseitig im Gestalten.

Schriftsteller, Lyriker, Musiker, Liedermacher, Sänger und Grafiker in einem.

http://www.barth-engelbart.de.vu/


Zu seiner Person gibt es auch bei wikipedia noch einen Eintrag:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Barth-Engelbart


Ein WortWerk von ihm:



Ich-ehr Mühsam


War dereinst ein Revoluzzer
feierabends Bildschirmputzer
zeigte wie man revoluzzt
und dabei noch Bildschirm putzt

Während andre demonstrieren
(hunger-)streiken, mahnwachfrieren
sitzt er vor dem blauen Schirm
und macht Jagd auf Spam und Virn

denkt, wer würde demonstrieren
hausbesetzen und studieren
wenn er sich im internet
nicht vorher informieren tät

Und weil tausend Bildschirmpfleger
Spamvertilger, Virenjäger
Arbeitsspeicher, feste Platten
fest unter Kontrolle hatten

konnte indy mob'lisieren
und Millionen demonstrieren
wie es der Bewegung nutzt
wenn man abends Bildschirm putzt

Manchmal sind die Bildschirmstürmer
wie die Viren und die Würmer
drum hält, bevor ihn einer stürmt
er seinen Bildschirm abgeschirmt
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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 16:38

www.randbild.de

...randbild-pressefoto informiert aktuell mit Fotoberichten - nicht nur aus Lüchow-Dannenberg- zu politischen und kulturellen Ereignissen. Von Castor bis Globalisierung, von Kabarett bis Jugendtheater.

...randbild steht für kritische Pressefotografie.

...randbild bietet aktuelle Berichterstattung zu besonderen Themenbereichen.

...randbild bietet darüberhinaus Fotoreportagen aus Osteuropa und Vorderasien (Schwerpunkt Kaukasus).

...randbild arbeitet seit September 1999.
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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 16:46

Willkommen bei Umbruch-Bildarchiv!



http://www.umbruch-bildarchiv.de/

Hier findet ihr Fotos und Videos zu sozialen, kulturellen und politischen Brennpunkten.
Das Thema der Woche und die Ereignisseite events reagieren auf aktuelle Geschehnisse.
Die Bilderseiten sind von jedem Ort erreichbar und können auch von Euch mitgestaltet werden.

Das Bildarchiv beherbergt rund 30000 Fotos und ermöglicht einen Rückblick bis ins Jahr 1988.
Einen Teil der Bilder könnt ihr auf diesen Seiten sehen. Bei Interesse an weiteren Fotos oder
an einer Themenmappe sendet bitte hier eine Anfrage oder kommt vorbei.
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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 16:49



http://www.grips-theater.de/

Das Wort GRIPS bedeutet in der norddeutschen Umgangssprache vor allem
"schnelle Auffassungsgabe", "wacher Verstand". GRIPS ist Vernunft mit Witz;
es ist Denken, das Spaß macht.

GRIPS ist auch der Name, den wir unserem Theater gegeben haben.
Es begann, angeregt durch die Studentenbewegung, mit einem für (West-)Deutschland
völlig neuen, nämlich in der Gegenwart spielenden, realistischen Theater für Kinder.
Nach Jahren der Anfeindung durch Kritiker und konservative Politiker setzte es sich auf
den deutschen Bühnen durch, ist heute international verbreitet und gilt als
das berühmteste Kinder- und Jugendtheater der Welt.
Heute spielt das GRIPS Theater gleichermaßen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 18:21








Eingang zum virtuellen Nicholas Roerich-Museum mit vielen Berglandschaften:

http://www.roerich.ru/index.php?l=ger&r=1024


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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 18:58




http://www.regina-rau.de/

Eine wirklich sehr schöne und tiefergehende Seite.
Mit vielen bunten Themen:

* Gedichte, Prosa, Geschichten
* Gemälde
* Zeichnungen
* das Buch "Der Wille des Menschen"
* spannendes TÜRKEI-Foto-Album
* Themenseiten
* Gedichte bekannter Schriftsteller
* Zitate großer Leute, Spiele zur Entspannung
* schöne Animationen


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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 19:09



Kultur

Kultur ist das Betriebssystem des Menschen, ohne Kultur ist der Mensch wie ein Rechner ohne User. Wir leben in sehr berechnenden Zeiten, alles wird darauf hin überprüft, ob es sich rechnet, auch Kultur. Kultur im 21.Jahrhundert ist vor allem Kulturbetrieb. Ein Betrieb, der ständig danach trachtet, Mitarbeiter zu entlassen, um zeitgleich die Produktion hochzufahren. Dieses Hochfahren ist die eigentliche Hochkultur unserer Kultur. Popkultur, Shopkultur, das Streben nach dem größten, gemeinsamen Markt. Quotenkultur. Was heute zählt ist das Wissen über die Beschaffenheit der Masse, die Masse ist träge, Kultur für die Masse ist schwer zu ertragen. Wenn wir heute etwas über die Masse und damit über uns selber als Individuen wissen wollen, lassen wir Kundenprofile erstellen. Immer noch Jäger und Sammler, getarnt als Käufer – Verkäufer. Gefischt wird heute mit dem Internetz. Unsere Kultur, die digitale Kultur, dient nicht mehr dem Einzelnen das Leben zu begreifen, sondern zunehmend dem Staat UNS in den Griff zu bekommen. Wo man hin kommt, Überwachungskameras. Orwell war ein Optimist, ihm wäre das Lachen längst vergangen. Wir haben vorgesorgt, Comedy ist King. Formatiert halten wir unsere Kultur in Form, am laufenden Band mit Lachen, das vom Band kommt. Kultur diente dem Menschen mal dazu, der Natur eine Antwort entgegenzuhalten, eine Antwort auf eine Frage, die die Natur so nie gestellt hatte: Warum. Warum ist out. Warum ist analog. In ist digital. In ist, wer drin ist. Auf der Höhe der Zeit. Willkommen im Neanderdigital: jede Null kann es heute zur Nummer Eins bringen, es reicht Dauerpräsenz. Im Bild sein hat Gebildetsein ersetzt. Heute gilt: wir erfahren nichts mehr selber, wir lassen erfahren. Wissen ist längst Ware – Massenware, hergestellt von Massenmedien. Unsere Kultur kann man mit unseren Autos vergleichen: sie werden immer komplizierter, sie werden immer schneller, sie stehen immer häufiger im Stau, sehen alle irgendwie gleich aus und produzieren ganz nebenbei heiße Luft. Wir sind zu Beifahrern in unserem eigenen Leben verkommen. Naiv? Ja! Aber mit Navi. Fritz fragte die letzten Wochen immer wieder: Was ist Kultur - für euch? Damit war klar, dass Fritz Kultur als etwas rein Menschliches deklariert, aber ist Kultur wirklich rein menschlich? Wenn ja, was ist dann Evolution? Die Kultur der Natur ist das Entstehen der Arten, der Irrtum unserer Art ist schon sprachlich erkennbar. Der Mensch glaubt ernsthaft, aus der Natur hervorgegangen zu sein, tatsächlich ist er von ihr eingekreist. Der maximale Abstand, den der Mensch von der Natur erreichen kann ist der Abstand Kopf – Erde, einigen wir uns auf durchschnittlich 1,80 m. Aber auch wenn wir aufrecht gehen, ist unsere Kultur doch in Wahrheit latent auf Forschperspektive. Das zeigt sich immer dann, wenn irgendwo ein Krieg ausbricht. Kaum ein paar Wochen vom Hauptserver Kultur, der Zivilisation, abgekoppelt, mutiert das Kulturwesen Mensch zum Brutalsten aller Geschöpfe. Der Mensch, das Projekt K geht K.O., schon in der ersten Runde. Unsere Arroganz basiert auf der Annahme, dass wir inzwischen so viel wissen, dass wir nicht mehr wissen müssen, woher dieses Wissen stammt. Wir haben begonnen unser Wissen auszulagern – im großen Stil. Stil war mal Haltung, Kultur war mal Geisteshaltung, die man bitteschön mitzubringen hatte. Das Kulturvolk heute kocht nach Rezept, es kocht Rezepte nach. Was fehlt, ist eigener Geschmack. Um der drohenden Geschmacklosigkeit vorzubeugen, produziert unsere Kultur Werbung als Geschmacksverstärker. Werbung ist heute Kunst, Werbung ist Kultur. Die Kunst bei jeglicher Kultur ist, nie aus den Augen zu verlieren, dass Kultur künstlich bleibt. Wer Kultur in die freie Wildbahn aussetzt, wird Zeuge, wie erst sie und dann er eingeht. Wir glauben, dass die Art wie wir heute Kultur produzieren und vermarkten, dazu beiträgt, uns mit ihr unsterblich zu machen. Masse statt Klasse, das Resultat ist in Wahrheit massenhaftes Eingehen von Subkultur, ein Artensterben, das Sterben von Art. Was haben eine Grungeband aus Potsdam, Stuttgart, Seattle oder Schottland gemeinsam? Sie klingen alle gleich. Sie sehen alle gleich aus. Sie beziehen sich alle auf die gleichen vorher begradigten Einflüsse. Formatiert, sauber, abgepackt, durchschaubar wie - Handgepäck. Kulturbeutel, gebeutelte Kultur. Es beginnt immer gleich mit dem Verlust von kulturellen Nischen, die Freiheit sich abzuschotten existiert für Kulturen heute nur noch in Ausnahmefällen. Es gibt praktisch keine Ecke mehr, die nicht von der Mainstreamkultur konterminiert und damit platt gemacht wird. Monokultur, getarnt als Dolby Surround. Die Kultur des Homo-TV-Junkies neigt dazu, einen immer kleineren Teil der Gegenwart als das große Ganze anzustarren. Vorhersehbar wie die Cover von TV-Zeitschriften konsumieren wir permanent Ausschnittvergrößerungen, das große Ganze haben wir – im sogenannten Informationszeitalter längst aus den Augen verloren. Wir wissen jede Belanglosigkeit über die letzten 48 Stunden, aber nur das Nötigste über die letzten 350 Jahre. Unser Horizont wurde datenreduziert. Kultur ist heute google, eine Suchmaschine, die auf alles eine Antwort hat, aber keine einzige Frage stellt. Kultur fängt mit Fragen an. Die Fragen in unserer Gesellschaft sind derart belanglos, dass wir sie als Quiz verpackt durch Günther Jauch stellen lassen können. „Wer wird Millionär?“ interessiert uns mehr als „Wer wird überleben?“ Dabei ist Kultur nur ein anderes Wort für überleben. Kult, kultische Gegenstände sind nichts anderes als ein Datenspeicher, der überlebt hat. Unsere Vorfahren waren eben nicht nur primitive Jäger, sie waren auch vorausschauende Sammler, selber. Mit dem Selbersammeln haben wir lange aufgehört, dabei sein ist alles, alles sein lassen ist die Realität. Mitmachen hat unsere Kultur durch zugucken ersetzt, wir sind von Erzeugern von Kultur zu Zeugen von Kultur geworden. 20.000 Songs auf dem iPod, aber kein Lied auf den Lippen. MPdreist sind wir alle Kulturvernichter. Wir zerstören durch Unterlassung. Kultur dient heute nur noch der Unterhaltung, miteinander gesprochen wird dabei nur noch in Ausnahmefällen. Sprache als DIE Basis der menschlichen Kultur wurde auf SMS-Länge zusammengeschrumpft, 160 Zeichen müssen reichen. Schon morgen gibt es das gesamte Kulturangebot auf einem einzigen Gerät. Ein Gerät! Für immer Dasselbe. Christiansen ist Jack Bauer ist MC Donalds ist Madonna ist Kult. In der Politik haben wir das schon: was verharmlosend die bürgerliche Mitte heißt, ist in Wirklichkeit Mittelmaß. Eine Hochkultur zeichnete sich bisher immer auch dadurch aus, dass sie den Aufstand nicht nur probte, sondern dass sie auch aufstand, zum Beispiel für kulturelle Minderheiten, dass sie demonstriert. Demokratie. Der Gedanke dahinter war die Überzeugung, dass zwar alle Menschen irgendwie gleich sind, aber deshalb noch lange nicht die gleichen Rechte genießen. Die Würde des Menschen ist eben nicht unantastbar. Ein Kulturvolk wie die Deutschen haben darin reichlich Erfahrung, waren mal Marktführer für Unkultur. Wer aber geht in unserer Kultur noch auf die Straße, wenn es Kulturen an den Kragen geht? Nicht dass die Straße nicht beliebt wäre, wir haben die Love Parade, wir haben den Berlin-Marathon – Brot und Spiele-Kultur. Die Frage nach der Uhr in Kultur darf gestellt werden, aber in Realtime. Zeit braucht Raum, okay, aber wir, wir räumen die Kulturräume. Die Zeit an sich läuft in unserer Kultur ein und wir, wir laufen aus. In 50 Jahren wird unsere Kultur den Hafen, von dem sie losfuhr, vergessen haben. Nachfahren ohne Vorfahren, schlichtes Sein statt kompliziertes Bewusstsein. Alles, was unsere Kultur hinterlassen wird, ist ein gigantisches Fragezeichen. Die Frage dazu wird nicht mehr aufzutreiben sein. Unsere Höhlenmalerei wird sich versendet haben, aber mit Top-Quoten. Das Merkwürdige an unserer Kultur ist, dass wir das, was uns an Unkultur bedroht, gar nicht mehr als Bedrohung wahrnehmen. Ihr könnt uns unsere Würde nehmen, aber der Fernseher bleibt stehen. Sechzehn zu neun und immer gegen uns, schön flach, wie die Inhalte. Innehalten heißt heute zappen, abschalten durch umschalten, Wegsehkultur, Fern – seh - kultur. Die ständige Wiederholung von Klischees. Ein Schlussbild? Gibt’s schon lange nicht mehr. Ein Schlusswort? Im Anfang war das Wort, dann kam der Urknall, sprich der Ton und das Licht dazu und noch bevor es die GEMA gab, verpackten die Menschen Kultur in Musik, in Lieder, in Geschichten. Musik ist keine Ware, Musik ist eine Chance.




Ken Jebsen

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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 19:10



http://www.wasserklangbilder.de/

Über sich selbst:

Chladnische Klangfiguren - Wasser-Klang-Bilder

Als der zur Goethezeit lebende Naturforscher Ernst F. F. Chladni (1756-1827) mittels eines Geigenbogens mit feinem Sand bestreute Glasplatten zum Schwingen brachte und dabei die dann nach ihm benannten "Chladnischen Klangfiguren" entdeckte, da war die in vielen alten Schöpfungsmythen besungene und von so manchem Naturphilosophen geäußerte formgestaltende Kraft der Schwingungen und Klänge vielleicht zum ersten Mal ein den Sinnen unmittelbar zugängliches Phänomen geworden.


In den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts sollte es dann dem Schweizer Arzt Hans Jenny gelingen diesen Ansatz mit neuen Versuchsanordnungen, unter der Verwendung verschiedenster Materialien und besonders der Ausweitung auf schwingende flüssige Medien entscheidend zu erweitern und dadurch eine Vielzahl faszinierender Klangformen-Bilder sichtbar werden zu lassen, die er dann unter dem Namen "Kymatik" (griech. "to kyma" = die Welle) zusammenfaßte.

In einer Weiterführung dieser Arbeiten geht es mir besonders um eine Phänomenologie und Typologie der durch Schwingungen und Klänge hervorgebrachten Formen und um Fragen der Morphogenese, der Gestaltbildungsprozesse in der Natur.

Nach jahrelangem Studium der "Chladnischen Klangfiguren", d.h. der Wechselwirkungen zwischen Einzeltönen und verschiedensten schwingende Metallplatten, die in den Sandlinienbildern wie eine Art "Klang-Hieroglyphen" in Erscheinung treten ging ich dann dazu über, die Auswirkungen komplexerer Klänge und bewegter Musik im überaus empfänglichen und sensibel antwortenden Medium Wasser zu betrachten. Dazu werden alle Klangschwingungen über ein Gefäß in das Wasser übertragen, sodaß in diesem und an seiner Oberfläche aus den ständig sich durchdringenden und überlagernden Wellen eine Vielzahl eindrucksvoller Strukturen und Wasser-Klang-Bilder entstehen, die dann durch besondere Lichtreflektionen sichtbar gemacht und photographiert bzw. gefilmt werden können.
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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 19:16



http://www.janosh-art.com/

Die Präsentation besteht aus wunderschönen Hologrammen, kraftvoller Musik,
wichtigen Lebensfragen und etlichen Aktivierungen. Dies ermöglicht tiefgreifende
und inspirierende Einsichten in die Art und Weise, wie Du Dein Leben leben
und wie Deinem Lebensweg eine neue Richtung, die der eigenen Wahrheit
und Leidenschaft entspricht, geben kannst.
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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 19:23

Kunstprojekt Picidae - Durchbrich die Internetzensur




http://www.picidae.net/


Beim Surfen im Internet wird die Welt zum Dorf. Die fremdesten Regionen sind nur ein Klick entfernt. Doch beim genauen Betrachten entdecken wir: die endlosen, virtuellen Weiten existieren nur scheinbar. Warum gibt es keine einzige Webseite aus Nord Korea? Keine Internetseiten zum Tiananmen-Massaker aus China? Keine rechtsradikalen Parolen aus Deutschland, keine Pin-Up’s aus dem Iran, keine Islamkritik aus Saudi Arabien, kein Demonstrationsaufruf aus Syrien?

Das World Wide Web, Nervensystem simultaner Kommunikation und weltweiten Datenaustauschs, ist ein heterogenes Gebilde. Viele Länder kennen Formen der aktiven Internetzensur. Behörden, Provider und Internetdienste überwachen, kontrollieren und blockieren. Das Internet ist unterschiedlich ausgeprägt: bereinigt, beschnitten, fragmentiert. Was ist das also für eine Welt, die sich auf unserem Bildschirm zeigt?


Macht über die Sprache


Kriterien und die technische Bewerkstellung des Ausschließens bleiben meist unsichtbar. Werden bestimmte Inhalte kontinuierlich gelöscht, eliminiert die Zensur gleichzeitig jede Kritik und beschneidet das Medium resp. die Sprache selbst.

Die automatisierte Zensur schafft keine inhaltliche Wertung, sondern reißt um bestimmte Begriffe herum einen blinden Fleck. Google China hat „bassexpert.com” nicht angezeigt, da “Sex” im Domainnamen erscheint – eine Seite für Angler-Experten zum Thema Barsch (engl. Bass). Das Wort 屠杀 (Massaker) ist für die chinesische Zensur so problematisch, dass bei der Suchmaschine www.baidu.cn gleich die gesamten Suchresultate vom Firewall geblockt werden und stattdessen ein Netzwerkproblem angezeigt wird. (Baidu Suche nach Massaker 屠杀)

Die Eingriffe verändern die Handhabung und die Bedeutung des Mediums. Die Bedingungen der Wahrnehmung und der Kommunikation sind für uns jedoch wichtig, weil sie unser Weltbild und unsere Sprache nachhaltig prägen.


Die Macht des Bildes


Wir nutzen die Tatsache, dass Information nur in bestimmter Codierung maschinell erkannt wird. Da die Bandbreiten längst ausreichen, arbeiten wir mit dem Abbild von Webseiten. In Zürich stellten wir den ersten pici-Server auf und reisten zum Selbstversuch ans Ende des Internets.

Von Berlin, einer jahrzehntelang durch die Mauer entzweiten Stadt, in der sich nur langsam die Wunden der Teilung schließen, flogen wir nach Beijing, einer Megacity, die fast explodiert unter dem rasanten Tempo der Entwicklung. China steht im dramatischen Umbruch – und ist nach wie vor von einem kommunistischen Regime streng überwacht und kontrolliert.

Drei Wochen lang testeten wir in Beijing und Shanghai den Golden Shield, die große chinesische Firewall. Zahlreich vorhandene Internetcafés bilden für die meisten Chinesen den einzigen Internetzugang. Alle Besucher der Cafés müssen sich strenger Ausweiskontrolle und Registrierung unterziehen, die Räume sind mit den in China allgegenwärtigen Überwachungskameras ausgestattet. Als Europäer waren wir alles andere als unauffällig. Doch auch unter den erschwerten Bedingungen skeptischer Observierung erwies sich picidae als funktionsfähig und zuverlässig. Unser Server belieferte uns mit den Webseiten, die nur auf der anderen Seite der Firewall zu erreichen sind.

Mit dem Kunstprojekt ZONE*INTERDITE enthüllten wir blinde Flecken in unserer eigenen Betrachtung. picidae schließt daran an, untersucht die eigene Perspektive und die Vorstellungen anhand des digitalen Informationstransfers. Die Frage nach dem Bild stellt picidae auch wörtlich. Das Bild dient als digitale Verschlüsselung: Die Macht des Bildes ist nicht berechenbar.


Wir haben ein Loch in den chinesischen Firewall geschlagen.


Die ersten Löcher in der Berliner Mauer, von sogenannten „Mauerspechten“ geklopft, gaben dem Projekt den Namen picidae (Specht). Das Loch in der Mauer ist jedoch auch mit einer Ungewissheit verbunden. Was tut sich dahinter auf? Sehen kann zu einer neuen Ansicht oder gar zu einer neuen Einsicht führen, die den Betrachter selbst nachhaltig verändert. Der Akt des Sehens ist deshalb eine Grenzerfahrung: werde ich, wird die Welt hinterher noch gleich sein?

In China existierte bislang die Möglichkeit, eigene Server/Proxies im Ausland zur Tunnelung des Firewalls zu nutzen. Davon profitieren vorab ausländische Firmen. Aber wer nicht über exzellente Auslandkontakte verfügt, meist nicht einmal über einen eigenen Computer, den trifft die Zensur um so härter. Die chinesische Blockade wird als Netzwerkproblem getarnt oder die Anfrage wird mittels Redirect übersprungen. Mit picidae kann auch an öffentlichen Computern das Ausmaß der Zensur resp. die Information jenseits des Firewalls diskret und anonym betrachtet werden.

picidae erlaubt einen Blick in eine andere Welt und öffnet eine andere Perspektive.
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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 19:33

SonnenBilder











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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 19:37

Pogacnik - Vater und Tochter auf Reisen in die NatUR



http://www.ana-pogacnik.com/

„Nach innen schauen, um innerlich zu sehen“

Ich schaue in die Welt mit geschlossenen Augen.
Ich fürchte mich vor dem Blick in den Spiegel,
weil ich Angst habe, mir selber in ihm zu begegnen.
Ich fürchte, mir selber zu begegnen,
weil ich Angst vor der Berührung des Blickes habe. -
Erst wenn ich bereit bin,
das Herz zu öffnen
und das Leben durch das Herz anzuschauen,
kann ich mein tiefstes Sein berühren
und ebenso die Welt als Spiegel meiner selbst.

(Ana Pogačnik)


----------------------------





Marko Pogačnik (* August 1944 in Kranj, Slowenien) ist ein slowenischer Bildhauer,
Land-Art-Künstler, Geomant und Autor.

Autor von zahlreichen Büchern in deutscher und englischer Sprache:

* Die Erde Heilen. 1989
* Die Landschaft der Göttin. 1993
* Elementarwesen. 1995
* Schule der Geomantie. 1996
* Wege der Erdheilung. 1997
* Geheimnis Venedig - Modell einer vollkommenen Stadt. 1997
* Erdsysteme und Christuskraft. 1998
* Die heilige Landschaft - am Beispiel Istrien 1999
* Brasilien, ein Pfad zum Paradies 1999
* Die Erde wandelt sich. 2000
* Die Tochter der Erde. 2002
* Erdwandlung als persönliche Herausforderung. 2003
* Das Herz so weit - zu den Wurzeln des Friedens in Palästina und Israel. 2004
* 'Liebeserklaerung an die Erde. Ein weltumspannender Steinkreis fuer die Kraft des Wandels. 2007

weiter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pogacnik
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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 19:44



Ilana Yahav ist eine weltberühmte Sand-Malerin.
Nur mit ihren Fingern malt sie wundervolle Geschichten auf eine Glassplatte.






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Re: Show + Schau hin

Post  Manahuna on 05.04.11 20:07


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